Filmvorführung

German Movie Nights: Spielerinnen

Film-still: Game Changers
© pong film

Fr., 27.03.2026 19:00 Uhr ET

Goethe-Institut New York

30 Irving Place
New York, NY 10003
USA

Details

Sprache: Deutsch und Türkisch mit englischen Untertiteln
Preis: Kostenlos
+1 212 4398700
gfo-newyork@goethe.de Für diese Veranstaltung bitten wir um Anmeldung

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In Anwesenheit von Regisseurin Aysun Bademsoy

German Movie Nights sind zurück! Das German Film Office freut sich, eine kostenlose Vorführung von Spielerinnen (2024) zu präsentieren, dem neuesten Beitrag zu einem dreißigjährigen Dokumentarfilmprojekt der türkisch-deutschen Filmemacherin Aysun Bademsoy. In Anwesenheit der Regisseurin. Anmeldung erforderlich.

Anfang der 1990er Jahre begann Bademsoy das Leben der Mitglieder des BSC Agrispor aus Berlin-Kreuzberg, dem einzigen türkischen Frauenfußballverein in Europa, zu dokumentieren. Ihre Beobachtungen mündeten in Mädchen am Ball (1995), einem Blick darauf, wie die 16- bis 18-jährigen Spielerinnen Tradition, Vorurteile und Selbstbestimmung mit den üblichen Turbulenzen der Pubertät in Einklang brachten.  

Nach zwei weiteren Filmen—Nach dem Spiel (1997) und Ich gehe jetzt rein (2008)—folgt nun Spielerinnen. Die Mitglieder von BSC Agrispor haben inzwischen selbst Töchter, die in Deutschland geboren und aufgewachsen sind und sich mit ähnlichen Fragen der Zugehörigkeit auseinandersetzen. Die Spielerinnen erinnern sich an ihre Zeit im Team, an den Fußball, der ihnen ein Gefühl von Gemeinschaft vermittelt hat, und daran, wie viel sich seitdem wirklich verändert hat, wenn überhaupt.

Spielerinnen feierte seine Weltpremiere im deutschen Wettbewerb von DOK Leipzig 2024. 
 
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Spielerinnen
Regie: Aysun Bademsoy
Deutschland 2024
86 Min.
Mit Arzu Çalkılıç, Türkan Çelik, Nalan Keleş, Nazan Yavaş


Aysun Bademsoy
Aysun Bademsoy wurde 1960 in Mersin geboren und zog im Alter von neun Jahren nach Berlin, wo sie bis heute lebt. Sie begann ihre Filmkarriere als Schauspielerin, während sie gleichzeitig Theater- und Medienwissenschaften an der Freien Universität Berlin studierte. Sie schloss sich mit Studenten der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB) zusammen und übernahm Aufgaben als Schnittassistentin und Regieassistentin. In ihrem ersten Dokumentarfilm arbeitete sie mit jungen Menschen zusammen und nutzte deren Migrationserfahrungen, um eine neue Perspektive auf die deutsche Gesellschaft zu werfen. Die vielfältigen Realitäten des Lebens in Berlin sind ein wiederkehrendes Thema in ihren Dokumentationen, denen sie Gegenschnitte von Menschen, die in die Türkei zurückgewandert sind, gegenüberstellt. Ihre Filme wurden auf zahlreichen internationalen Festivals gezeigt. 2024 übernahm die Deutsche Kinemathek die Bewahrung und digitale Restaurierung ihres Werks.