

Die Initiative zum Internationalen Frauentag wurde von der deutschen Feministin und Sozialistin Clara Zetkin beim internationalen sozialistischen Kongress 1910 in Kopenhagen ergriffen. Anlässlich des 100sten Jahrestags der Gründung des Internationalen Frauentages fand am 8. März 2010 eine internationale Konferenz in Zusammenarbeit mit KVINFO und der dänischen Nationalbibliothek statt.
Diese Konferenz führte Feministinnen aus verschiedenen Ländern und Generationen zusammen und vermittelte ein gutes Bild von der Vielfalt und dem Engagement der internationalen Frauenbewegung. Im Jahr 2011 feierte die Welt den 100sten Geburtstag des Internationalen Frauentags. Der erste Frauentag wurde am 19. März 1911 in Dänemark, Deutschland, Österreich-Ungarn und der Schweiz gefeiert. Seit 1921, also seit 90 Jahren, wird der Internationale Frauentag jährlich am 8. März gefeiert.
Diese Website beschreibt den dänisch-deutschen Ursprung der Geschichte des Internationalen Frauentages und dessen unterschiedliche Entwicklung und Bedeutung in Deutschland und Dänemark durch das 20. Jahrhundert.
Diese Konferenz führte Feministinnen aus verschiedenen Ländern und Generationen zusammen und vermittelte ein gutes Bild von der Vielfalt und dem Engagement der internationalen Frauenbewegung. Im Jahr 2011 feierte die Welt den 100sten Geburtstag des Internationalen Frauentags. Der erste Frauentag wurde am 19. März 1911 in Dänemark, Deutschland, Österreich-Ungarn und der Schweiz gefeiert. Seit 1921, also seit 90 Jahren, wird der Internationale Frauentag jährlich am 8. März gefeiert.
Diese Website beschreibt den dänisch-deutschen Ursprung der Geschichte des Internationalen Frauentages und dessen unterschiedliche Entwicklung und Bedeutung in Deutschland und Dänemark durch das 20. Jahrhundert.
1910, 26./27. August
Internationale Frauenkonferenz in Kopenhagen, Gründung des Internationalen Frauentages durch Clara Zetkin.
1911
Der Frauentag wird zum ersten Mal in Deutschland gefeiert.
1918
Das allgemeine und gleiche Wahlrecht für alle wird in Deutschland eingeführt.
1946/47
1946 wird der Internationale Frauentag wieder in der sowjetisch besetzten Zone (spätere DDR) gefeiert.
1947 steht der 1. Internationale Frauentag in den drei Westzonen Berlins unter dem Motto „Frieden und internationale Arbeit“.
1947 steht der 1. Internationale Frauentag in den drei Westzonen Berlins unter dem Motto „Frieden und internationale Arbeit“.
1961
Westdeutschland bekommt mit Elisabeth Schwarzhaupt die erste Ministerin im Parlament.
1974
Der Internationale Frauentag ist dem „Lesbischen Coming Out“ gewidmet. Es werden Selbsterfahrungszirkel, Frauenhäuser und Selbsthilfegruppen gegründet.
1976
Das Gesetz zur Indikationsregelung bei Schwangerschaftsabbrüchen wird für die Bundesrepublik verabschiedet. Indikation bedeutet, dass eine Abtreibung bei bestimmten Voraussetzungen in den ersten zwölf Wochen der Schwangerschaft nicht mehr strafbar ist.
1977
Die feministische Zeitschrift Emma erscheint zum ersten Mal. Die Herausgeberin Alice Schwarzer wird in den nächsten Jahren zur zentralen Figur des deutschen Feminismus.
1986
Am Internationalen Frauentag treten 20 Organisationen für die Streichung des § 218 (Einschränkung der legalen Abtreibung) ein. Zum ersten Mal senden alle ARD-Rundfunk-anstalten zusammen vier Stunden Frauentagsprogramm, mit der Ausnahme von Bayern.
1990/91
Am 3. Oktober 1990 trat die DDR der Bundesrepublik Deutschland bei. Unter den frauenbewegten Frauen der DDR war die Wiedervereinigung umstritten, da man Rückschritte für Frauen in der Gesellschaft befürchtete. 1991 feiern Ost und Westfrauen den Frauentag zum ersten Mal gemeinsam in Berlin.
2010
In Zusammenarbeit mit KVINFO und dem Goethe-Institut in Kopenhagen feiert „Den Sorte Diamant“ in der Königlichen Bibliothek 100 Jahre Gründung des Internationalen Frauentags mit einer Internationalen Konferenz am 8. März.
2011
Der 100. Jahrestag des Internationalen Frauentages wird in vielen Städten und zahlreichen Organisationen mit verschiedenen Mottos gefeiert. Da Frauen in Führungspositionen nach wie vor unterrepräsentiert sind, wird intensiv über eine Frauenquote diskutiert. Ein weiteres Thema ist ungleiche Entlohnung für gleiche Arbeit.
1915
Dänemark bekommt das Frauenwahlrecht. Am 5. Juni beschloss der Reichstag, dass Frauen und Dienstpersonal auch das Wahlrecht zum Reichstag bekommen.
1924
Nina Bang wird Bildungsministerin und damit Dänemarks erste weibliche Ministerin.
1932
Der 8. März wird zum ersten Mal in den großen Provinzstädten gefeiert, in Aalborg, Esbjerg oder Randers. In Kopenhagen wurden die Arbeiterfrauen aufgefordert, sich im Enghavevej zu versammeln und gegen die geplanten Lohnkürzungen zu protestieren, die gleichzeitig mit Preissteigerungen zum Beispiel für Brot angekündigt waren.
1960
In Kopenhagen feierten die sozialdemokratischen und die gewerkschaftlich organisierten Frauen am 7. März 1960 den 50. Jahrestag des Frauentages mit einer großen Versammlung im Festsaal in „Folkets hus“. Das Jubiläum hatte eine gemeinsame Botschaft des Internationalen Rats der sozialdemokratischen Frauen: Frauen wollen mehr Einfluss im wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben und wollen die Zusammenarbeit mit Frauen im Ausland verstärken.
1970
Die „Rotstrumpfbewegung“ tritt mit einer ersten Aktion in die Öffentlichkeit, einer Demonstration gegen unterdrückende Schönheitsideale mit dem Banner „Haltet Dänemark sauber“ auf der Haupteinkaufstraße „Strøget“ in Kopenhagen.
1973
Das Gesetz zum straffreien Schwangerschaftsabbruch wird verabschiedet.
1994
„Die professionellen Hexen“ organisieren eine Veranstaltung mit dem Titel „Die Nacht ist unser“ mit Vorträgen und anschließender Diskussion. Die Themen waren unter anderem Feminismus, Körper und Sexualität, Vergewaltigung, Flüchtlingsfrauen in Dänemark, Gentechnologie und Abtreibung.
2000
Das Parlament verabschiedet ein neues Gesetz zur Umsetzung des Gleichberechtigung. Dänemark bekommt ein Ministeramt für Gleichberechtigung.
2010
In Zusammenarbeit mit KVINFO und dem Goethe-Institut in Kopenhagen feiert „Den Sorte Diamant“ in der Königlichen Bibliothek 100 Jahre Gründung des Internationalen Frauentags mit einer Internationalen Konferenz am 8. März.
2011
Die Quotendiskussion wird intensiv in den Medien ausgetragen. Der 8. März wird auch genutzt um in vielfältiger Form die weibliche Körperlichkeit und die Normen, die die Gesellschaft ihr setzt, zu diskutieren. Pornofizierung des öffentlichen Raums, Opferrolle, Mutterrolle sind neben politischen Diskussionspunkten, die Themen des 8. März.





Anfahrt







