Phumulani Ntuli
Phumulani Ntuli, geboren 1986, erwarb 2012 einen Bachelor of Fine Arts an der University of Johannesburg, wo er sich auf Bildhauerei spezialisierte. Er besitzt einen Master of Fine Arts – Arts in Public Sphere von der École Cantonale d’Art du Valais (ECAV) in Sierre, Schweiz, und erhielt den Prix-excellence für sein Forschungsprojekt Permutations of an Event (2017), das sich mit Konzepten von Archiven und Überwachung useinandersetzte. Seine Arbeit verbindet künstlerische Forschung, Skulptur, Videoinstallationen und performative Praktiken. Er setzt sich kontinuierlich mit vielfältigen Publikumsgruppen auseinander und versucht, die Lücken/Brüche/Schweigen/Pausen der Geschichte und ihre Überreste sichtbar zu machen. Im Jahr 2022 vertrat Ntuli Südafrika auf der 59. Biennale von Venedig. Im selben Jahr wurde seine Arbeit beim ICA Live Art Festival gezeigt. Darüber hinaus präsentierte Ntuli seine Arbeiten beim Spier Light Art Festival 2021, beim Fak’ugesi African Digital Innovation Festival 2020, bei der Young Congo Biennale 2019, bei Live Works Vol. 6 im Jahr 2018, kuratiert von Simone Frangi und Daniel Blanga Gubbay, bei der Kampala Biennale 2016, kuratiert von Elise Atangana, beim Bone Performance Festival 2016 in Bern, kuratiert von Valerian Maly, sowie beim Act Festival 2016 in Genf, Basel, Sierre und Zürich. Im genannten Jahr nahm Ntuli an Residenzen und Workshops an der Fondazione Pistoletto in Biella, Italien, sowie an der Alps Art Academy in Chur, Schweiz, teil, wo er zwischen 2016 und 2017 zwei Solo-Performance-Projekte entwickelte. Zwischen 2012 und 2014 präsentierte er Umjondolo beim Thupelo Workshop und dem Goethe-Institut in Johannesburg sowie beim Infecting the City Festival in Kapstadt.