Datum: 14.-15. September 2021, 11:00-17:00
Sommerschule Video-Stream: Kulturmanagement im digitalen Zeitalter
Kulturmanagement
-
Abteilung Kultur und Bildung, Shanghai
- Sprache Sprache: Chinesisch, Chinesische Gebärdensprache (die englische Version wird nach dem chinesischen Video-Stream hochgeladen)
- Preis Kostenlos
Seit vielen Jahren entwickelt das Goethe-Institut gemeinsam mit internationalen Partnern Projekte und Workshops im Bereich Kulturmanagement. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung müssen sich insbesondere Kulturorganisationen als zivilgesellschaftliche Vermittler kritisch mit den digitalen Chancen und Herausforderungen auseinandersetzen. Die beteiligten Goethe-Institute in Minsk, Mumbai und Shanghai sowie die Abteilung Bildung und Diskurse in der Zentrale des Goethe-Instituts sind im Bereich der digitalen kulturellen Bildung aktiv und arbeiten eng mit deutschen und internationalen Akteuren und Akteurinnen zusammen. Gemeinsam mit lokalen Partnern in Shanghai und internationalen Partnerinnen aus Theorie und Praxis fand vom 23. bis 26. August 2021 eine viertägige Sommerschule online auf der Plattform Gather statt. In Fortsetzung der Goethe Open Class 2018 und 2019 veröffentlicht die Abteilung Kultur und Bildung des deutschen Generalkonsulats Shanghai am 14. und 15. September 2021 ausgewählte Expertenvorträge der Shanghaier und internationalen Partner sowie eine Podiumsdiskussion als Mitschnitte in einem Video-Stream. Die Videos thematisieren verschiedene Ansätze und Herausforderungen des Kulturmanagements im digitalen Zeitalter aus internationalen Perspektiven und diskutieren aktuelle wissenschaftliche und praktische Beiträge sowie Fallstudien.
Überblick über das Programm
Dienstag, 14. September
11:00-12:00
“The Digital Repositioning of Cultural Institutions", Begrüßung & Vortrag von Prof. Dr. Lorenz Pöllmann (Berlin)
13:00-14:00
"Digital Audience Building", Vortrag von CHEUNG Fai & ZHANG Yuan (Shanghai)
14:30-15:30
"Institutional Making“, Podiumsgespräch mit Nora O Murchú & Jennifer Mehigan (Berlin)
16:00-17:00
"Think Like a Coder", Vortrag von BI Xin & GU Zihui (Shanghai)
Mittwoch, 15. September
11:00-11:50
“Asia Culture Gene-Digital Platform“, Vortrag von Dr. ZHANG Ting & A/Prof. HU Xiaochen (Shanghai)
13:00-15:30
"Art & AI: Between Utopia & Dystopia", Künstlerpräsentationen & Vortrag von cylixe, Kaj Duncan David, Sahej Rahal, Natasha Tontey & Clara Herrmann (Moderatorin) (Berlin)
16:00-17:00
Abschließende Podiumsdiskussion zum Thema “Audience Building”
Mit ZHANG Yuan & CHEUNG Fai (Shanghai), Rashmi Dhanwani & Nishant Shah (Mumbai), Lorenz Pöllmann & Clara Herrmann (Berlin)
Die Diskussion wird moderiert und bezieht Aspekte und neue Erkenntnisse aus den Vorträgen und Workshops mit ein.
Einzelheiten zum Programm
Dienstag, 14. September
11:00-12:00
"The Digital Repositioning of Cultural Institutions", Begrüßung & Vortrag von Prof. Dr. Lorenz Pöllmann
Die digitale Transformation von Kultureinrichtungen hat in den letzten anderthalb Jahren durch die Covid-Pandemie große Fortschritte gemacht. Neue Angebote sind entstanden und haben den digitalen Bereich vieler Institutionen gestärkt. Dabei werden über die digitalen Angebote auch neue Publikumsschichten angesprochen, so dass eine Unterscheidung zwischen digitalem Publikum und Besuchern vor Ort sinnvoll erscheint. Diese Entwicklung führt auch dazu, dass sich Kultureinrichtungen insgesamt im Hinblick auf ihre neue Ausrichtung auf digitale Zielgruppen positionieren müssen. In diesem Vortrag werden die Potenziale des neuen digitalen Publikums diskutiert und mit ausgewählten Beispielen und Forschungsergebnissen illustriert. Darüber hinaus werden Vorschläge zur digitalen Neupositionierung vorgestellt.
13:00-14:00
"Digital Audience Building", Vortrag von CHEUNG Fai & ZHANG Yuan
Der Hauptvortrag zielt darauf ab, ein tieferes Verständnis der Konzepte "digital" und "Publikum" zu fördern und die Teilnehmenden dazu anzuregen, als Kulturmanager eine kreative Denkweise in Bezug auf neue Marketingmöglichkeiten zu entwickeln, jetzt und in Zukunft. Inmitten der laufenden COVID-19-Pandemie, in einem Zeitalter der Unsicherheit, ist eine wichtige Frage für Kulturschaffende die neue Identität des Publikums und dessen neuen Beziehungen zu den Künstlern oder Kunstwerken, bei denen das Digitale im Mittelpunkt steht. Anhand mehrerer Fallstudien zu digitalen Kulturveranstaltungen werden Konzepte wie Realität, Präsenz, Virtualität und Interaktion untersucht. Der klassische 4P-Marketing-Mix (Produkt, Ort, Preis, Werbung) wird untersucht, um die wichtigsten Erfolgsfaktoren in diesem neuen Paradigma des Publikumsaufbaus zu ermitteln.
14:30-15:30
“Institutional Making”, Podiumsgespräch mit Nora O Murchú & Jennifer Mehigan (Berlin)
Wie können vergessene Erinnerungen sichtbar gemacht werden? Wie können alternative Geschichten aufgezeichnet und gespeichert werden? Welche Formen von Archiven können durch Gesten der Fürsorge aufgebaut werden? Wie können institutionelle Praktiken Empathie und Verständnis für die Geschichten und Erfahrungen marginalisierter Stimmen und unterdrückter Geschichten entwickeln? Bei der Förderung von marginalisierten Stimmen und vergessenen Geschichten befasst sich dieses Panel mit den zeitgenössischen Möglichkeiten und Grenzen der institutionellen Rolle. In der heutigen digitalen Landschaft wird das kulturelle Gedächtnis durch politische, wirtschaftliche und soziale Herausforderungen verändert. Welche Rolle spielen die Institutionen bei der Konstruktion von Erinnerung, Wissen, Erfahrung und Macht? Wie schaffen digitale Archivierungspraktiken ein neues Verständnis von zeitgenössischen und historischen Ereignissen für ihre Zielgruppen?
16:00-17:00
“Think Like a Coder”, Vortrag von BI Xin & GU Zihui
Heutzutage sind digitalisierte Daten und Metadatensätze zum zentralen Thema von Kunstmuseen und Galerien geworden. Seit der globalen Covid-19-Pandemie sind die digitalen Inhalte exponentiell angestiegen und die Nutzung des Internets und kollaborativer Tools hat sich beschleunigt. Wie sollten wir auf diese neue Normalität reagieren? Vielleicht reicht unsere Erfahrung in der Branche nicht mehr aus, um die Probleme zu lösen, die wir beim Kulturmanagement im digitalen Zeitalter sehen. Welche Inspirationen können wir aus dem Bereich der Programmierung, des agilen Managements und der Softwareentwicklung ziehen? Es gibt keinen besseren Zeitpunkt als jetzt, um sich mit der grundlegenden Perspektive der Open-Source-Zusammenarbeit, des Wissensaustauschs und der dezentralen Infrastruktur sowie ihrer allgemeinen Anwendung im Bereich des Kunst- und Kulturmanagements zu befassen.
Mittwoch, 15. September
11:00-11:50
“Asia Culture Gene-Digital Platform”, Vortrag von Dr. ZHANG Ting & A/Prof. HU Xiaochen (Shanghai)
Wird maschinelles Lernen die Entwicklung einer digitalen Sharing Economy im Zeitalter einer Epidemie beschleunigen? Ist in diesem Wirtschaftsmodell jeder Outputter auch ein Empfänger von transformierten digitalen Inhalten? Mit anderen Worten, ist das digitale Archiv lediglich eine Einwegschleife aus Online-Eingabe, Bewahrung und Abonnement? Dieser Kurs versucht, die systematische Konstruktion digitaler Archive vom traditionellen sammlungsorientierten Ansatz auf ein dynamisches, in beide Richtungen gehendes Entwicklungsmodell der öffentlichen Beteiligung an der Konstruktion auszuweiten und ein digitales Archiv zu erforschen, das ständig lernt und von selbst wächst, zusammen mit der aktiven Schaffung und künstlerischen Produktion der tatsächlichen Beteiligung. Der Kurs befasst sich nicht nur mit der partizipativen Erstellung von Inhalten und maschinellem Lernen in digitalen Kontexten, sondern auch mit den Herausforderungen, die digitale Open-Source-Plattformen in Bezug auf Gesetze und Vorschriften mit sich bringen. Schaffen solche lebendigen Wachstumssysteme zum Beispiel neue Herausforderungen für die öffentliche Beteiligung an urheberrechtlichen Regelungen für digitale Archive? Wie lässt sich der potenzielle transformative Wert von Ergebnissen in kontinuierlich aktualisierten, generationenübergreifenden Werken ermitteln?
13:00-15:30
“Art & AI: Between Utopia & Dystopia”, Künstlerpräsentationen & Gespräch von cylixe, Kaj Duncan David, Sahej Rahal, Natasha Tontey & Clara Herrmann (Moderation) (Berlin)
Seit dem Aufkommen des technologischen Feldes in den 1950er Jahren hat sich die KI von einem Thema der künstlerischen Erforschung zu künstlerischen Werkzeugen weiterentwickelt. Gleichzeitig begannen Künstler und Künstlerinnen aus verschiedenen Bereichen, mit Software und Technologie zu experimentieren, neue Prototypen zu bauen und Diskussionen zu initiieren, die die Gesellschaft und kulturelle Institutionen herausfordern. Mit neuen Konzepten, (Science) Fiction und Kunstwelten, die zwischen Utopie und Dystopie oszillieren, verhandeln Kreative auch die Fragen von Autorenschaft, Verantwortung und Autonomie. Welche Instrumente, Umgebungen und Denkweisen werden in Kultureinrichtungen benötigt, um solche Projekte zu unterstützen? Was können wir von jungen Künstlern lernen, die mit KI experimentieren und neue Ideen von Mustern, Erzählungen und Ansätzen für eine Welt mit Maschinen fördern?
16:00-17:00
Abschließende Podiumsdiskussion zum Thema “Audience Building”
ZHANG Yuan & CHEUNG Fai (Shanghai), Rashmi Dhanwani & Nishant Shah (Mumbai), Lorenz Pöllmann & Clara Herrmann (Berlin)
Die Diskussion wird moderiert und bezieht Aspekte und neue Erkenntnisse aus den Vorträgen und Workshops mit ein.
Überblick über das Programm
Dienstag, 14. September
11:00-12:00
“The Digital Repositioning of Cultural Institutions", Begrüßung & Vortrag von Prof. Dr. Lorenz Pöllmann (Berlin)
13:00-14:00
"Digital Audience Building", Vortrag von CHEUNG Fai & ZHANG Yuan (Shanghai)
14:30-15:30
"Institutional Making“, Podiumsgespräch mit Nora O Murchú & Jennifer Mehigan (Berlin)
16:00-17:00
"Think Like a Coder", Vortrag von BI Xin & GU Zihui (Shanghai)
Mittwoch, 15. September
11:00-11:50
“Asia Culture Gene-Digital Platform“, Vortrag von Dr. ZHANG Ting & A/Prof. HU Xiaochen (Shanghai)
13:00-15:30
"Art & AI: Between Utopia & Dystopia", Künstlerpräsentationen & Vortrag von cylixe, Kaj Duncan David, Sahej Rahal, Natasha Tontey & Clara Herrmann (Moderatorin) (Berlin)
16:00-17:00
Abschließende Podiumsdiskussion zum Thema “Audience Building”
Mit ZHANG Yuan & CHEUNG Fai (Shanghai), Rashmi Dhanwani & Nishant Shah (Mumbai), Lorenz Pöllmann & Clara Herrmann (Berlin)
Die Diskussion wird moderiert und bezieht Aspekte und neue Erkenntnisse aus den Vorträgen und Workshops mit ein.
Einzelheiten zum Programm
Dienstag, 14. September
11:00-12:00
"The Digital Repositioning of Cultural Institutions", Begrüßung & Vortrag von Prof. Dr. Lorenz Pöllmann
Die digitale Transformation von Kultureinrichtungen hat in den letzten anderthalb Jahren durch die Covid-Pandemie große Fortschritte gemacht. Neue Angebote sind entstanden und haben den digitalen Bereich vieler Institutionen gestärkt. Dabei werden über die digitalen Angebote auch neue Publikumsschichten angesprochen, so dass eine Unterscheidung zwischen digitalem Publikum und Besuchern vor Ort sinnvoll erscheint. Diese Entwicklung führt auch dazu, dass sich Kultureinrichtungen insgesamt im Hinblick auf ihre neue Ausrichtung auf digitale Zielgruppen positionieren müssen. In diesem Vortrag werden die Potenziale des neuen digitalen Publikums diskutiert und mit ausgewählten Beispielen und Forschungsergebnissen illustriert. Darüber hinaus werden Vorschläge zur digitalen Neupositionierung vorgestellt.
13:00-14:00
"Digital Audience Building", Vortrag von CHEUNG Fai & ZHANG Yuan
Der Hauptvortrag zielt darauf ab, ein tieferes Verständnis der Konzepte "digital" und "Publikum" zu fördern und die Teilnehmenden dazu anzuregen, als Kulturmanager eine kreative Denkweise in Bezug auf neue Marketingmöglichkeiten zu entwickeln, jetzt und in Zukunft. Inmitten der laufenden COVID-19-Pandemie, in einem Zeitalter der Unsicherheit, ist eine wichtige Frage für Kulturschaffende die neue Identität des Publikums und dessen neuen Beziehungen zu den Künstlern oder Kunstwerken, bei denen das Digitale im Mittelpunkt steht. Anhand mehrerer Fallstudien zu digitalen Kulturveranstaltungen werden Konzepte wie Realität, Präsenz, Virtualität und Interaktion untersucht. Der klassische 4P-Marketing-Mix (Produkt, Ort, Preis, Werbung) wird untersucht, um die wichtigsten Erfolgsfaktoren in diesem neuen Paradigma des Publikumsaufbaus zu ermitteln.
14:30-15:30
“Institutional Making”, Podiumsgespräch mit Nora O Murchú & Jennifer Mehigan (Berlin)
Wie können vergessene Erinnerungen sichtbar gemacht werden? Wie können alternative Geschichten aufgezeichnet und gespeichert werden? Welche Formen von Archiven können durch Gesten der Fürsorge aufgebaut werden? Wie können institutionelle Praktiken Empathie und Verständnis für die Geschichten und Erfahrungen marginalisierter Stimmen und unterdrückter Geschichten entwickeln? Bei der Förderung von marginalisierten Stimmen und vergessenen Geschichten befasst sich dieses Panel mit den zeitgenössischen Möglichkeiten und Grenzen der institutionellen Rolle. In der heutigen digitalen Landschaft wird das kulturelle Gedächtnis durch politische, wirtschaftliche und soziale Herausforderungen verändert. Welche Rolle spielen die Institutionen bei der Konstruktion von Erinnerung, Wissen, Erfahrung und Macht? Wie schaffen digitale Archivierungspraktiken ein neues Verständnis von zeitgenössischen und historischen Ereignissen für ihre Zielgruppen?
16:00-17:00
“Think Like a Coder”, Vortrag von BI Xin & GU Zihui
Heutzutage sind digitalisierte Daten und Metadatensätze zum zentralen Thema von Kunstmuseen und Galerien geworden. Seit der globalen Covid-19-Pandemie sind die digitalen Inhalte exponentiell angestiegen und die Nutzung des Internets und kollaborativer Tools hat sich beschleunigt. Wie sollten wir auf diese neue Normalität reagieren? Vielleicht reicht unsere Erfahrung in der Branche nicht mehr aus, um die Probleme zu lösen, die wir beim Kulturmanagement im digitalen Zeitalter sehen. Welche Inspirationen können wir aus dem Bereich der Programmierung, des agilen Managements und der Softwareentwicklung ziehen? Es gibt keinen besseren Zeitpunkt als jetzt, um sich mit der grundlegenden Perspektive der Open-Source-Zusammenarbeit, des Wissensaustauschs und der dezentralen Infrastruktur sowie ihrer allgemeinen Anwendung im Bereich des Kunst- und Kulturmanagements zu befassen.
Mittwoch, 15. September
11:00-11:50
“Asia Culture Gene-Digital Platform”, Vortrag von Dr. ZHANG Ting & A/Prof. HU Xiaochen (Shanghai)
Wird maschinelles Lernen die Entwicklung einer digitalen Sharing Economy im Zeitalter einer Epidemie beschleunigen? Ist in diesem Wirtschaftsmodell jeder Outputter auch ein Empfänger von transformierten digitalen Inhalten? Mit anderen Worten, ist das digitale Archiv lediglich eine Einwegschleife aus Online-Eingabe, Bewahrung und Abonnement? Dieser Kurs versucht, die systematische Konstruktion digitaler Archive vom traditionellen sammlungsorientierten Ansatz auf ein dynamisches, in beide Richtungen gehendes Entwicklungsmodell der öffentlichen Beteiligung an der Konstruktion auszuweiten und ein digitales Archiv zu erforschen, das ständig lernt und von selbst wächst, zusammen mit der aktiven Schaffung und künstlerischen Produktion der tatsächlichen Beteiligung. Der Kurs befasst sich nicht nur mit der partizipativen Erstellung von Inhalten und maschinellem Lernen in digitalen Kontexten, sondern auch mit den Herausforderungen, die digitale Open-Source-Plattformen in Bezug auf Gesetze und Vorschriften mit sich bringen. Schaffen solche lebendigen Wachstumssysteme zum Beispiel neue Herausforderungen für die öffentliche Beteiligung an urheberrechtlichen Regelungen für digitale Archive? Wie lässt sich der potenzielle transformative Wert von Ergebnissen in kontinuierlich aktualisierten, generationenübergreifenden Werken ermitteln?
13:00-15:30
“Art & AI: Between Utopia & Dystopia”, Künstlerpräsentationen & Gespräch von cylixe, Kaj Duncan David, Sahej Rahal, Natasha Tontey & Clara Herrmann (Moderation) (Berlin)
Seit dem Aufkommen des technologischen Feldes in den 1950er Jahren hat sich die KI von einem Thema der künstlerischen Erforschung zu künstlerischen Werkzeugen weiterentwickelt. Gleichzeitig begannen Künstler und Künstlerinnen aus verschiedenen Bereichen, mit Software und Technologie zu experimentieren, neue Prototypen zu bauen und Diskussionen zu initiieren, die die Gesellschaft und kulturelle Institutionen herausfordern. Mit neuen Konzepten, (Science) Fiction und Kunstwelten, die zwischen Utopie und Dystopie oszillieren, verhandeln Kreative auch die Fragen von Autorenschaft, Verantwortung und Autonomie. Welche Instrumente, Umgebungen und Denkweisen werden in Kultureinrichtungen benötigt, um solche Projekte zu unterstützen? Was können wir von jungen Künstlern lernen, die mit KI experimentieren und neue Ideen von Mustern, Erzählungen und Ansätzen für eine Welt mit Maschinen fördern?
16:00-17:00
Abschließende Podiumsdiskussion zum Thema “Audience Building”
ZHANG Yuan & CHEUNG Fai (Shanghai), Rashmi Dhanwani & Nishant Shah (Mumbai), Lorenz Pöllmann & Clara Herrmann (Berlin)
Die Diskussion wird moderiert und bezieht Aspekte und neue Erkenntnisse aus den Vorträgen und Workshops mit ein.
Ort
Abteilung Kultur und Bildung
Fuzhou Lu 318, Cross Tower 101
Shanghai
China
Fuzhou Lu 318, Cross Tower 101
Shanghai
China
Ort: Video-Stream über Yizhibo (ID: 291141604)