Deutsch ist ein Plus


Warum sollte man Deutsch lernen, wenn jeder Englisch spricht?

Gerade weil jeder Englisch spricht, ist es wichtig, andere Qualifikationen zu erwerben. Deutsch ist die meistgesprochene Sprache in Europa und Deutschland ist Dänemarks Handelspartner Nr. 1. Sprachkompetenz und interkulturelles Wissen verbessern Ihre Chancen im Berufsleben und in der Karriere. Deutsch zu sprechen eröffnet viele Möglichkeiten:
  • Deutschkenntnisse sind in vielen dänischen Unternehmen gefragt
  • Deutschkenntnisse können der Schlüssel zum internationalen Arbeitsmarkt sein und bieten kreative Entfaltungsmöglichkeiten in ganz Europa
  • Deutschkenntnisse ermöglichen es Ihnen, vielfältige Bildungsangebote in Deutschland wahrzunehmen

Materialien zur Werbung für Deutsch

Das Goethe-Institut Dänemark hat einen Film produziert, in dem acht Dänen verschiedenen Alters und mit unterschiedlichen Hintergründen über ihren Bezug zu Deutschland und der deutschen Sprache erzählen, und darüber berichten, inwiefern Deutschkenntnisse beruflich und privat ein Vorteil für sie waren.

Der Film kann als Unterrichtsmaterial und bei Informationsveranstaltungen an Grundschule, Efterskole und Gymnasium verwendet werden, z.B. am Tag der offenen Tür, bei Elternabenden etc.

Bestellen Sie die DVD inkl. Broschüre kostenlos bei Uta Sterr unter:  uta.sterr@goethe.de

Filmportraits

Die dänische Immobilienmaklerin Trine B. hat ein eigenes Maklerbüro mit acht Angestellten in Berlin. Ohne Deutschkenntnisse wäre sie aber nach eigenen Aussagen lange nicht so erfolgreich im Immobiliengeschäft, denn guter Service wird in Deutschland groß geschrieben und dazu gehört auch, dass die Kunden auf Deutsch beraten werden. Trine pendelt zwischen Berlin und Kopenhagen, was sich gut mit ihrer Familie vereinbaren lässt.

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Josefine F. kam zunächst zum Studium nach Berlin, wo sie zuerst eine Deutschprüfung ablegen musste, bevor sie ihr Studium an der Universität aufnehmen konnte. Inzwischen hat sie an der TU Berlin Karriere gemacht und ist jetzt wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lektorin im Fachbereich Architektur. Laut Josephine war Deutsch für sie nicht nur im beruflichen, sondern auch im privaten Kontext unverzichtbar, um sich in Berlin integrieren zu können.

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Toke M. ist Solo Cellist im Sjællands Symfoniorkester und unterrichtet am Königlich Dänischen Konservatorium. Einen Teil seines Studiums hat er an der Hochschule für Musik in Karlsruhe absolviert. Rückblickend beschreibt er es als großen Vorteil, in Deutschland, einem europäischen Zentrum für klassische Musik, studiert zu haben und eine andere Herangehensweise kennengelernt zu haben. Toke Møldrup findet, dass Deutsch für Dänen nicht so schwer zu lernen ist.

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Der Musiker und Komponist Lasse M. lebt teils in Kopenhagen, teils in Berlin. Seine größte Fangemeinde hat er jedoch in Deutschland, wo er 2013 über 80 Konzerte gegeben hat. Dank seiner guten Deutschkenntnisse konnte er in Deutschland schnell ein Netzwerk aufbauen und fühlt sich hier als Musiker und Komponist anerkannt. Deutsch zu können ist für ihn nach eigenen Aussagen nicht nur wichtig für die Kommunikation mit seinem Publikum, sondern auch für die Buchung von Konzerten sowie für das Alltagsleben in Berlin.

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Die beiden Gymnasiasten Christoffer und Avin lernen am Nærum Gymnasium Deutsch. Sie waren bereits mehrfach in Deutschland und haben Unterschiede und Gemeinsamkeiten mit Dänemark kennengelernt. Sie nutzen Deutsch aber nicht nur auf Reisen, sondern z. B. auch bei der Suche nach Fachinformationen im Internet. Sie möchten ihre Deutschkenntnisse noch weiter verbessern, um später in Deutschland studieren zu können.

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Zille B. ist im Rahmen einer Studienfahrt zum ersten Mal nach Berlin gekommen. Dabei hat sie sich so sehr in die deutsche Metropole verliebt, dass sie sich einen Praktikumsplatz in einer Werbeagentur suchte, nach Berlin zog und dort ihre Ausbildung als Grafikdesignerin abschloss. Derzeit ist sie freiberuflich tätig, denn sie musste feststellen, dass ihre Deutschkenntnisse nicht ausreichen, um festangestellt zu werden. Heute bereut sie deshalb, dass sie damals im Gymnasium nicht mehr aus dem Deutschunterricht gemacht hat, denn sie ist überzeugt, dass sie leichter eine feste Stelle finden würde, wenn sie genauso gut Deutsch könnte wie ihre ehemaligen Klassenkameradinnen.

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Benedikte B. ist sowohl an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen als auch an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste - Städelschule in Frankfurt am Main, einer der renommiertesten Kunsthochschulen Deutschlands, im Masterstudium eingeschrieben. Ihr Bachelorstudium hat sie ebenfalls an der Städelschule absolviert. Ihrer Meinung nach ist es nicht so schwer, Deutsch zu lernen und sie stellt rückblickend fest, dass es für sie viele Vorteile hat(te), in Deutschland zu studieren, unter anderem deshalb, weil der Beruf des Künstlers in Deutschland ihrer Meinung nach mehr Akzeptanz findet als in Dänemark und Künstler dort mehr Fördermöglichkeiten genießen.

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Søren H. ist Teilhaber in der Anwaltskanzlei Horten & Co in Kopenhagen. Die deutsche Sprache zieht sich wie ein roter Faden durch sein gesamtes (Berufs)Leben. Heute spricht er nicht nur fließend Deutsch, sondern hat über mehrere Jahre Berufserfahrung in Deutschland gesammelt, so dass er sehr genau weiß, wie man sich im deutschen Geschäftsleben verhält. Das wissen seine Klienten sehr zu schätzen. Abgesehen von diesen praktischen Gründen, Deutsch zu lernen, findet er, dass Deutsch nicht nur eine sehr logische, sondern auch eine sehr schöne Sprache ist.

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Die Schauspielerin Charlotte Munck kennt man in Dänemark aus dem Theater, sowie aus Film und Fernsehen. Sie konnte ihre Deutschkenntnisse für ihre berufliche Karriere nutzen. So spielte sie z. B. im vergangenen Jahr in dem deutschen Spielfilm „Meeres Stille“ die Hauptrolle und arbeitet derzeit an einem weiteren Filmprojekt in Deutschland. Deutsch zu können ist für sie in diesem Kontext unabdingbar. Darüber hinaus ist sie fest davon überzeugt, dass Fremdsprachenkenntnisse immer ein Vorteil sind, sei es in beruflicher oder privater Hinsicht.

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