Filmvorführung 【Japanpremiere】Ulrike Ottinger: Laokoon und Söhne

Ulrike Ottinger: Laokoon und Söhne © Ulrike Ottinger

So, 08.05.2022

14:00 Uhr

Goethe-Institut Tokyo, Saal

unrest 62|22 --- Wider Opas Kino - Filmemacherinnen 62|22

Kartenvorverkauf über Peatix, Restkarten an der Abendkasse

In einem imaginären Land, das nur von Frauen bevölkert wird, durchläuft die Protagonistin Esmeralda del Rio eine Serie fantastischer Transformationen. Als Witwe auf Vergangenheitssuche in der eisigen Tundra, als Schlittschuhläuferin im Zweikampf mit der Fallschirmdame Kakalia Katzen und als Direktor der fahrenden Zirkustruppe „Laookon und Söhne“. Der Debütfilm von Ulrike Ottinger, später eine der renommiertestes Autorinnen des Neuen Deutschen Films, enthält bereits eine Reihe von Elementen, die später zu Markenzeichen ihres filmischen Schaffens werden sollten – außergewöhnliche Frauenfiguren, fantastische Orte und magische Transformationen. Inspiriert von Virginia Woolf’s „Orlando“ erforscht Ottinger in ihren allegorischen Filmen die Themen Tod, Zerstörung und Wiederauferstehung. Zugleich markiert „Laokoon und Söhne“ Ottingers eigene Hinwendung zum Medium Film, nachdem sie bis dahin als Bildende Künstlerin und Fotografin tätig gewesen war.
Deutschland, 1972/73, 50 min, 16mm digital
Buch, Regie, Kamera, Produktion: Ulrike Ottinger
Text: Chiquita Brook (aka Xavier Arroyuelo), Ulrike Ottinger
Kostüme / Maske: Tabea Blumenschein
Esmeralda del Rio, Olimpia Vincitor, Linda MacNamara, Jimmy Junod u.v.a.: Tabea Blumenschein
 

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