Bibliotheken
Bibliotheken als Zukunftsorte: Training „InfoCheck Central Asia“
Bibliotheken sind längst mehr als Regale, Kataloge und Lesesäle. Sie können Orte sein, an denen Jugendliche Fragen stellen, digitale Inhalte prüfen und lernen, sich in einer komplexen Informationswelt sicherer zu bewegen.Am 8. und 9. Juni 2026 findet in Taschkent das Bibliothekstraining „InfoCheck Central Asia“ statt. Vertreterinnen ausgewählter Pilotbibliotheken aus Zentralasien werden zu Multiplikatorinnen für Medienkompetenz, Desinformation und digitale Sicherheit geschult.
Im Mittelpunkt steht eine neue Rolle der Bibliothek: als offener, geschützter und zeitgemäßer Lernort für Jugendliche.
Wie spricht man über Fake News, ohne zu belehren?
Wie erklärt man Deepfakes, ohne Angst zu erzeugen?
Wie begleitet man Jugendliche bei Themen wie Cybermobbing, Datenschutz und Online-Risiken?
Und wie wird aus einer Bibliothek ein Ort, an den junge Menschen wirklich kommen wollen?
Das Training verbindet fachliche Impulse mit praktischer Arbeit. Es geht um Desinformation, KI-generierte Inhalte, digitale Sicherheit, interaktive Methoden und die konkrete Umsetzung der CheckZones in den Pilotbibliotheken.
CheckZones sind offene Lernräume, in denen Jugendliche künftig digitale Lernprodukte ausprobieren, Informationen prüfen, über Online-Situationen sprechen und gemeinsam mit Bibliothekar*innen Strategien für mehr digitale Sicherheit entwickeln können.
Das Training ist damit mehr als eine Fortbildung. Es ist der erste Schritt in eine neue Bibliothekspraxis: nah an Jugendlichen, offen für digitale Themen und stark genug, um Orientierung zu geben.
Denn in einer Welt voller Informationen reicht Zugang zu Wissen nicht mehr aus. Jugendliche brauchen Orte, an denen sie lernen, Wissen einzuordnen.
Genau dafür entstehen die CheckZones.