Festival Pianos de Kinshasa
Musikfestival|Intervalle
Das Festival Pianos de Kinshasa ist ein internationales musikalisches Treffen, das dem Instrument Klavier und Pianist:innen aus aller Welt gewidmet ist. Das Festival hat den radikalen Anspruch, Pianist:innen aus Kinshasa im In- und Ausland bekannt zu machen, und legt einen Schwerpunkt auf alternative Produktionen und neue Musikrichtungen, die auf dem Klavier und anderen Tasteninstrumenten wie Marimba, Xylophon, Orgel, Synthesizer, Akkordeon und Tangentenklavier entstehen.
Der Begriff Intervall in der Musik bezieht sich auf die Entfernung zwischen zwei Noten, eine Entfernung, die trennt, aber auch als eine Distanz interpretiert werden kann, die zwei Noten verbindet. Das diesjährige Thema untersucht daher die vielfältigen Interpretationen des Begriffs der musikalischen INTERVALLE im kongolesischen und globalen Kontext.
Das Thema eröffnet eine Debatte und Wege für musikalische Kreationen über den Begriff der Entfernungen als geografische, menschliche und künstlerische Verbindungen auf lokaler und internationaler Ebene. Es geht darum zu hinterfragen, wie Künstler:innen ausgehend vom Begriff der Abstände zu Akteur:innen der nationalen und internationalen Annäherung werden, indem sie den gewundenen und mäandernden Verlauf des Kongoflusses in diesem riesigen Land mit einer Fläche von 2,345 Millionen km2 als existenziellen Bezugspunkt nehmen. Der Kongo-Fluss wird zum Zeichen nicht einer Entfernung der verschiedenen Räume, sondern einer komplexen musikalischen Partitur, die sie durch Rhythmen und Tonarten verbindet. Zwischen Katanga und Zentralkongo zieht sich die Eisenbahnlinie entlang des Flusses hinaus über Kasai, eine für die Ausbeutung der Kongo-Erze errichtete Koloniallinie. Der Linie des Flusses zu folgen bedeutet also, seinen Windungen bis zur Mündung zu folgen, wo der Fluss auf den Ozean trifft, und bis zu seinen Nebenflüssen, die zu anderen Ländern und Kontinenten hin öffnen.
Das Festival will in seiner dritten Ausgabe also andere Verbindungen zwischen Räumen und Menschen durch die Musik zeichnen.
Der Begriff Intervall in der Musik bezieht sich auf die Entfernung zwischen zwei Noten, eine Entfernung, die trennt, aber auch als eine Distanz interpretiert werden kann, die zwei Noten verbindet. Das diesjährige Thema untersucht daher die vielfältigen Interpretationen des Begriffs der musikalischen INTERVALLE im kongolesischen und globalen Kontext.
Das Thema eröffnet eine Debatte und Wege für musikalische Kreationen über den Begriff der Entfernungen als geografische, menschliche und künstlerische Verbindungen auf lokaler und internationaler Ebene. Es geht darum zu hinterfragen, wie Künstler:innen ausgehend vom Begriff der Abstände zu Akteur:innen der nationalen und internationalen Annäherung werden, indem sie den gewundenen und mäandernden Verlauf des Kongoflusses in diesem riesigen Land mit einer Fläche von 2,345 Millionen km2 als existenziellen Bezugspunkt nehmen. Der Kongo-Fluss wird zum Zeichen nicht einer Entfernung der verschiedenen Räume, sondern einer komplexen musikalischen Partitur, die sie durch Rhythmen und Tonarten verbindet. Zwischen Katanga und Zentralkongo zieht sich die Eisenbahnlinie entlang des Flusses hinaus über Kasai, eine für die Ausbeutung der Kongo-Erze errichtete Koloniallinie. Der Linie des Flusses zu folgen bedeutet also, seinen Windungen bis zur Mündung zu folgen, wo der Fluss auf den Ozean trifft, und bis zu seinen Nebenflüssen, die zu anderen Ländern und Kontinenten hin öffnen.
Das Festival will in seiner dritten Ausgabe also andere Verbindungen zwischen Räumen und Menschen durch die Musik zeichnen.