Bayerischer Filmpreis

Bayerischer Filmpreis

Wird seit 1979 von der Bayerischen Staatsregierung vergeben, für "hervorragende Leistungen im deutschen Filmschaffen". Die meisten Preise sind dotiert (zur Zeit stehen insgesamt 400.000 € zur Verfügung), außerdem gibt's den "Pierrot", eine Porzellan-Figur aus der "commedia dell'arte" von Franz-Anton Bustelli.

Im einzelnen werden vergeben:
Ein Produzentenpreis (250.000 €), "für denjenigen hervorragenden deutschen Film, der den besten Gesamteindruck hinterlässt".
Preise für künstlerische Einzelleistungen, insbesondere Darsteller, Regie, Drehbuch, Kamera, Schnitt, Musik, Ausstattung. In diesen Kategorien sind auch eigene Nachwuchs-Preise möglich.

Die Staaskanzlei beruft einen Auswahlausschuss. Über dessen Empfehlungen entscheidet der Bayerische Ministerpräsident.

Die Verleihung der Preise findet im Januar in München statt.


Literatur

Der Bayerische Filmpreis 1985-1987. Herausgegeben vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Günter Olzog Verlag, München 1988.

Der Bayerische Filmpreis '94, '95, '96, von Eckhart Schmidt, herausgegeben vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst. Günter Olzog Verlag, Landsberg/Lech 1997.

Preisträger des Bayerischen Filmpreises

    Berlinale Talent Press