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HAN Film 11.09.2021© Goethe-Institut Hanoi

Deutsche Online Filmwoche
Grüße aus Fukushima

Regie: Doris Dörrie
Genre: Drama | Dokumentar
Dauer: 108 Minuten
Deutsch mit vietnamesischen Untertiteln
Altersbeschränkung: 16+

Deutsche Online Filmwoche

Grüße aus Fukushima

Premiere | 11.09.2021, 20 Uhr
Der Film ist bis zum 17. September 2021 als Video on Demand verfügbar.

Am 11. März 2011 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 9 die Nordostküste Japans. Der dadurch ausgelöste Tsunami fegt über die Küsten des Archipels. Fünf Stunden später gibt die japanische Regierung bekannt, dass im Kühlsystem des Kernkraftwerks Fukushima Daiichi „ein Problem“ aufgetreten sei. Die Katastrophe forderte 16 000 Tote. Der Film ist eine Verbeugung vor Opfern wie Überlebenden.

Marie (Rosalie Thomass) kommt mit einer Hilfsorganisation als Clown in ein Lager, um die Menschen die vor der Katastrophe geflohen sind, aufzuheitern. Sie begegnet Satomi (Kaori Momoi), der letzten Geisha Fukushimas. In einer Nacht-und-Nebelaktion verlassen beide das Camp. Marie voller „German Angst“ vor der Strahlung und Satomi, weil sie in ihr zerstörtes Dorf zurückkehren will. Nun in der Einsamkeit begegnen sich zwei Kulturen:. „Du isst zu viel“, herrscht Satomi Marie an, als sie nach der staubigen und traurigen Aufräumaktion ihres kleinen Hauses ein erstes gemeinsames Mahl einnehmen. Marie, die ihre langen Beine nur mit Mühe unter dem traditionellen, niedrigen Tisch halten kann, beobachtet die zierliche, anmutige Japanerin. Von ihr lernt sie, dass Tee trinken mehr ist, als Teebeutel mit heißem Wasser zu überschütten. Und dass „sich einrichten“ eine andere Dimension hat, als Möbel aufzustellen und mit Dekorationsgegenständen zu schmücken.

Der Film ist bis zum 17. September 2021 als Video on Demand verfügbar.
Link zum Video on Demand

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