© Studio Eyongakpa

Henrike Grohs Art Award 2018

Erster Preisträger 2018 war der kamerunische Medienkünstler Em’kal Eyongakpa. Die internationale Jury setzte sich zusammen aus Koyo Kouoh (Künstlerischer Leiter, RAW Material Company, Dakar), Laurence Bonvin (Künstlerin und Vertreterin der Familie Grohs, Berlin), Raphael Chikukwa (Chefkurator, National Gallery of Zimbabwe, Harare) und Simon Njami (Kurator, Paris).

2018 Shortlist

Em’kal Eyongakpa Photo by Harm van den Berg © Goethe-Institut

Em’kal Eyongakpa

Em’kal Eyongakpa ist ein Medienkünstler, der durch den ritualisierten Gebrauch von Wiederholung und Veränderung auf Erfahrung, Unbekanntes und kollektive Geschichten zielt. Seine jüngsten Arbeiten beziehen sich auf indigene Wissenssysteme und Ästhetiken, auf Ethno-Botanik, angewandte Pilzkunde und Technologie. 

Georgina Maxim Photo by Cynthia Matonhodze © Goethe-Institut

Georgina Maxim

Georgina Maxim verbindet in ihrer künstlerischen Praxis Weben, Sticken und die Verwendung vorgefundener Textilien. Daraus entstehen Objekte, die sich jeder Kategorisierung entziehen. Gewänder werden dekonstruiert und manchmal auch neu konstruiert, um die Person, die sie einstmals trug, zu würdigen und zu reflektieren.

Makouvia Kokou Ferdinand Photo by Peter Houston © Goethe-Institut

Makouvia Kokou Ferdinand

Makouvia Kokou Ferdinand spielt mit seinen Skulpturen und Performances auf Grenzen an. Er mischt Erinnerungen, Materialien und kulturelle Bezüge. Auf der Basis der traditionellen Mina-Kultur wirft er einen originellen, oft bewegenden, manchmal auch ironischen Blick auf die gegenwärtige Gesellschaft.