Die Macht der Sprache - Online-Publikation

Vorwort

Macht, Gewalt, Ohnmacht, Allmacht, Ermächtigung und Identität im Kontext von Sprache; diese und viele weitere Aspekte hat das Goethe-Institut gemeinsam mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft 2006 und 2007 in dem Projekt „Die Macht der Sprache“ aufgegriffen. In über zwanzig Projekten weltweit wurde das Thema in seiner jeweiligen regionalen Bedeutung präsentiert.

Viele Beiträge aus diesen zwei Jahren intensiver Beschäftigung mit der Macht der Sprache finden Sie nun auf diesen Seiten, ergänzend zu der im Langenscheidt Verlag erschienenen Buchpublikation „Die Macht der Sprache“.

Professor Ralph Mocikat erläutert seine Argumente für Deutsch als Wissenschaftssprache, Professor Peter Eisenberg von der Universität Potsdam setzt sich kritisch mit dem Thema Sprachpflege auseinander und Sprachwissenschaftler aus aller Welt weisen auf die sprachlichen Gegebenheiten in Ihrer Heimat hin. Die Kontroverse zwischen Muttersprache und Vaterland, die besonders in Osteuropa nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion evident geworden ist, war Thema einer Podiumsdiskussion, die diese Publikation neben vier weiteren Podien zusammenfassend aufgenommen hat.

Es ergeben sich Einblicke in die Sprachpolitik unterschiedlicher Länder. So fragt beispielsweise Heidi Byrnes von der Georgetown University in ihrem Beitrag: „Wer hat Angst vor Englisch? Wie und warum werden welche Sprachen in den USA gelernt?“. Die Veränderungen in der amerikanischen Sprachenpolitik fünf Jahre nach 9/11 wurden in einem Symposium in Nashville untersucht und hier zusammengefasst. Beiträge aus Rom, Moskau und Brüssel befassen sich mit der komplexen Sprachlandschaft Europas, unter anderem geht es um jiddische Wörter in der deutschen Sprache und die Debatte um die europäische Mehrsprachigkeit – etwa bei den Landessiegern von Jugend debattiert international oder bei EUNIC, den European National Institutes for Culture in Brüssel. Aber auch der Fremdsprachenunterricht aus Sicht der Japaner wird erläutert.

Erleben Sie den Facettenreichtum der „Macht der Sprache“ nun also selbst!

„Mit allen Sprachen kann man sich in der Welt zurechtfinden, in der sie zu Hause sind. Die Welt, in der Sprachen zu Hause sind, ist aber nicht nur nicht gleich, sondern geradezu unvergleichlich.“
(Ludwig M. Eichinger)


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    Publikation zu „Die Macht der Sprache“

    Eine multimediale Publikation reflektiert die Rolle von Sprache in einer globalisierten Welt.

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