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Abschlussfeier Pflegekräfte© Goethe-Institut Hanoi

Vorintegration in Südostasien

In Deutschland gibt es eine ansehnliche Zahl von vietnamesischen Migrant/-innen. Das sind Studierende, Ehegattennachzügler/-innen und Berufsmigrant/-innen. Beispielsweise ist die deutsche Berufsausbildung in der Alten-und Krankenpflege unter vietnamesischen Krankenpflegern eine verlockende Berufs- und Karriereperspektive.

Eine gute Vorbereitung auf ein Leben in Deutschland umfasst neben der sprachlichen Vorbereitung ein interkulturelles Training. Das Goethe-Institut bietet eine solche Vorbereitung an, die Ihnen hilft, sich in Deutschland erfolgreich zu orientieren und zurecht zu finden.
 
Das Goethe-Institut bietet an:

  • Beratung zum Einleben in Deutschland
  • Landeskundliche Vorbereitung und
  • Interkulturelles Training
  • Publikationen zur Einstimmung in Bild und Text
Gefördert aus Mitteln des Asyl-, Migrations-,und Integrationsfonds (AMIF)


Beratung zur Integration in Deutschland

BeratungFoto: Tran Thi Huyen Trang © Goethe-Institut Hanoi

Das Goethe-Institut bereitet Sie umfassend vor. Bei uns lernen Sie nicht nur die deutsche Sprache sondern wir bereiten Sie auf Land und Leute vor und trainieren Sie für das Leben in Deutschland. Wir erörtern mit Ihnen auch gern Ihre Vorstellungen über Deutschland und ein Leben in Deutschland. Wir bieten Ihnen Beratung, Kurse und eine gute Vorbereitung, so dass Sie sich erfolgreich integrieren können.

Lassen Sie sich von uns beraten:
Sprechstunde: Montags von 14 Uhr bis 16 Uhr im AMIF Büro, Raum B1, Goethe-Institut Hanoi

Wenn Sie Familienangehörige in Deutschland haben, können Sie einen Antrag auf Herstellung, beziehungsweise zur Wahrung der familiären Lebensgemeinschaft stellen. Voraussetzung dafür ist, dass Ihr Familienangehöriger im Besitz eines Aufenthaltstitels ist, über ausreichenden Wohnraum verfügt und der Lebensunterhalt gesichert ist.

Das Goethe-Institut bietet Intensivkurse an, die zur Prüfung A1 führen. Mit diesem Zertifikat des Goethe-Instituts kann ein Visum für den Familiennachzug beantragt werden. Informieren Sie sich auf unserer Webseite und lassen Sie sich von uns beraten.
Es gibt Angebote zur „Dualen Ausbildung in Deutschland“ beispielsweise im Bereich des Pflegewesens. Dieses Angebot richtet sich an junge vietnamesische Fachkräfte aus dem pflegerischen Bereich, die in Deutschland beruflich tätig werden wollen. Die ausgezeichneten beruflichen Perspektiven ziehen immer mehr junge Vietnamesen an. Eine Ausbildung bei einem seriösen Träger ist mit dem Besuch einer Berufsschule verbunden und wird mit einer Prüfung und staatlichen Anerkennung als examinierte Fachkraft abgeschlossen. Das Goethe-Institut Hanoi bietet seit 2013 ein einjähriges Fachsprachenprogramm im Bereich des Pflegewesens an, das sie sprachlich und interkulturell auf die Anforderungen der Prüfung B2 vorbereitet. Mit diesem sprachlichen Niveau sind sie optimal auf einen erfolgreichen Start in Deutschland vorbereitet. Informieren Sie sich auf unserer Webseite oder vereinbaren Sie einen Beratungstermin.
Um sich erfolgreich in die deutsche Gesellschaft integrieren zu können brauchen Sie gute Sprachkenntnisse und ein Wissen über Land und Leute. Wie geht man mit den Nachbarn um? Wie geht man auf Kollegen zu? Interkulturelles Training hilft Ihnen, sich zurechtzufinden und Probleme frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden. Wir beraten Sie gern.

Kurse: Landeskunde und Interkulturelle Kommunikation

Seminar zur Landeskunde und Interkulturellen Kommunikation für Familiennachzüglern in Ho Chi Minh Stadt Seminar zur Landeskunde und Interkulturellen Kommunikation für Familiennachzüglern in Ho Chi Minh Stadt | Foto: Chu Ngoc Tuan Linh © Goethe-Institut Ho Chi Minh Stadt

Gefördert aus Mitteln des Asyl-, Migrations-und Integrationsfonds (AMIF)

In unserer Welt kommt es aufgrund verschiedener gesellschaftlicher Veränderungen zu immer mehr interkulturellen Situationen. Menschen aus unterschiedlichen Kulturen treten täglich bei der Arbeit oder beim privaten Leben in Kontakt miteinander. Nicht immer führen solche interkulturellen Situationen zu Verständnis und harmonischem Miteinander. Manchmal entstehen Schwierigkeiten oder sogar Konflikte. Um in der interkulturellen Kommunikation im Kontakt mit anderen Kulturen angemessen zu handeln, bedarf es interkultureller Kompetenz. Interkulturelle Kompetenz ist nicht nur eine einzige Fähigkeit sondern zu diesem Begriff gehören die Teamfähigkeit, Toleranz, Offenheit, theoretisches Wissen über andere Kulturen, Empathiefähigkeit, Anerkennung und Wertschätzung, Selbst- und Fremdreflexion, Sensibilität und natürlich Sprachkenntnisse. Man braucht diese Fähigkeiten, um Konflikte in der Kommunikation mit Menschen aus anderen Kulturen zu vermeiden und um sich in das Leben in der neuen Heimat zu integrieren.
  • Landeskundliche Kenntnisse über Deutschland
  • Reflektion über die eigene Kultur
  • Selbstbild und Fremdbild
  • Interkulturelle Unterschiede: Werte, Normen, Kulturelle Standards
  • Typische Konfliktherde: direkte und indirekte Kommunikation, Sach- und Personenorientierung, Beziehungsaufbau in Privat- und Berufsleben
  • Soziale Kompetenz: Effektive Kommunikation ( z.B. Kommunikation und Zusammenarbeit in internationalen Teams), Prävention von interkulturellen Konflikten
  • Kulturelle Konfliktbereiche erkennen und kultursensibel lösen
  • Kulturschock und Umgang mit Kulturschock
  • Tücken der nonverbalen Kommunikation
  • Umgang mit Vorurteilen und Stereotypen
  • Die eigene Wahrnehmung schärfen – den Perspektivwechsel üben
Nguyen Thanh Huong EIF Nguyen Thanh Huong
Projektmitarbeiterin AMIF
Nguyen Thai Hoc Str. 56-58-60, Ba Dinh
Hanoi, Vietnam
Tel.: +84 24 37342251 - 24
thanhhuong.nguyen2@goethe.de

Publikationen im Bereich Landeskunde und Interkultur

Alles klar in DeutschlandFoto: Nguyen Thanh Huong © Goethe-Institut Hanoi
Alles klar in Deutschland Foto: Nguyen Thanh Huong © Goethe-Institut Hanoi

Eine Handreichung für vietnamesische Zuwanderer
Alles klar in Deutschland

Ein Buch, publiziert vom Goethe-Institut Hanoi, bietet viele nützliche Informationen für das Alltagleben an und bietet Ihnen eine gute Vorstellung über das Leben in Deutschland.
Hier finden Sie das Buch in deutscher und vietnamesischer Sprache. Viel Spaß beim Lesen!

Eine kleine Orientierung für Pflegekräfte Foto: Nguyen Thanh Huong © Goethe-Institut Hanoi

Ein Heft als Starthilfe
Eine kleine Starthilfe für den Krankenhausalltag in Deutschland

Das Heft ist eine sprachliche Einführung für Gesundheits-und Krankenpfleger/innen in den deutschen Klinikalltag und soll Pflegepersonal Antworten auf häufig gestellte Fragen bieten. 
Hier finden Sie das Buch in deutscher und vietnamesischer Sprache. Viel Spaß beim Lesen!


Buch: Zart-Bitter

Zart-BitterFoto: Nguyen Thanh Huong © Goethe-Institut Hanoi

Im Jahr 2017 wurde vom Goethe-Institut Hanoi der Wettbewerb „Zart Bitter“ ausgeschrieben. Ein Wettbewerb, der sich an VietnamesInnen richtete, die aus eigenem Erleben darüber sprechen können, wie sich Deutschland anfühlt für Migranten aus Vietnam. Die neunzehn Beiträge füllen in ihrer sprachlichen und zeitbezogenen Unterschiedlichkeit den Begriff des Interkulturellen mit Leben, mit deutscher Geschichte und deutsch-vietnamesischen Geschichten. Sie sind selbst erlebt und insofern wahr, manchmal anrührend, und in ihrer Komplexität facettenreich. Sie regen an zum Nachdenken darüber, was Heimat ausmacht.

Beiträge | Autoren

„Am 23.08.1982 ging ich in die DDR mit dem Ziel, einen Beruf zu erlernen. 1989 ging ich dann in die Bundesrepublik, um dort eine Ausbildung zum Hotelmanager zu machen und dort Deutschland, die Wiege der Wissenschaft und der Philosophie kennenzulernen. Heute arbeite ich in der Immobilienbranche in Berlin.“

Beitrag: 
Do Vu Hoai An ist seit 1988 in Deutschland. Er liebt Deutschland als seine zweite Heimat. Und Deutschland liebt ihn, es bietet ihm Schutz und Sicherheit. Die Leute und das Land hier bringen ihm unwahrscheinlich viel Freude. Dank dem Wettbewerb des Goethe Institutes hat er tolle Möglichkeit, etwas über Deutschland, über zarte und süße, aber auch bittere Erinnerung zu schreiben. 

Beitrag: 
Tam kam im September 2014 als Au-Pair nach Deutschland und ist jetzt auszubildende Hotelfachfrau im Novotel Berlin am Tiergarten.

Beitrag: 
Tai kam im März 2015 das erste Mal für einen Deutschkurs nach Deutschland. Danach studierte er an der TU München Bauingenieurwesen. Er ist Mitglied bei IKOM, lebt inzwischen seit zweieinhalb Jahren in Deutschland und hat herausgefunden, dass die Deutschen so oft "Macht's Spaß?" fragen, weil es nicht nur wichtig ist, dass die Aufgabe erledigt wird, sondern dass sie auch Spaß macht.

Beitrag:   
Xuân ist seit 2015 in Deutschland und macht gerade eine Ausbildung zur Altenpflegerin.

Beitrag: 
Nguyen Phuong Mai ist am 19.04.1992 im Sternzeichen Widder geboren, lebt und studiert in Baden-Württemberg und mag es, spazieren zu gehen, einzukaufen, das Haus zu dekorieren und zu kochen. Ihr Lieblingstier ist der Hund, besonders Welpen liebt sie über alles. Ihr Lieblingszitat lautet: “Pflücke nicht die Pflanze, die du liebst. Denn wenn du sie pflückst, stirbt sie und das, was du liebst, vergeht. Deshalb lass die Blume, die du liebst, sein. Liebe sie nicht wegen des Besitzes. Liebe sie aus Wertschätzung.” (Osho)

Beitrag:
„Ich komme aus Cổ Đô, Ba V., Hanoi Stadt. Ich bin 1982 nach Deutschland gekommen, um dort zu studieren und zu arbeiten. Zurzeit lebe ich zusammen mit meiner Familie in Chemnitz. Zu meinen Hobbies zählt das Verfassen von literarischen Texten und Gedichten.“

Beitrag: 
Huyen kam 1988 nach Deutschland für ein Studium an der Filmuniversität Potsdam. Nach ihrem Abschluss 1993 entschloss sie sich 2008 zu einem weiteren Studium der Sozialarbeit und Sozialpädagogik, welches sie 2010 ebenfalls erfolgreich abschloss. Sie arbeitet für das Autonome Frauenzentrum Potsdam e.V. als Sozialpädagogin im Mädchentreff "Zimtzicken“.

Beitrag: 
Hằng kommt aus Hanoi. Zurzeit studiert sie Soziologie und Erziehungswissenschaft an der Universität Mainz. Sie hat bereits Germanistik an der Nationaluniversität Hanoi studiert und verbrachte 2013 ein Jahr als Au-Pair Mädchen in Deutschland. Danach kehrte sie zunächst nach Vietnam zurück, doch ihre Liebe zu Deutschland lockte sie wieder dorthin zurück. Sie schreibt vor allem über die einfachen Dinge des Lebens und möchte gern mit euch ihre Erlebnisse teilen, in der Hoffnung, dass sie euch bei eurer Integration im Ausland helfen werden.

Beitrag: 
Thủy ist 1992 in Nha Trang geboren. Sie kam im Mai 2013 nach Deutschland. Sie studiert jetzt  an der Georg Simon – Ohm Universität Nürnberg. Ihre Mutter ist alleinstehend und Thuys Kindheit war nicht immer leicht, deshalb ist es ihr Ziel, ihr Studium bald erfolgreich zu beenden. Das ist auch der Grund, weshalb Thuy unbedingt in Deutschland studieren wollte. Sie liebt ihr Heimatland natürlich sehr und wünscht sich noch immer, dass sie eines Tages zu dessen Entwicklung beitragen kann.

Beitrag: 
Nhu Ngoc kam 2013 für ein Freiwilliges Soziales Jahr nach Deutschland. Inzwischen macht sie eine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin.

Beitrag: 
Diem war von 2012 bis 2013 Au-Pair in Deutschland und studiert heute im 3. Semester an der Uni Kassel Deutsch als Fremdsprache. Sie sagt über sich:
„Mein Name ist Diem, geboren 1990, Spitzname Diễm xưa. Ich komme aus dem hektischen, aber wunderschönen Saigon, wo es unzählige Motorräder und Tamarindenbäume auf den Straßen gibt. Ich lebe und studiere in der Bundesrepublik Deutschland. Ich habe es mir zum Motto gemacht, so fröhlich wie möglich zu sein, immer optimistisch zu bleiben und das Leben zu lieben. Außerdem möchte ich gern alles tun, um die Menschen um mich herum zu verstehen. Dieses Motto möchte ich gern teilen: Bleibt nicht in eurer Komfortzone, geht über eure Grenzen hinaus. Macht auch die Dinge, die ihr nicht mögt, oder die euch Angst machen, um an ihnen zu wachsen und immer stärker zu werden. Lebt verantwortungsvoll und seid immer offen für Neues in eurem Leben!“

Beitrag: 
Lan ist seit September 2015 in Deutschland und absolviert eine Berufsausbildung zur Pflegefachkraft in Deutschland.

Beitrag: 
Hai Yen ist seit September 2016 in Deutschland. Sie hat BWL studiert und arbeitet als Finanzberaterin und Business Consultant bei einer Bank.

Beitrag: Eine wahre Bitter-Zart-Geschichte
Seit 1987 - damals noch ein junges Mädchen in der DDR- lebe ich in Deutschland. Ich mag es, zu kochen, literarische Texte und Gedichte zu schreiben und sozial zu arbeiten, um anderen Personen zu helfen. Das macht mir Freude. Nach dem Mauerfall habe ich viele Jahre als Ansagerin für das Multikulti-Radio des SFB in Berlin gearbeitet. Ich liebe diese 2. Heimat, ich bin Deutschland sehr dankbar, einem Land voller Menschenliebe.

Beitrag: 
„Ich bin Erziehungs- und Ostasienwissenschaftlerin, Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Interkulturelle und International Vergleichende Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg. Meine Interessensschwerpunkte liegen in der Bildungs- und Migrationsforschung (Fokus: Bildungserfolg türkischer und vietnamesischer SchülerInnen in Deutschland) sowie in der Schulentwicklung und Mehrsprachigkeit. Außeruniversitär engagiere ich mich als Mitarbeiterin und Autorin im Deutsch-Vietnamesischen Kinderbuchverlag HORAMI in Berlin. Ich lebe mit meinem Mann und unserer Tochter in Lübeck.“

Beitrag: 
Ngoc ist seit 2015 in Deutschland und lebt als Master-Studentin in Landshut.

Beitrag: 
Van Tat Thang ist 1958 in Hanoi geboren. Nach knapp 10 Jahren in der Armee ging er  als Vertragsarbeiter in die DDR. Seine Familie hat jetzt ein gutes und stabiles Leben in Deutschland. Seine große Tochter hat ihren Master abgeschlossen und sein jüngster Sohn hat ebenfalls seinen Abschluss und arbeitet in einer Werkstatt für Behinderte, da er Autist ist. Für ihn war der Weg zur Integration gepflastert mit süßzarten und bitteren Erlebnissen. Er schreibt über ein zivilisiertes und menschliches Deutschland, über eine Gesellschaft der Herrschaft des Rechts und über Deutsche, die scheinbar kühl wirken, aber ein liebevolles und tolerantes Herz haben. Er liebt dieses Land und betrachtet Deutschland als seine zweite Heimat, der er in tiefer Dankbarkeit verbunden ist.

Beitrag: 
Van Tat Thang ist 1958 in Hanoi geboren. Nach knapp 10 Jahren in der Armee ging er  als Vertragsarbeiter in die DDR. Seine Familie hat jetzt ein gutes und stabiles Leben in Deutschland. Seine große Tochter hat ihren Master abgeschlossen und sein jüngster Sohn hat ebenfalls seinen Abschluss und arbeitet in einer Werkstatt für Behinderte, da er Autist ist. Für ihn war der Weg zur Integration gepflastert mit süßzarten und bitteren Erlebnissen. Er schreibt über ein zivilisiertes und menschliches Deutschland, über eine Gesellschaft der Herrschaft des Rechts und über Deutsche, die scheinbar kühl wirken, aber ein liebevolles und tolerantes Herz haben. Er liebt dieses Land und betrachtet Deutschland als seine zweite Heimat, der er in tiefer Dankbarkeit verbunden ist.

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Kontakt

Frau Nguyen Thanh Huong 
Projektmitarbeiterin AMIF
Nguyen Thai Hoc Str. 56-58-60, Ba Dinh
Hanoi, Vietnam
Tel.: +84 24 37342251 | 32004494
thanhhuong.nguyen2@goethe.de


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