Auf einer Deutschlandreise wählen fünf russische Kuratorinnen – Alisa Prudnikova, Irina Chesnokova, Evgenia Vdovichenko, Karina Karaeva und Anna Matveeva – sowie die Projektkoordinatorin Irina Gorlova, nach Beratung mit deutschen Experten für Gegenwartskunst, Künstler aus, die dann in ihre Heimatstädte Jekaterinburg, Kaliningrad, Nischnij Nowgorod, Moskau und St. Petersburg eingeladen werden. Die ausgewählten Künstler aus Deutschland reisen im Herbst 2008 in die fünf russischen Städte, um sich dort mit dem Ort, dessen Einwohnern und der lokalen Kunstszene vertraut zu machen. Inspiriert durch historische und gegenwärtige kulturelle Besonderheiten der Gaststadt entwickeln die deutschen Gäste in Zusammenarbeit mit Kollegen aus der jeweiligen Stadt ihre Kunstprojekte, die das Milieu und den kulturellen Kern des Ortes reflektieren. Die ortsspezifischen Arbeiten werden in der Gaststadt im Frühling und Sommer 2009 präsentiert.
Während der zwei Arbeitsaufenthalte in der Künstlerresidenz der gastgebenden russischen Stadt nehmen die Künstler aus Deutschland auch an Begegnungen mit lokalen Nachwuchskünstlern, Studenten, Journalisten und der interessierten Öffentlichkeit teil. In Meisterklassen und Workshops werden Fragen zum Kulturmanagement und zur Anwendung moderner Technologien in der Kunst thematisiert.
Das Projekt endet im Oktober 2009 in einer Sammelausstellung und einem Schlusssymposium in Moskau. Die im Laufe des Projektes gesammelten Dokumentationen und theoretischen Kuratorenartikel bzw. Künstlertexte werden in einem Katalog im Herbst 2009 veröffentlicht.












