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| Xenia Udodowa |
Xenia Udodowa
Stolz ohne Vorurteile
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| Anastasia Kopylowa |
Anastasia Kopylowa
Hinter der Mauer
Die Begründung der Jury
Xenia Udodowa, „Stolz ohne Vorurteile“
Die Jury hat einstimmig entschieden: Der beste Film ist ohne Zweifel "Stolz ohne Vorurteile" (Drehbuch und Regie: Xenia Udodowa). Dieser Film ist eine mutige Tat. Er hat ein aktuelles, brennendes Thema. Es ist der Filmemacherin gelungen, das Exposé umzusetzen und ein realistisches Bild der russischen Provinz zu zeichnen. Darüber hinaus, was wohl am wichtigsten ist, schafft sie es auch, den aufmerksamen Zuschauer mit einer einfachen aber wichtigen und nicht primitiv, sondern sehr präzise gestellten Frage zu irritieren: Sind die Protagonisten nicht doch den Menschen gefährlich ähnlich, die in den 20er/30er Jahren des vorigen Jahrhunderts Adolf Hitler an die Macht brachten? Denn vielleicht ist das Ganze nicht so lustig und harmlos wie es scheint. Diesen wunden Punkt aufzuzeigen ist die wichtigste Leistung des Films. Der Mut der Filmemacherin muss gewürdigt werden – man kann sich vorstellen, wie schwierig es war, diese Bilder aufzutreiben. Herzlichen Glückwunsch!
Anastasia Kopylowa, „Hinter der Mauer“
Der zweite Platz geht an den Film "Hinter der Mauer" (Drehbuch und Regie: Anastasia Kopylowa). Für eine Studentenarbeit ist dieser Film auf beachtlich professionellem Niveau gemacht. Der Regisseurin ist es gelungen, einen überzeugenden Film über das Verhältnis jedes Menschen zu seinem Land (seinem Planet, seiner Heimat, seiner Stadt usw.) zu schaffen.













