Virtuelle Filmvorführung: GdV-on-Demand: Austerlitz - Goethe-Institut
Virtuelle Filmvorführung

GdV-on-Demand: Austerlitz

Austerlitz - Still
© Imperativ Film

Fr, 28.05.2021 -
Mo, 31.05.2021 8:00 Uhr - 8:00 Uhr

Details

Sprache: Sprache: Deutsch, Englisch | Untertiteln: Englisch
Preis: Kostenfrei - Bitte melden Sie sich an
info-washington@goethe.de

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Präsentiert vom German Film Office / Goethe-Institut New York

Die Goethe-Institute und Goethe Pop Ups in Nordamerika präsentieren eine virtuelle Vorführung von dem Dokumentarfilm Austerlitz (2016), Regie: Sergei Loznitsa

Diese Vorführung gehört zum Filmprogramm STP-on-Demand. Bitte melden Sie sich an, um Zugang zu dem Film zu erhalten. Der Link und das Passwort werden durch Eventbrite am Freitag, 28. Mai, um 08:00 Uhr EDT verschickt. Der Film wird bis zum 31. Mai um 08:00 Uhr EDT zur Verfügung stehen.

Dieser Film wird in Kanada, Mexiko und den USA verfügbar stehen. 

Zur Reservierung -----

Gestaltung der Vergangenheit: Wie wird die Vergangenheit von uns wahrgenommen? Wie wird die Geschichte von uns durch den Film interpretiert? 

Diese virtuelle Vorführung ist Teil des Filmprogramms GdV-on-Demand, kuratiert von den Kolleg*innen der Goethe-Institute und der Goethe Pop Ups in Nordamerika. 

Gestaltung der Vergangenheit (Shaping the Past) knüpft an die Arbeit lokaler, nationaler und länderübergreifender Bewegungen zur Reflexion von Erinnerungskultur an und bündelt und diskutiert neue Perspektiven auf Formen des Erinnerns. Das Projekt ist eine Kooperation des Goethe-Instituts, des Monument Lab und der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). 

#ShapingThePast #STP #GestaltungderVergangenheit #GdV #MonumentLabFellows #BPB

Austerlitz
Deutschland, 2016, 94 Min.
Regie: Sergei Loznitsa
Sprachen: Deutsch, Englisch
Untertiteln: Englisch

Synopsis:

Dokumentarfilm, der der Frage nachgeht, aus welchem Grund Menschen in ihrer Freizeit als Touristen KZ-Gedenkstätten besuchen, um sich diese Orte der Vernichtung anzuschauen. Der Filmemacher Sergei Loznitsa reist in seinem Film zum Areal eines einstigen Konzentrationslagers, das inzwischen zu einer Gedenkstätte mit Museum umfunktioniert wurde. Er zeigt den Ort als Mahnmal schrecklicher Verbrechen, zu dem Tag für Tag zahllose Touristen reisen. Aber aus welchem Grund? Loznitsa versucht herauszufinden, aus welcher Motivation heraus die Besucher ein sonniges Sommerwochenende lieber mit der Besichtigung von Arbeitslagern und Gaskammern verbringen, als mit einem Ausflug zu erfreulicheren Orten. Dabei verzichtet Loznitsa komplett auf Interviews oder Gespräche mit den Touristen. Er beschränkt sich auf die Perspektive eines stillen Beobachters, der die Handlungen der Menschen mit seiner Kamera festhält: Ihre Reaktionen und Gespräche, aber auch die Ruhepausen unter sommerlichen Bäumen oder das orientierungslose Suchen Einzelner auf dem ehemaligen KZ-Gelände.

Der Filmemacher

Sergei Loznitsa – Sergei Loznitsa wurde am 5. September 1964 in Baranowitsch in Weißrussland (damals Sowjetunion) geboren und wuchs in Kiew auf. Er studierte Angewandte Mathematik und arbeitete ab 1987 als Ingenieur am Institut für Kybernetik in Kiew.

Im Jahr 1991 zog er schließlich nach Moskau, wo er an der staatlichen Filmhochschule, dem Gerassimow-Institut für Kinematographie (WGIK), Regie studierte. Bereits für seinen ersten studentischen Kurz-Dokumentarfilm "Sewodnja my postroim dom" ("Heute bauen wir ein Haus", 1996), über die Errichtung eines Hauses in Russland, erhielt er mehrere internationale Auszeichnungen, darunter die Goldene Taube beim DOK Leipzig Festival sowie die Dokumentarfilmpreise der Internationalen Filmtage Augsburg und des Potsdamer Studentenfestivals Sehsüchte.

Loznitsas Dokumentarfilm "Austerlitz" (2016) wurde in Venedig uraufgeführt. Darin beobachtet er die Besucher einer KZ-Gedenkstätte und versucht (ohne Gespräche oder Interviews) die Frage zu ergründen, was Menschen dazu bewegt, ihre Freizeit an einem solchen Ort zu verbringen. Beim DOK Leipzig Festival wurde "Austerlitz" im November 2016 mit dem Hauptpreis, der Goldenen Taube, ausgezeichnet. Im folgenden Dezember startete er in den deutschen Kinos.


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