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10 Fragen an Alina Pogostkina

Alina Pogostkina ist deutsche Geigenspielerin russischer Herkunft. In Leningrad geboren, zog sie im Alter von acht Jahren mit ihren Eltern (beide ebenfalls Geigenspieler) nach Heidelberg. Dort wurden Alinas Eltern als Straßenmusiker tätig, noch bevor sie selbst angefangen hatte, mit kleinen Konzerten aufzutreten. Alina Pogostkina wurde erst von ihrem Vater ausgebildet und studierte dann an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Als junge Geigenspielerin gewann sie viele Wettbewerbe und bekam mehrere Auszeichnungen. Sie ist die erste Deutsche, die im Jahr 2005 den Internationalen Sibelius Wettbewerb in Helsinki gewann. Seitdem spielt sie mit den großen Orchestern und arbeitet regelmäßig mit berühmten Dirigenten und Kammermusikern weltweit zusammen und gastiert bei renommierten Musik-Festivals. In einem Interview erzählt sie von der deutschen Diplomatie, der russischen Gastfreundschaft und verrät, was sie im nächsten Leben beruflich machen wird.

Womit beschäftigen Sie sich gerade?

Ich nehme gerade an einem Dirigenten-Wettbewerb teil. Natürlich nicht als Dirigentin sondern als Solistin im Finale. Eine sehr ungewöhnliche Situation, ein Violinkonzert mit 3 verschiedenen jungen Dirigenten zu spielen.

Was war ihr Traumberuf als Kind?

Ich glaube, es war immer klar, dass ich Musikerin werden würde. Allerdings hatte ich auch Phasen, in denen ich Malerin oder Tänzerin werden wollte. Das kommt dann im nächsten Leben...

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch?

Eine Biographie über Lou Andreas- Salomé

Was können die Russen und Deutschen voneinander lernen?

Die Deutschen könnten von den Russen diese besondere Offenheit und Gastfreundschaft lernen. Die Fähigkeit, einem Gast oder Freund sein Herz und sein Zuhause ohne wenn und aber zu öffnen. Die Russen könnten etwas Diplomatie und Freundlichkeit im öffentlichen Leben lernen. Und manchmal auch etwas Bodenständigkeit.

Haben Sie ein Vorbild?

Mich inspirieren viele Menschen, die ich auf meinem Weg treffe. Ich lerne aus jeder Begegnung und versuche daran zu wachsen. Von den Geigern schaue ich sehr zu Maxim Vengerov und Janine Jansen auf.

Wenn Sie eine Million hätten, wem würden Sie sie geben?

Einen Teil meiner Familie, und einen anderen würde ich zurücklegen, bis ich eine konkrete Idee hätte, wofür ich mich aktiv einsetzen möchte.

Wie entspannen Sie sich nach einem stressigen Tag?

Je nach Situation, bei einem Glas Wein mit Freunden oder beim gemütlichen Videoabend.

An welchem Ort fühlen Sie sich richtig zu Hause?

In Berlin und in den Bergen.

Was war das wichtigste Ereignis für Sie im letzten Jahr?

Im Beruflichen: Meine Konzerte in Los Angeles mit Gustavo Dudamel und beim Edinburgh Festival mit Robin Ticciati. Privat: Die Trennung nach einer 6-jährigen Beziehung.

Ohne was / wen könnten Sie nicht leben?

Musik und Bücher
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November 2012

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