Tanz und Theater

Dialoge 20-13 - Kolkata von Sasha Waltz / Padmini Chettur / Mahler Chamber Orchestra Dialoge 20-13 - Kolkata von Sasha Waltz / Padmini Chettur / Mahler Chamber Orchestra | Foto: Martin Wälde Die Darstellende Kunst genießt weltweit hohes Ansehen. Das Goethe-Institut trägt durch vielfältige Aktivitäten dazu bei, im Ausland die Begegnung und Auseinandersetzung mit Theater und Tanz aus Deutschland zu ermöglichen. Im Mittelpunkt stehen Schauspiel, zeitgenössischer Tanz, Performance, Kinder- und Jugendtheater, Puppen- und Figurentheater und Neue Deutsche Dramatik.

Der Fachbereich Theater und Tanz agiert als Berater und Impulsgeber für vielfältige Projekte auf den Gebieten Darstellende Kunst, die von den Goethe-Instituten im Ausland durchgeführt oder gefördert werden. Im kontinuierlichen Dialog entstehen Programme, die Einblicke in die aktuelle Theater- und Tanzszene in Deutschland vermitteln, künstlerische Diskurse anstoßen und persönliche Begegnungen zwischen Künstlerinnen und Künstlern im In- und Ausland ermöglichen.

Neben Gastspielen deutscher Ensembles im Ausland, der Nachwuchsförderung und Residenzen im Ausland, sowie Stipendien in Deutschland unterstützt das Goethe-Institut auch Gastspiele herausragender Ensembles aus Entwicklungs- und Transformationsländern in Deutschland und arbeitet mit deutschen Festivals und Veranstaltern zusammen.

Der Fachbereich wird inhaltlich unterstützt von einem ehrenamtlichen Beirat, dem renommierte Persönlichkeiten aus der deutschen Theater- und Tanzszene angehören.

Aktivitäten/Service

Gemeinsam mit der Internet-Redaktion des Goethe-Instituts vermitteln wir über unsere Website durch Texte zu aktuellen Themen der darstellenden Kunst, Festivalberichte, Texte zu Bühnen und Häusern, Nachrichten und Portraits von Regisseuren, Bühnenbildnern und Choreografen sowie einer ausgewählten Link-Sammlung ein breites Spektrum an Informationen zur Theater – und Tanzszene in Deutschland.
www.goethe.de/tanzundtheater
Die Schwerpunkte des Kulturprogramms werden jeweils in einer Region, einem Land, einer Stadt festgelegt. Projektideen entstehen in der Regel in enger Kooperation der Goethe-Institute mit lokalen Institutionen wie Theatern, Festivals und Ausbildungsstätten sowie Einzelpersonen wie Regisseurinnen und Regisseuren, Choreografinnen und Choreografen. Ansprechpartner für Projekte im Ausland sind die jeweils zuständigen Goethe-Institute. Der Fachbereich Theater und Tanz in der Münchner Zentrale berät und unterstützt die Goethe-Institute im Ausland bei ihren Theater- und Tanzprogrammen, informiert über aktuelle Entwicklungen in Deutschland und fördert die internationale Zusammenarbeit.
Adressen aller Goethe-Institute weltweit
Der Fachbereich Theater und Tanz unterstützt Gastspiele von Theater- und Tanzensembles aus Kooperationsländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Dadurch erhalten Künstlerinnen und Künstler aus Afrika, Südamerika und Asien die Möglichkeit, ihre Arbeiten einem deutschen Publikum zu zeigen und sich mit hiesigen Künstlerinnen und Künstlern auszutauschen.

Anträge können Festivals, Theater und Veranstalter stellen, die die Gruppen einladen möchten. Kriterien für eine Unterstützung sind die Qualität der Produktion, die Relevanz des Veranstalters und eine überregionale Sichtbarkeit. Gefördert werden ausschließlich die Reise- und Transportkosten. Theater- und Tanzensembles aus Kooperationsländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit: Dabei orientieren wir uns an der Liste des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). 

Liste der Kooperationsländer und der Transformländer des BMZ
Checkliste für Anträge auf Förderung Gastspiele aus Entwicklungs- und Transformationsländern
Gastspiele in Deutschland 2015
DAC-Länderliste der Berichtsjahre 2014-2016
Das Goethe-Institut unterstützt die Übersetzung neuer deutscher Dramatik und fördert damit die Verbreitung aktueller Stücke im Ausland.
Der Fachbereich koordiniert die Übersetzungsvorhaben der Goethe-Institute, klärt die notwendigen Urheberrechte und stellt die entstehenden Übersetzungen in seiner digitalen Theaterbibliothek zur Verfügung. Sie umfasst zurzeit 600 Übersetzungen in über 30 Sprachen. Alle Texte können weltweit unkompliziert und kostenlos über das Internet bestellt werden.
www.goethe.de/theaterbibliothek
Um jungen Künstlerinnen und Künstlern aus Deutschland erste internationale Kontakte und Erfahrungen zu ermöglichen, hat der Bereich Theater und Tanz ein Nachwuchsprogramm aufgelegt. Voraussetzung ist die Einladung eines professionellen Veranstalters im Ausland. Bewerben können sich junge Künstlerinnen und Künstler am Anfang ihrer Karriere, die erste Gastspiele im Ausland planen. Gefördert werden ausschließlich die Reise- und Transportkosten.
Checkliste für Anträge auf Projektförderung Nachwuchs
Nachwuchsförderung 2015
Deutschen Künstlerinnen und Künstlern ermöglichen wir Residenzen im Ausland, bei denen sie international ausgerichtete Projektvorhaben vorbereiten und Kontakte knüpfen können. Regelmäßig ausgeschrieben werden die Residenzen in Montreal und in Kyoto

Der Fachbereich unterstützt Residenzvorhaben weltweit.
Checkliste für Residenzen im AuslandCheckliste für Residenzen im Ausland
Residenzen 2015
Jedes Jahr ermöglicht der Bereich Theater und Tanz jungen ausländischen Theatermacherinnen und Theatermachern und Choreografinnen und Choreografen Stipendienaufenthalte in Deutschland. Die Angebote reichen von der zweiwöchigen Teilnahme beim Internationalen Forum des Berliner Theatertreffens bis hin zu produktionsbegleitenden Hospitationen bei Tanzkompanien oder an Stadttheatern.
Das Goethe-Institut legt für die Jahre 2016-2018 erstmals einen Internationalen Koproduktionsfonds auf. Das Goethe-Institut möchte mit diesem Förderinstrument kollaborative Arbeitsprozesse und innovative Produktionsweisen im internationalen Kulturaustausch anregen und die Entstehung neuer Netzwerke und Arbeitsformen in globalen Zusammenhängen unterstützen.
 
Der Internationale Koproduktionsfonds richtet sich an professionell arbeitende Künstlerinnen und Künstler sowie Ensembles und Initiativen im Ausland und in Deutschland. Gefördert werden Koproduktionen in den Bereichen Theater, Tanz, Musik und Performance, wobei hybride und interdisziplinäre Formate und die Verwendung digitaler Medien tragende Komponenten darstellen können. Die Vorhaben sollen eine hohe künstlerische Qualität erwarten lassen und in mindestens einem der beteiligten Länder präsentiert werden. Eine thematische oder regionale Einschränkung gibt es nicht, jedoch werden Projekte zwischen deutschen und außereuropäischen Partnern, insbesondere aus Transformationsländern, bei der Förderung bevorzugt.
Weitere Details zur Bewerbung (Antragsfristen, Bewerbungsformular, etc.) finden Sie hier: goethe.de/ikf.