Usha Seejarim

Profil Foto von Usha Seejarim © Alexander Smith Usha Seejarim ist eine Konzeptkünstlerin, deren Praxis die Schnittstelle von Geschlecht, Arbeit und Macht durch die Transformation alltäglicher Haushaltsgegenstände hinterfragt. Indem sie Materialien wie Bügeleisen, Besen und Holzpflöcke neu kontextualisiert, destabilisieren Seejarims Skulpturen und Installationen die normativen Zuschreibungen weiblicher Arbeit und definieren Fürsorgehandlungen und Wiederholungsprozesse als ästhetische und politische Gesten neu.

Die 1974 in Bethal, Südafrika, geborene Künstlerin erwarb einen Bachelor of Fine Arts (mit Auszeichnung) an der University of Johannesburg (1999) sowie einen Master of Fine Arts an der University of the Witwatersrand (2008). Zudem verfolgt sie aktuell einen Master of Business Administration (Abschluss ausstehend, 2025) an der University of Reading im Vereinigten Königreich über die Henley Business School.

Seejarim hat zahlreiche Einzelausstellungen präsentiert, darunter zuletzt Unfolding Servitude in der Southern Guild in Kapstadt (2025). Weitere Einzelausstellungen fanden u. a. in der SMAC Gallery (Kapstadt und Johannesburg), im Kunstinstituut Melly (Rotterdam), im SCAC Marestaing (Frankreich) sowie in der Wanderausstellung Venus at Home (2012–2014) statt, die in der Northwest University Gallery, der Johannesburg Art Gallery, der Durban Art Gallery und beim National Arts Festival in Makhanda gezeigt wurde.

Ihre Arbeiten wurden zudem in Gruppenausstellungen u. a. in der Städtischen Galerie Bremen, im Kunstmuseum Wolfsburg, auf der Dak’Art Biennale, im Nirox Sculpture Park, in der FADA Gallery der University of Johannesburg und in der Iziko South African National Gallery gezeigt.
Seejarim ist Gastprofessorin und Inhaberin des SARChI-Lehrstuhls für südafrikanische Kunst und visuelle Kultur an der University of Johannesburg. Sie hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den SEED Award der Southern African Foundation for Contemporary Art, den Tomorrow’s/Today Prize der Investec Cape Town Art Fair sowie den Ampersand Fellowship Award.
Ihre Werke befinden sich unter anderem in den Sammlungen der Iziko South African National Gallery, der Southern African Foundation for Contemporary Art, der Johannesburg Art Gallery und der Verfassungsgerichtsbarkeit von Johannesburg.