Die Kunstkonferenzreihe „PerºForm Open Academy of Arts and Activations“ (POA) von T:>Works kehrt 2026 in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Singapur und dem Maxim-Gorki-Theater Berlin (Gorki) zurück und präsentiert „POA 2026: The Post-Migrant Academy“. Diese öffentliche Akademie setzt sich mit den Themen Arbeit, Klasse, kulturelle Unterschiede und Geschlecht in Deutschland auseinander.
POA 2026: The Post-Migrant Academy findet am Tag der Arbeit-Wochenende vom 29. April bis 3. Mai 2026 statt und ist eine Schnittstelle aus Ausstellung, Theater, literarischem Salon, Workshop und Vorträgen. Besonders hervorzuheben ist die Vortragsperformance von „Unser Deutschlandmärchen“, einer der zehn besten deutschen Theaterproduktionen des Jahres 2024.
POA 2026: The Post-Migrant Academy beleuchtet das künstlerische Konzept des postmigrantischen Theaters in Deutschland – ein Begriff, der von Gorkis Intendantin Shermin Langhoff geprägt wurde – im Rahmen des 7. Berliner Herbstsalons von Gorki mit dem Titel ЯE: IMAGINE – THE RED HOUSE – Inventories, Interventions, Inventions), einem von Shermin kuratierten transdisziplinären Festival, das unter anderem das Leben der Telefunken-Gastarbeiterinnen beleuchtete, die vor allem aus der Türkei ausgewählt wurden, um den Wiederaufbau der deutschen Nachkriegswirtschaft zu unterstützen.
Zu den Stipendiaten der POA 2026 gehören Shermin Langhoff, künstlerische Leiterin des Gorki, der Autor Dinçer Güçyeter, der Regisseur Hakan Savaş Mican, die Schauspielerin Sesede Terziyan, der Ausstellungsdramaturg Erden Kosova und die Ausstellungsgestalterin Alice Faucher. Diese Stipendiaten werden die Programme in Zusammenarbeit mit der renommierten singapurischen Schauspielerin Tan Kheng Hua präsentieren.
Als Ode an die Gastarbeiter und ihre Lebenserfahrungen kontextualisiert POA 2026: The Post-Migrant Academy die Geschichten und Realitäten von Migrantinnen in der postmigrantischen Gesellschaft Deutschlands. Insbesondere findet POA 2026: The Post-Migrant Academy Parallelen zu den Lebensrealitäten in Singapur, zur Migration und zu unserer eigenen Beziehung als Migranten.