Lesung Senthuran Varatharajah

Senthuran Varatharajah © Holm-Uwe Burgemann © Holm-Uwe Burgemann

Mi, 05.10.2022

19:00 – 20:30

Goethe-Institut Villa Kamogawa, Saal

Senthuran Varatharajah wurde 1984 in Jaffna, Sri Lanka, geboren und lebt in Berlin. Sein Debütroman, „Vor der Zunahme der Zeichen“ (2016, S. Fischer Verlage) erzählt von zwei jungen Menschen, die sich auf Facebook über ihre familiären Fluchterfahrungen austauschen.
Am 5. Oktober ist der Autor zu Gast in der Villa Kamogawa und stellt anhand „Vor der Zunahme der Zeichen“ Aspekte transnationalen Schreibens vor. Die Moderation übernimmt Tobias Schickhaus, Literaturwissenschaftler an der Doshisha University.

Vor der Lesung in Kyoto ist er mit dem Text des Romans am 1. Oktober zu Gast beim metttafestival in Tokyo. Das Festival setzt sich in wissenschaftlichen und künstlerischen Beiträgen mit der Frage auseinander, wer wir in den Sozialen Medien sind. Es entstand auf Initiative des Goethe-Instituts Tokyo mit Tokyo College, dem Thinktank der Universität Tokyo.


Senthuran Varatharajah wurde 1984 in Jaffna, Sri Lanka, geboren. Er studierte Philosophie, evangelische Theologie und vergleichende Religions- und Kulturwissenschaft in Marburg, London und Berlin, wo er heute lebt. 2016 erschien sein Debütroman „Vor der Zunahme der Zeichen“, der mehrfach ausgezeichnet und von Ulla Hahn als „ein langes Prosagedicht bezeichnet“ wurde. 2022 erschien mit „Rot (Hunger)“ sein zweiter Roman.

Die Lesung ist Teil der Japan-Lesereise Senthuran Varatharajahs im Rahmen des Projekts "Transnationale Identitätsschreibungen im Digitalen" des Goethe-Instituts Tokyo.

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