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Das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologiede

Am Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie forschen zur Zeit circa 400 Top-Wissenschaftler aus aller Welt und unterschiedlichen Fachgebieten zur Frage nach dem Ursprung des Menschen. Der Film wirft Schlaglichter auf unterschiedliche Forschungsbereiche und zeigt darüber hinaus Beispiele, die die Max-Planck-Gesellschaft zu einer der weltweit erfolgreichsten Einrichtungen auf dem Gebiet der Grundlagenforschung gemacht haben.

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Autor: Dirk Kämper
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Die Max-Planck-Gesellschaft

Die Max-Planck-Gesellschaft wurde 1948 in direkter Nachfolge der 1911 gegründeten Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften gegründet. Benannt ist sie nach dem letzten Leiter der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, dem Begründer der Quantentheorie und Nobelpreisträger Max Planck. Die Gesellschaft finanziert sich zum überwiegenden Teil aus öffentlichen Geldern von Bund und Ländern. 2006 lag der Haushalt bei insgesamt 1,38 Milliarden Euro. Dennoch ist die Max-Planck-Gesellschaft keine staatliche Einrichtung, sondern ein eingetragener Verein. Dies soll eine möglichst weitreichende Unabhängigkeit der Forschung gewährleisten.

Die Max-Planck-Gesellschaft besitzt zwar eine Zentralverwaltung mit Sitz in München, die einzelnen Institute sind aber in vielen Bereichen weitgehend autonom. Sie betreibt in ihren circa achtzig Instituten in Deutschland ausschließlich Grundlagenforschung. Sie beschäftigt sich also mit grundlegenden Fragen, deren Erforschung den Universitäten in der Regel zu langfristig oder zu aufwändig sind. Dennoch findet ein reger und vielfältiger Austausch mit den Hochschulen statt. Viele der führenden Wissenschaftler der Max-Planck-Gesellschaft haben gleichzeitig Lehrstühle an den entsprechenden Universitäts-Instituten inne, und natürlich kommen insbesondere die Nachwuchswissenschaftler von den Hochschulen, wohin sie nach ihren meist zeitlich beschränkten Aufenthalten bei „Max Planck“ auch wieder zurückkehren. Die Gründung oder die Schließung von Max-Planck-Instituten orientiert sich daher meist auch an der Frage, ob die entsprechende wissenschaftliche Fragestellung an Universitäten ausreichend bearbeitet werden kann.

Ganz besonderen Wert legt die Max-Planck-Gesellschaft auf die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Angefangen vom Praktikum über Doktorarbeiten bis hin zu den „International Max Planck Research Schools“ und den „Internationalen Nachwuchsgruppen“, in denen besonders begabte Nachwuchsforscher die Möglichkeit haben, ihre eigenen Programme durchzuführen, ist die Max-Planck-Gesellschaft bemüht, mit jungen Wissenschaftlern besonders innovative und zukunftsweisende Forschung an sich zu binden. Dafür unterhält die Gesellschaft sogar eigene Fachkräfte, die sich um die Betreuung der jungen Forscher auch im Alltag und außerhalb der Institute kümmern, sei es bei der Wohnungssuche oder den notwendigen Behördengängen.

Und natürlich ist die Max-Planck-Gesellschaft durch vielfältige Verknüpfungen in die internationale Forschergemeinde eingebunden.

Das Institut für evolutionäre Anthropologie

Das Leipziger Institut wurde 1977 gegründet und blickt damit auf eine noch recht junge Geschichte zurück. Mit seiner Gründung wurde gleichzeitig das Kapitel historisch bedingter Zurückhaltung nachkriegsdeutscher Forschung auf diesem Gebiet geschlossen. Deutschland war bis zum Nationalsozialismus das führende Land auf diesem Gebiet, die gravierende Fehlorientierung der Forschung unter den Nationalsozialisten führte mit Ende des Krieges aber dazu, dieses heikle Forschungsthema in der Folgezeit nicht mehr in dieser Größenordnung auszustatten. Dies hat sich mit der Gründung des Leipziger Instituts nun wieder geändert: In vielen Belangen kann man das Institut in Leipzig als führend in der Welt bezeichnen – schon aufgrund seiner reinen Größe, aber natürlich auch aufgrund der Qualität der dort stattfindenden Forschung.

Insgesamt 400 Wissenschaftler arbeiten derzeit in den Abteilungen Evolutionäre Genetik, Humanevolution, Linguistik, Primatologie, Entwicklungs- und vergleichende Psychologie. Gemeinsam mit der Universität Leipzig betreibt das Max-Planck-Institut die „Leipzig School of Origins“, in der Nachwuchsforschern die Möglichkeit gegeben wird, interdisziplinär in den Bereichen vergleichende Primatologie, evolutionäre Genetik und Paläoanthropologie zu lernen und zu arbeiten. Das „Pongoland“ im Leipziger Zoo schließlich, ein Gemeinschaftsprojekt von „Max Planck“ und Zoo, beherbergt das „Wolfgang-Köhler-Primaten-Forschungs-Zentrum“, in dem sowohl dem Zoobesucher als auch den Forschern Schimpansen, Gorillas, Orang-Utans und Bonobos gezeigt werden.

Eine weltweite Resonanz findet seit einigen Jahren die Arbeit der Paläogenetiker am Institut. Diese sehr junge Wissenschaft stellt vergleichende Untersuchungen zwischen dem Erbgut des modernen Menschen, des Primaten und etwa des Neandertalers an. Während die Genome von Mensch und Schimpanse mittlerweile entschlüsselt sind, versuchen die Leipziger derzeit, in Zusammenarbeit mit amerikanischen Forschern das Erbgut des Neandertalers zu entziffern.

Goethe-Institut e. V. 2007
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