Inês Ponte

Inês Ponte

Anthropologin

  • Kultur der Erinnerung, Dekolonisierung, Aufarbeitung kolonialer Vergangenheit

  • Lissabon (Portugal)

Inês Ponte ist eine portugiesische Anthropologin, die sich für Visualität und Wissensproduktion interessiert. Sie verbindet Anthropologie mit Geschichte, um die Beziehungen zwischen dem Lokalen, Regionalen und Globalen aus einer postkolonialen Perspektive in verschiedenen Geografien (Angola, Indien) sowie das Potenzial der visuellen Forschungsmethoden – Kino, Fotografie und Zeichnung – zu erforschen. Sie ist auch in der Museumsforschung tätig (Angola, Belgien, Niederlande, Portugal, Schweiz) und arbeitet mit institutionellen und privaten Archiven zusammen. Sie hat in transdisziplinären Teams in Portugal, Indien, Großbritannien und Angola mitgearbeitet, wobei sie Anthropologie mit Psychologie, Literatur, Kunstkritik, Bildung und Kommunikation verband. Außerdem koordinierte sie das Forschungsprojekt Mobilising Archives: photography in Southern Angola (2017–2020).
[Stand Juni 2020]

Weiterführende Links 

Inês Ponte beim Latitude-Festival: Archive: Aufruf zur Dekolonisierung und Reflexion

Mobilisierung von Archiven: Geschichte, Fotografie und Anthropologie

Filmdatenbank RDC Virtual

Artikel über den Workshop „(De-)koloniale Filmarchive” auf buala.org, einer frei zugänglichen Website für öffentliche Debatten über die Auswirkungen von Rassismus und Kolonialismus in portugiesischsprachigen Regionen (in Englisch, Französisch und Portugiesisch abrufbar)

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