Terézia Mora: Porträt

Einen großen Erfolg feierte die Autorin hingegen mit ihrem ersten, 2004 veröffentlichten Roman "Alle Tage". Die Geschichte des Abel Nema, eines osteuropäischen Fremdlings in der deutschen Stadt "B.", der zehn Sprachen fehlerfrei beherrscht und doch mit niemandem reden kann, der von den Frauen begehrt wird und selbst unglücklich in seinen einstmaligen Klassenkameraden verliebt ist, wurde in allen Rezensionen hoch gelobt. …

2009 veröffentlichte M. ihren zweiten Roman: "Der einzige Mann auf dem Kontinent" erzählt die bitterkomische Geschichte von Darius Kopp, einziger Vertreter einer US-amerikanischen Firma für drahtlose Kommunikation, die plötzlich nicht mehr erreichbar ist. Gleichzeitig entpuppt sich sein Privatleben als Illusion. Das Medienecho fiel groß und begeistert aus, insbesondere da M.s Roman "erschütternd zeitgemäß" (TSP, 16.8.2009) an die Bankenkrise anzuknüpfen schien. Die Autorin betonte jedoch, dass die Figur des Darius Kopp bereits vor mehr als zehn Jahren entstanden sei und sie beim Schreiben weniger an die aktuelle Wirtschaftskrise als an die von 2001 gedacht habe, als insbesondere der New-Economy-Bereich betroffen war… Die Rezensenten lobten an dem Buch neben parodistischen Milieustudien die Qualität der Dialoge, häufig wechselnde Perspektiven zwischen Innen- und Außensicht und die eindringliche, rasante Sprache
Mit freundlicher Erlaubnis des Verlages dem
„Munzinger-Archiv/Internationales Biographisches Archiv“ entnommen

Terézia Mora im Bibliothekskatalog

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