„Das Sein bestimmt das Bewusstsein.“ Zu diesem Begriffspaar haben sie alle eine Meinung. Platon und Hegel sehen es genau andersherum. Sartre und Heidegger formulieren nur anders, meinen aber dasselbe, dass nämlich die Existenz des Menschen seiner Essenz vorangeht. Bei allen ist eines gleich: Die Annahme bleibt, so oder so, von theoretischem Belang. Im Falle des deutschen Philosophen Karl Marx aber hat die harmlos klingende Behauptung, das Sein bestimme das Bewusstsein, weltgeschichtliche Bedeutung erlangt.
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