Kamishibai
Geschichten erzählen interaktiv

Seit es Menschen gibt, werden Geschichten erzählt. Kamishibai stammt aus Japan und wurde bereits im 12. Jh. von buddhistischen Mönchen benutzt. Es bedeutet „Papiertheater“ auf Japanisch.

Bestimmte Schlüsselelemente der erzählten Geschichte werden in den Illustrationen abgebildet, um das Verstehen der Inhalte zu erleichtern und das aktive Verfolgen der Geschichte zu fördern.

Das Kamishibai gilt bis in die heutige Zeit als eine populäre Erzählform für pädagogische Zwecke.

Die Geschichten werden in Kindergärten, Schulen und Bibliotheken genutzt, um den Zuhörern Geschichte, Kultur und Sprachen auf spielerische Weise zu vermitteln. Sehr geeignet und empfohlen ist das Kamishibai zum Einsatz im Fremdsprachenunterricht.

Kamishibai in Litauen

Wie man das Kamishibai im Deutschunterricht im Primarbereich benutzen kann, präsentieren anhand der Geschichte „Hans im Glück“ uns die Schüler der Nationalen M.K.Čiurlionis Kunstschule vor dem Publikum  der Erst- und Drittklässler von der Barbora Radvilaitė Hauptschule Vilnius nach dem Konzept „Kinder für Kinder“.


Das Kamishibai ist ein mobiles Medium und findet immer seinen Platz, wo sich das Publikum versammelt. Eine lebendig erzählte Geschichte, ergänzt durch Theaterelemente und handlungsorientiert, trägt zum erfolgreichen Fremdsprachenlernen bei.

Das Goethe-Institut Litauen hat mit Kamishibais alle am Projekt „Deutsch mit Hans Hase“ beteiligten Vor- und Grundschulen ausgestattet, um das spielerische Lernen zu unterstützen, damit die Kinder eine positive Einstellung zum Fremdsprachenlernen entwickeln. In Litauen fertigt die Firma Žirafa.lt Kamishibais aus Karton.