Kulturakademie  Zentralasien: Kulturmanagementtraining 2019 

Tallinn Workshop © Foto: Goethe-Institut/Kaupo Kikkas

 

Festivals organisieren, Ausstellungen planen, Budgets überwachen und Werbekampagnen starten: Kulturmanagerinnen und Kulturmanager gestalten die Kulturszene ihrer Länder. Die Aufgaben wachsen und Erfahrungen aus der Praxis helfen alleine nicht immer weiter. Der Bedarf an gut vernetzten und zeitgemäß ausgebildeten Akteuren in den Kulturszenen Zentralasiens ist hoch.

Konzept

Die Kulturakademie  Zentralasien  ist ein Projekt des Goethe-Instituts, das sich an Kulturmanagerinnen und Kulturmanager aus Zentralasien richtet. Es hat das Ziel, die Zahl der qualifizierten Kulturakteure in Zentralasien zu erhöhen. Das Projekt soll zur Professionalisierung, unabhängiger sowie staatlicher Kulturmanager beitragen, neue Netzwerke auf der lokalen und internationalen Ebene schaffen, Erfahrungs- und Kulturaustausch fördern und zur Diversifizierung der Kulturszenen in Zentralasien beitragen.

Im Rahmen seines Programms Kulturakademie Zentralasien  bietet das Goethe-Institut daher in April-Mai 2019 (3,5 Wochen) eine Kulturmanagement Fortbildung für 10 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von staatlichen und nicht-staatlichen Kultureinrichtungen aus Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan an. Das Programm besteht aus einem zweiwochigen intensiven Training in Taschkent, Usbekistan und einer darauffolgenden Vernetzungsreise nach Berlin, Deutschland.
Die Teilnehmenden werden in folgenden Bereichen fortgebildet:
 
  • Einführung in die Kulturpolitik 
  • Aktuelle Trends und Themen im Kulturbereich
  • Grundlagen des Kulturmanagements
  • Kulturelle Teilhabestrategien
  • Projektmanagement
  • Kommunikation und Marketing
  • Finanzplanung
  • Kultur- und Kreativwirtschaft

Der erste Seminarteil in Taschkent ermöglicht eine intensive theoretische und praktische Auseinandersetzung mit den eigenen Projektvorhaben der Teilnehmenden. Professionelle Unterstützung bekommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Expertinnen und Experten mit umfänglichen Erfahrungen im Kulturbereich. Die Vernetzungsreise  dient dem Austausch mit Kulturschaffenden in Berlin aber auch der Vertiefung einzelner Themen des Kulturmanagements.

Die Seminarsprache ist Russisch.
 

„Unabhängige“, nicht-staatliche Akteure aus verschiedenen Kultursparten (z. B. Kuratoren, (leitende) Mitarbeiter von Kulturzentren, Festivalorganisatoren, Galeristen, Theater- und Filmschaffende) sowie Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von staatlichen Kultureinrichtungen. Formale Kriterien der Teinahme sind:
 
  • Mindestens drei Jahre einschlägige Berufserfahrung im Kulturbereich
  • Sehr gute Russischkenntnisse
  • Bewerbung mit einem Projektvorhaben
Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan

Die Auswahl der Teilnehmenden erfolgt durch das Goethe-Institut in Absprache mit einer Jury von lokalen und internationalen Trainern/Experten.
Interessierte Bewerber reichen folgende Unterlagen in russischer oder deutscher Sprache ein:
  • Lebenslauf (max. 2 Seiten)
  • Motivationsschreiben (max. 1 Seite)
  • Projektentwurf (kurze Beschreibung, Thema, Mission Statement, Ziele, Zielgruppen, Chancen/Risiken, potenzielle Kooperationspartner, Zeitplanung, grober Finanzierungsplan einschlieβlich separate Ausgaben  (max. 2 Seiten). 
  • Bewerbungsschluss: 16. Dezember 2018 (23:59)
  • Auswahl der Teilnehmenden: bis Mitte Januar  2019. Qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber werden zum Bewerbungsgespräch via Telefon oder Skype gebeten.
  • Ende April 2019: Seminarphase in Taschkent, Usbekistan
  • Mai 2019:  Vernetzungsreise nach Berlin, Deutschland

Das Goethe-Institut übernimmt die Kosten für Flug, Versicherung und Unterkunft sowie ein Stipendium für die Dauer des Aufenthaltes in Usbekistan und Deutschland.

Bewerbungen werden bis zum 16. Dezember 2018 (23:59) angenommen. Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen elektronisch an Tamara.Janashia.extern@goethe.de