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Stolpersteine

In den 90er Jahren wurden die ersten Stolpersteine in den Gehweg gesetzt - In Gedanken an die Opfer in der NS-Zeit und die schlimmen Taten der Nationalsozialisten. Bis heute werden die Steine nur an wenigen Standorten hergestellt. Im Juni 2021 hat die Produktion in der ersten Stolpersteine-Werkstatt außerhalb Deutschlands begonnen. Jede*r kann dabei sein und im Garten des Goethe-Instituts in Amsterdam mehr über die Stolpersteine und ihre Bedeutung erfahren. 

Verlegung Stolpersteine© Goethe-Institut Niederlande, Michel van Es
Stolpersteine Herstellung in Amsterdam© Goethe-Institut Niederlande. Foto: Aniko Schusterius
Stolpersteine Herstellung© Goethe-Institut Niederlande. Foto: Aniko Schusterius

Stolpersteine in ganz Europa

In über 25 Ländern wurden mittlerweile Stolpersteine verlegt. Den Schicksalen und Geschichten der Menschen, denen gedacht wird, begegnen die verschiedenen Goethe-Institute auf unterschiedliche Art und Weise.

Josefa Rabínková (1882-1942) Holocaust.cz

Stolpersteine in Tschechien
Dreifach heimatlos

Manchmal ist es so, dass ganz unerwartet und unwillkürlich in unserem Leben große Geschichten auftauchen. Sie finden einen, ohne dass man nach ihnen sucht. Genauso war es auch mit der Geschichte der Familie Rabínek, die das Goethe-Institut in Prag entdeckt hat, obwohl es diese Familie schon seit einigen Jahrzehnten nicht mehr gibt, oder vielleicht gerade deshalb.

Stolpersteine sind in den Boden verlegte kleine Gedenktafeln, die an Menschen erinnern, die zur Zeit des Nationalsozialismus getötet worden sind Foto: © dpa/Hendrik Schmidt

Soziologie und Gedenken
Erinnern ist immer auch Vergessen

Wie erinnern wir uns? Wie entsteht ein kollektives Gedächtnis? Welche Rolle spielt das Vergessen? Über „Memory Studies“ und die Grenzen des Gedächtnisses – neue Ansätze der sozialwissenschaftlichen Erinnerungsforschung.

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