Kultur in Bewegung

Kultur in Bewegung © Getty Images/Goethe Institut

Kultur in Bewegung

Regionaler Mobilitätsfonds des Goethe-Instituts Osteuropa und Zentralasien (OEZA)
 
Bewerbungsfrist: 20. September 2019
Jurysitzung: 24. September 2019
Finanzierung von Reisen ab 1. Oktober 2019 möglich
 
Gesellschaftlicher Wandel lebt von gegenseitigem Dialog. Das neue Programm Kultur in Bewegung: regionaler Mobilitätsfonds des Goethe-Instituts OEZA ermöglicht Austausch und Begegnungen von Akteuren aus dem zeitgenössischen Kulturbereich, um darüber Impulse für die Kulturszenen in OEZA und Deutschland zu geben. Ziel ist es, dauerhafte Strukturen der interkulturellen Zusammenarbeit zu initiieren bzw. zu vertiefen.
 
Das Programm vergibt Reisestipendien. Es richtet sich an Kulturschaffende und Kultureinrichtungen, die gesellschaftliche Veränderungen begleiten und reflektieren. Möglich sind Anträge für Kulturschaffende aus folgenden Ländern: Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Russland, Ukraine, Usbekistan, Tadschikistan, und Turkmenistan.
 
Finanziert werden Reisen von Kulturschaffenden aus den genannten Ländern nach Deutschland sowie zwischen den genannten Ländern der Region OEZA. (1)
 
Der Fonds gliedert sich in zwei Programme:

  • Programm 1  richtet sich an kulturelle Einrichtungen in Deutschland und der Region OEZA, die Kulturschaffende aus den genannten Ländern OEZA einladen möchten.
  • Programm 2  richtet sich an individualreisende Kulturschaffende (Künstler*innen, Kurator*innen, künstlerische Leiter*innen, Produzent*innen, Projektleiter*innen etc.), die zu kulturellen Veranstaltungen in Deutschland oder den beteiligten Ländern OEZA reisen möchten.

  1. Aktive Teilnahme an relevanten Kulturveranstaltungen sowie Präsentation eigener künstlerischer Arbeiten (z. B. im Rahmen von Film-, Tanz- oder Theaterfestivals, kulturpolitischen Tagungen, Symposien oder Ausstellungen).
  2. Teilnahme an Seminaren und Workshops mit dem Ziel der professionellen Weiterentwickelung.
  3. Recherche und Austausch mit potenziellen Partnern, um gemeinsame Initiativen bzw. Koproduktionen zu entwickeln und umzusetzen.
Es handelt sich um Reisestipendien, die im Schnitt mit 1.000 bis max. 2.500 EUR  brutto dotiert sind. Die Unterstützung beinhaltet Reise- und Hotelkosten, Tagegelder und evtl. Visakosten. Des Weiteren wird Unterstützung beim Visaantrag angeboten.
 
Die Administration des regionalen Mobilitätsfonds liegt in der Abteilung Kulturprogramme des Goethe-Instituts Moskau. Die Mitarbeiter überprüfen alle eingegangenen Anträge sorgfältig sowohl auf formelle Kriterien als auch auf Übereinstimmung mit den Zielen und Vergabekriterien.
 
Antragsfristen
 
Für Anträge mit Beginn im:
  • Oktober, November, Dezember 2019: bis zum 20. September 2019
  • 2020: bis zum 10. Februar 2020 sowie bis zum 10. Juni 2020 (Annahme ab Januar 2020 möglich).
 
Vergabekriterien
 
Möglich sind Reisestipendien für Vorhaben, die
  • eine inhaltliche Qualität erwarten lassen;
  • einen relevanten Beitrag im Bereich der zeitgenössischen Kultur leisten;
  • Innovationspotenzial bezüglich Inhalt und Form haben;
  • Potenzial für relevante Beiträge zu aktuellen gesellschaftlichen Diskursen aufweisen;
  • Sondierungsreisen für Koproduktion/en sind möglich;
  • mögliche Bezüge zu den neuen Schwerpunktthemen des Goethe-Instituts werden begrüßt:
  1. Wie kommt das Neue in die Welt?
  2. Kulturen der Gleichberechtigung.
  3. Ökologie und Nachhaltigkeit.
Zur Bewerbung sind folgende Unterlagen auf Deutsch oder Englisch
bis 20. September 2019 per E-Mail einzureichen.
Kontakt: sinaida.shershun@goethe.de  
 
Programm 1: Kulturelle Institutionen/Vermittler
 
1. Informationen zur einladenden kulturellen Institution:
 
1.1.Titelblatt (2)
1.2. Kurze Beschreibung der einladenden Institution mit Kontaktdaten.
1.3. Beschreibung der Veranstaltung/des Projekts, in der/dem die eingeladene/n Person/en teilnehmen werden.
1.4. Begründung der Teilnahme* des/der ausgewählten Künstlers/ Künstlergruppe (Zweck der Reise, Einbindung des eingeladenen Kulturschaffenden, Programm der Veranstaltung).
1.5. Verpflichtungserklärung der einladenden kulturellen Einrichtung zur Bereitschaft der Betreuung und selbstständigen Organisation der Reise der eingeladenen Kulturschaffenden sowie ordentliche Vorbereitung des finanziellen und inhaltlichen Berichtes nach der Reise.

2. Informationen zum/r Künstler*in oder Künstlergruppe, die eingeladen werden:
 
2.1. Lebenslauf als PDF (max. 500 KB) inkl. Kontaktdaten.
2.2. Dokumentation von bereits realisierten Projekten:

- 5 bis 10 Abbildungen/Texte als JPG, PDF (max. je 1 MB);
- für die Bereiche Tanz/Performance, Video und Komposition: 3 bis 5 Mitschnitte, Videoarbeiten bzw. Hörproben.
Mögliche Formate:
  Video (MOV, AVI, MPG, MP4, WMV) bis max. 20 MB,
  Audio (MP3, WAV) bis max. 10 MB.




3. Kostenplan (3) der Reise.
 


Programm 2: Individualreisende Kulturschaffende
 
1.Informationen zum/r Antragsteller*in (Künstler*in, Kurator*in, Projektleiter*in, Kulturschaffende etc.):
 
1.1.Titelblatt (4)
1.2 Lebenslauf als PDF (max. 500 KB) inkl. Kontaktdaten.
1.3. von bereits realisierten Projekten:
  • 5 bis 10 Abbildungen/ Texte als JPG, PDF (max. je 1 MB);
  • für die Bereiche Tanz/Performance, Video und Komposition: 3 bis 5 Mitschnitte, Videoarbeiten bzw. Hörproben. Mögliche Formate:  Video (MOV, AVI, MPG, MP4, WMV) bis max. 20 MB, Audio (MP3, WAV) bis max. 10 MB.
  • Bisherige Publikationen, Recherche als PDF (bis 10 Seiten).
2. Motivationsschreiben oder Recherche-, Arbeitsvorhaben (mit Darlegung von Zweck und Ziel der Reise).
3. Zusicherungen/Einladungsschreiben (soweit vorhanden)
4. Kostenplan (3) der Reise.
 
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an sinaida.shershun@goethe.de
 
Erfolgreiche Bewerber (Personen bzw. die einladenden Organisationen) unterschreiben einen Vertrag mit dem Goethe-Institut, in dem die Verpflichtungen beider Seiten spezifiziert werden.

Die Stipendiaten verpflichten sich, dem Goethe-Institut die vollständigen Visaunterlagen rechtzeitig vor dem gewünschten Reisetag bereitzustellen.

Nach der Rückkehr erwartet das Goethe-Institut einen inhaltlichen und finanziellen Bericht über die Reise sowie Foto- und Pressematerial zum Projekt. Einladende Organisationen willigen ein, in Publikationen und auf ihren Webseiten auf die Förderung hinzuweisen.

Die Reise wird von den Bewerbern selbst organisiert.