Künstliche Intelligenzen, die Kunst erschaffen, werfen alte Fragen neu auf: Ist das überhaupt Kunst? Und wer ist der Künstler – die Maschine, der Programmierer oder die Person, mit deren Daten man den Algorithmus gefüttert hat?

Die größten Künstlichen Neuronalen Netze, die heute in Computern in Betrieb sind, haben rund eine Milliarde Querverbindungen. Im Vergleich zum Gehirn ist das aber immer noch verschwindend wenig: Es entspricht etwa einem Kubikmillimeter Hirngewebe.

Peter Glaser in seinem Essay „Das Antwortgebende“