Künstlerresidenz

Académie des Beaux-Arts in Kinshasa Foto © Goethe-Institut Kinshasa

Künstlerresidenz

Die Académie des Beaux-Arts und das Goethe-Institut laden jedes Jahr eine/-n Künstler/-in für einen Residenzaufenthalt nach Kinshasa ein.

Ziel ist es, die Studierenden der Akademie mit Kunstschaffenden aus verschiedenen Sparten aus Deutschland in Kontakt zu bringen und ihre Arbeitsweise kennenzulernen. Dabei wird besonderer Wert darauf gelegt, dass es einen Austausch zwischen den Studierenden der Akademie und dem/der Künstler/-in gibt und dass die an der Akademie unterrichteten Genres berücksichtigt werden. Der/Die Künstler/-in ist eingeladen, sich mit urbanen Fragestellungen zu beschäftigen - die Residenz kann aber auch zu anderen Themen stattfinden. Die Residenz ist ergebnisoffen. Idealerweise schließt der vierwöchige Aufenthalt mit einer Präsentation ab.
 

  • Académie des Beaux-Arts in Kinshasa Foto © Goethe-Institut Kinshasa
    Académie des Beaux-Arts in Kinshasa
  • Académie des Beaux-Arts in Kinshasa Foto © Goethe-Institut Kinshasa
    Académie des Beaux-Arts in Kinshasa
  • Académie des Beaux-Arts in Kinshasa Foto © Goethe-Institut Kinshasa
    Académie des Beaux-Arts in Kinshasa
  • Académie des Beaux-Arts in Kinshasa Foto © Goethe-Institut Kinshasa
    Académie des Beaux-Arts in Kinshasa
  • Académie des Beaux-Arts in Kinshasa Foto © Goethe-Institut Kinshasa
    Académie des Beaux-Arts in Kinshasa
  • Académie des Beaux-Arts Foto: Goethe-Institut Kinshasa
    Académie des Beaux-Arts
  • Académie des Beaux-Arts Foto: Goethe-Institut Kinshasa
    Académie des Beaux-Arts
Der/Die Künstler/-in ist im Gästehaus auf dem Gelände der Akademie untergebracht. Die Akademie wurde 1943 von dem belgischen Missionar Marc Wallenda gegründet und befindet sich seit 1949 am heutigen Ort. Sie hat derzeit zwei Sektionen: die Bildenden Künste mit den Bereichen Skulptur, Keramik, Malerei und Metall und die Graphischen Künste mit den Bereichen Innenarchitektur und Visuelle Kommunikation. Zu Beginn der Residenz gibt es ein Treffen mit den Studierenden, um sich in einer ungezwungenen Atmosphäre gemeinsam auszutauschen.
 
Das Residenzprogramm wurde 2016 für einen Zeitraum von drei Jahren ins Leben gerufen. 

„Künstler/in-in-Residenz“


SPARTEN:  
  • Bildende Kunst

ZEITRAUM:
  • Dauer des Aufenthalts: 4 Wochen

VORAUSSETZUNGEN:
  • Künstler/-innen mit Arbeitsschwerpunkt Deutschland, idealerweise arbeiten sie in einem der von der Akademie unterrichteten Felder (v.a. Malerei, Skulptur); Französischkenntnisse sehr von Vorteil

BEWERBUNGSFORMAT UND -UNTERLAGEN:
  • Anschreiben, Dossier und Lebenslauf in englischer oder französischer Sprache mit Angabe des Wunschzeitraums
  • Die Auswahl erfolgt in Absprache mit einem Gremium der Académie des Beaux-Arts.

BEWERBUNGSSCHLUSS:
  • Wir akzeptieren im Moment keine Bewerbungen.

LEISTUNGEN
  • Das Goethe-Institut kommt für Flug, Visums- und Impfgebühren, Flughafentransport und -gebühren in Kinshasa auf, zahlt ein Pauschalhonorar von EUR 1900,-- und stellt ggf. Produktionsmittel von max. EUR 900,00 zur Verfügung.
  • Die Unterkunft (Einzelzimmer mit Gemeinschaftswohnraum, -bad und -küche) wird von der Akademie gestellt und befindet sich auf deren Gelände. 

KONTAKT
 

Eingeladene Künstler/-innen

Henrike Naumann wurde 1984 in Zwickau (Ex-DDR) geboren und lebt in Berlin. Von 2004 bis 2014 absolvierte sie ein Bühnenbild- und Szenografiestudium in Dresden und Berlin. Seit 2014 ist sie freie Video- und Installationskünstlerin mit Ausstellungen unter anderem in der Galerie SAVVY Contemporary in Berlin, auf der Ghetto Biennale in Port-au-Prince (Haiti) und im Kunsthuis SYB in Besterzwaag (Pay-Bas).

Henrike Naumann realisierte während ihres Residenzaufenthaltes folgende Ausstellung:

Ausstellung „INTERCOUTURE. Objekte der Macht“
Musée National d’Art Contemporain et Multimédia, Echangeur, Limete
28.10. bis 30.11.2016

Mit: Orakle Ngoy, Huguette Tolinga, Nyangombe, Eliya Liyenge Nelly, BMB Voix d’Ange (Musikerinnen), Chris Shongo (Fotograf), Hors Styns (Performance-Künstler), Noha Matanga (Designer), Junior Mvunzi (Bildhauer) und Willfried LovaLova (Sapeur)​
 
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Henrike Naumann
Marie Reinert wurde 1971 in Frankreich geboren; sie lebt und arbeitet in Berlin. Sie war an zahlreichen Ausstellungen in Frankreich und anderen Ländern beteiligt, darunter Japan, Niederlande und Deutschland. Ihre Arbeiten sind in folgenden öffentlichen Sammlungen vertreten: Collection départementale d'art contemporain du Conseil Général de la Seine-Saint-Denis, Conseil Général d'Ille-et-Vilaine, Frac Provence Alpes-Côte d’Azur, Centre National des Arts Plastiques.

Marie Reiner hat während ihrer Residenz folgendes Projekt umgesetzt: 

System K
Académie des Beaux-Arts, Kinshasa
19. April 2018

Mit Chris Shongo, Jerry Lelo, Francis Longwa, Magloire Mpaka, Olikas Ngongo und Margot Oto Links
Marie Reinert
Matti Schulz wurde 1985 in Neubrandenburg geboren, wo er auch aufwuchs. Von 2006 bis 2016 studierte er in Dresden Bildende Kunst, zuletzt als Meisterschüler von Carl Emanuel Wolff. Seine Arbeiten bedienen sich der klassischen Gattungen der Bildenden Kunst, wie der Plastik und der Zeichnung, während ihre Sujets meist zeitgenössische Thematiken aus dem öffentlichen Leben oder der jüngeren Geschichte aufgreifen, gerne auch satirisch gebrochen. Ausgestellt wurden seine Werke u.a. in Dresden, Berlin, Wien und Paris. Matti Schulz lebt und arbeitet in Berlin. 

Matti Schulz hat während seiner Residenz folgende Ausstellung realisiert:

Yango Forever
Académie des Beaux-Arts de Kinshasa
8.12.2018
 
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Matti Schulz