Luise Rinser: Porträt

Rinser zählt zu den markantesten und erfolgreichsten deutschen Autorinnen der Nachkriegszeit. Mit ihrer in 50 Büchern bewährten Kraft als Erzählerin fand sie öffentlich ebenso Beachtung wie als couragierte und kritische Persönlichkeit, die gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein erfahrbar machte. Die westdeutsche Literaturkritik tat die Bestsellerautorin mitunter als Erbauungsschriftstellerin ab und übersah dabei ihre leisen und differenzierten Töne wie z. B. in der anrührenden Kindheitsgeschichte "Die gläsernen Ringe" oder in der klassischen, im Jahre 2001 wieder aufgelegten Novelle "Jan Lobel aus Warschau".

Rinsers Oeuvre wurde in 24 Sprachen übersetzt und erreichte eine Weltauflage von mehr als vier Millionen Exemplaren. Zu den auflagenstärksten Romanen zählen "Mitte des Lebens", "Daniela", "Der Sündenbock", "Abenteuer der Tugend", "Mirjam" und "Abaelards Liebe". Neben den erzählenden und essayistischen Schriften veröffentlichte sie seit 1970, dem Erscheinungsjahr von "Baustelle", autobiographische Aufzeichnungen, Reiseberichte und Anklageschriften. ….
Mit freundlicher Erlaubnis des Verlages dem
„Munzinger-Archiv/Internationales Biographisches Archiv“ entnommen

Luise Rinser im Bibliothekskatalog

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