Andreas Kriegenburg


© David Baltzer
Geboren am 15.11.1963 in Magdeburg. Bis 1980 Oberschule; anschließend Ausbildung zum Modelltischler. 1982-1984 Techniker und Tischler am Theater Magdeburg. 1984 wechselte er als Regieassistent an das Gerhart-Hauptmann-Theater in Zittau, dort im gleichen Jahr Regiedebüt mit Jewgeni Schwarz` „Rotkäppchen“. 1987-1991 Regieassistent, dann Regisseur am Kleist-Theater in Frankfurt/Oder. Er brachte dort im Januar 1989 Strindbergs „Fräulein Julie“ und am 9. November 1989, dem Tag, an dem die Berliner Mauer fiel, Lothar Trolles „Barackenbewohner“ heraus (als Reaktion auf „die Euphorie, die damals das Land befiel“).

1991 wechselte er als Hausregisseur an die Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, wo ihm mit Büchners „Woyzeck“ gleich zu Beginn ein großer Erfolg gelang. Gastinszenierungen u.a. in Basel, Bonn und Hannover. 1994-1999 Hausregisseur bei Ulrich Khuon am Niedersächsischen Staatstheater Hannover und regelmäßiger Gastregisseur am Bayerischen Staatsschauspiel München. In München wurde er 1997 mit dem Bayerischen Theaterpreis ausgezeichnet.

1999-2001 Hausregisseur am Burgtheater Wien unter der Intendanz von Klaus Bachler. In der Spielzeit 2001/2002 folgte Kriegenburg Ulrich Khuon ans Hamburger Thalia Theater, wo er Oberspielleiter war. Als Gast inszenierte er u.a. an den Münchner Kammerspielen und am Schauspielhaus Zürich. Seit Beginn der Spielzeit 2009/2010 ist er Hausregisseur unter der Intendanz von Ulrich Khuon am Deutschen Theater Berlin.

Links zum Thema

Porträt: Andreas Kriegenburg

Andreas Kriegenburg ist der Bildermagier des deutschen Theaters und als solcher ein ungeheuer starker Wirkungsästhet, manchmal auch: Wirkungsmechaniker. In seinen Inszenierungen geht es ihm nicht darum, Wirklichkeit abzubilden, sich an der politischen Realität abzuarbeiten, Klassiker ins Heute zu übertragen. Vielmehr erschafft er eigenständige poetische Welten, in denen es möglich sein soll, menschliche Empfindungen nachzuvollziehen, mithin: eine emotionale Realität fassbar, fühlbar, erinnerbar zu machen. Die Arbeiten, in denen ihm das gelingt, treffen einen mitten ins Herz.

Kriegenburgs Inszenierungen lassen sich ästhetisch schwer auf einen Nenner bringen, sie sind in höchst unterschiedlichen Bilderwelten zuhause. Aber sie alle sind in einem sehr empathischen (und auch musikalischen) Sinn hochemotional. Und sie sind, selbst beim düstersten Stoff, komisch. Ja, hochnotkomisch oft, weil Kriegenburg auf die Schwächen und Marotten von Menschen blickt, auf ihre Lächerlichkeit und Zwangsneurosen, die er in kuriose Körperchoreographien umzusetzen versteht. Die Stummfilmkomik eines Jacques Tati oder Buster Keaton, die viele seiner Arbeiten durchzieht, verbindet Schwermut und Slapstick, Weltschmerz und Klamauk, grelle Satire und dunkle Melancholie. Da kämpfen die Figuren minutenlang mit einem Klappstuhl oder mit anderen Tücken von Objekten und ergehen sich in Vergeblichkeitstänzen von schönster, verzweifeltster Körpermackenakrobatik. Nicht immer gelingt Kriegenburg dabei die Ökonomie der Mittel. Manchmal geht seine Fabulierlust mit ihm durch, verzetteln sich seine Einfälle im Kleinteiligen, Klamottigen oder im allzu Artifiziellen. Auch die Grenze zwischen Poesie und wehmütigem Kitsch ist in manchen seiner Arbeiten nicht immer klar auszumachen. Darin liegt die Gefahr von Kriegenburgs Ästhetizismus: dass ein Zuviel an poetischer Stilisierung den Blick weg von den Charakteren hin auf die – immer sehr beeindruckende – Machart und Form lenkt, welche in ihrer manipulativen Wirkung dann schon mal durchschaubar wird.

Kriegenburg ist ein Regisseur mit einer großen visuellen Vorstellungskraft, die keiner Methode, keinem Modell folgt, sondern sich stets aus dem jeweiligen Text und seiner Sprache speist. Dass er die Räume für sein artifizielles Bildertheater irgendwann selber entwerfen würde, war eigentlich nur eine Frage der Zeit – zumal Kriegenburg einst am Theater seiner Heimatstadt Magdeburg als Tischler im Bühnenbildbau begann und dort auch als Bühnentechniker beschäftigt war. Zur Regie kam er als Autodidakt. Sein erstes eigenes Bühnenbild schuf er im Jahr 2000 am Burgtheater Wien für seine Inszenierung „!Revolution!“, in der er Büchners „Dantons Tod“ mit Heiner Müllers „Der Auftrag“ kombinierte. Kriegenburg hatte eine so klare Vorstellung davon, wie der Raum aussehen sollte – drei Wände, die nach einem Vorspiel blutverschmiert zusammenkrachen, um eine weiße Kiste mit Klappen und Löchern freizugeben –, dass er ihn kurzerhand selber gestaltete.

Seither entwirft der Bühnenbildner Kriegenburg für den Regisseur Kriegenburg immer häufiger jene hochabstrakten, zeitlosen Räume, in denen ein so traumverlorenes poetisches Universum entsteht wie etwa in Kafkas „Der Prozess“, inszeniert 2008 an den Münchner Kammerspielen. Das rotierende, um 90 Grad gekippte Pupillen-Spielfeld, das er für diese Inszenierung ersann, war eine geniale Bühnenmetapher für das allmächtige „Auge des Gesetzes“ in Kafkas Roman. Die acht Schauspieler, die sich in einer akrobatischen Meisterleistung darauf entlang hangelten – achtmal Josef K., vier Frauen, vier Männer, alle in schwarzen Anzügen und Buster-Keaton-Maskierung –, kämpften nicht nur gegen die Undurchschaubarkeiten dieser zutiefst kafkaesken Welt, sondern auch gegen die Gesetze der Flieh- und Schwerkraft an. Kriegenburg wurde für diese furiose Augen-Maßarbeit 2009 zum „Bühnenbildner des Jahres“ gewählt – der Bühnenbildner hatte dem Regisseur gewissermaßen die Schau gestohlen.

Schon seine vorangegangenen Arbeiten an den Münchner Kammerspielen hatte Kriegenburg alle selbst ausgestattet. 2002 „Die Orestie“: Angesiedelt in einem mit blauer Plastikfolie ausgeschlagenen, zunehmend mit Wasser gefluteten Raum, inszenierte er die Aischylos-Tragödie als sarkastischen Kommentar zur weltpolitischen Lage nach 9/11 und dem damals sich abzeichnenden Irak-Krieg. 2004 „Die Nibelungen“: der Burgunderhof als kerkerartiges Felsverlies, darin Familienszenen wie in einem Irrenhaus – Deutsche, die endlich mal ganz locker sein wollten und doch nicht aus ihrer Haut heraus konnten. Im letzen Akt, beim sprechopernhaft inszenierten Gemetzel an Etzels Hof, machte Kriegenburg buchstäblich Tabula rasa: Da kippte die in der Luft hängende Bühnenfläche plötzlich nach vorne und brachte Helden und Requisiten ins Rutschen. 2006 dann „Drei Schwestern“, Kriegenburgs erste Auseinandersetzung mit Tschechow: Polyphonie, Regression in die Kindheit, elegische Akkordeonmusik, Schauspieler mit riesigen, traurigen Puppenköpfen – Kriegenburg abstrahierte und poetisierte das Stück in einem cremeweißen Sehnsuchtsraum. Im ersten Akt prasselten Nüsse aus einem Blütenkronleuchter, die fortan beim Gehen knacksten. Ein Wunschzettel, den Irina an die Wand klebte, hatte sich im zweiten Akt flächendeckend vermehrt. Im dritten vergruben sich die Schauspieler in einem riesigen Berg aus weißer Wäsche; im vierten Akt hingen die Wunschzettel an mit Helium gefüllten Mülltüten und konnten nicht abheben. All diese Inszenierungen, inklusive „Der Prozess“, wurden zum Berliner Theatertreffen eingeladen und zählen zu Kriegenburgs wichtigsten, formvollendetsten und prägnantesten Arbeiten.

Am Hamburger Thalia Theater, Kriegenburgs langjähriger Hausbühne – er fungierte dort in den Jahren 2001 bis 2009 als Oberspielleiter –, war ihm dieser uneingeschränkte Erfolg nicht beschieden. Zu verspielt, zu dekorativ und überdreht waren dem hanseatischen Publikum viele seiner Arbeiten, von denen nur eine einzige zum Berliner Theatertreffen geladen wurde: Sartres „Schmutzige Hände“. Kriegenburg machte aus dem Diskursstück über revolutionäre Moral und politischen Mord fabelhaftes, geistvolles Polit-Entertainment (2006, im getäfelten Bühnenbild von Ricarda Beilharz). Mit „Onkel Wanja“ schenkte er 2008 auch den Hamburgern einen Tschechow im eigenen Bühnenbild. In einem Birkenwald aus weißen Stoffbahnen, der später einem leeren Raum mit einem Haufen gestapelter Klappstühle wich, zeigte er Menschen mit Clownsgesichtern und viel zu weiten Hosen. Kein Ort für die gewohnte Tschechow-Psychologie, stattdessen: Zirkus-Poesie, Existenzclownerien, der Galgenhumor der Verzweiflung.

Ein Highlight war im selben Jahr die Uraufführung von Dea Lohers Stück „Das letzte Feuer“ – Kriegenburg wurde dafür mit dem „Faust 2008“ geehrt, Dea Loher mit dem Mülheimer Dramatikerpreis. Das Katastrophenstück versammelt eine unglücklich verstrickte Gemeinschaft aus Bekannten, Nachbarn und Verwandten; durch den Unfalltod eines Kindes werden sie auf den je eigenen Schmerz zurückgeworfen. Kriegenburg und seine Bühnenbildnerin Anne Ehrlich schufen dafür eine karussellartige Drehbühne, die zwei Stunden lang nonstop rotierte und Einblick in spießig eingerichtete Zimmer gab, während sich die Schauspieler in einem fort entgegen der Drehrichtung bewegten und sich mit den Klinken auch die Worte in die Hand gaben: ein Staffellauf des Leidens und der Erinnerung, erzählt in berührenden Bildern. Der langjährigen Arbeitsbeziehung zwischen Kriegenburg und Dea Loher war damit ein weiterer Erfolg beschieden. Kriegenburg hat fast alle Stücke dieser düsteren Dramatikerin uraufgeführt und ihrem Schmerzensblick eine zartere, optimistischere Weltwahrnehmung gegenübergestellt. Er versteht es, das Schwere leicht zu machen und aus Lohers Pessimismus Funken der Komik und des Glücks zu schlagen. So auch in „Diebe“, jenem Stück von Dea Loher, das Kriegenburg im Januar 2010 an seiner neuen Wirkungsstätte, dem Deutschen Theater Berlin, als knallkomische Farce herausbrachte, diesmal im eigenen Bühnenbild: Ein gigantisches Mühlrad schaufelt da in ständiger Vor- und Rückwärtsbewegung zwölf Witz- und Allerweltsfiguren heran und stößt sie wieder zurück ins Dunkel – Glücks- und Hamsterrad zugleich, eine Schicksalswalze. Die Schauspieler balancieren und rutschen darauf herum, während Kriegenburg sie in groteske, boulevardeske Wahnwitz-Turbulenzen schickt.

Sein Einstand am Deutschen Theater Berlin unter der neuen Intendanz von Ulrich Khuon war im September 2009 weniger erfolgreich ausgefallen. Kriegenburg, der mit Khuon schon seit 1994 zusammenarbeitet und sowohl in Hannover als auch am Hamburger Thalia Theater dessen prägender Hausregisseur war, hatte sich in Berlin mit einer harmlos-verspielten Adaption von Joseph Conrads „Herz der Finsternis“ vorgestellt. Galt schon diese Arbeit vielen als überinszeniert und unterkomplex, handelte er sich mit Kleists „Prinz Friedrich von Homburg“, angesiedelt in einem feuerrot ausgekleideten Kasten mit Bodenwasser (Bühne: Kriegenburg), endgültig den Vorwurf der Kunstgewerblichkeit ein. Kriegenburg, hieß es, mache ein ästhetizistisch aufgeblasenes Pathos- und Designertheater; viele vermissten dabei auch die politische Haltung.

Den rauen Wind, der in Berlin weht, hatte Kriegenburg schon in seinen Anfängen als Regisseur kennen gelernt, als er nach dem Mauerfall an der abgewrackten Volksbühne jenes Theater machte, für das Frank Castorf dann berühmt wurde. Der radikal dekonstruierte „Woyzeck“, den er dort 1991 inszenierte, wurde zum Berliner Theatertreffen eingeladen und machte den jungen Newcomer aus dem Osten mit einem Schlag bekannt. Castorf hatte seinen berühmt-berüchtigten Volksbühnen-Stil noch gar nicht ausgeprägt, als Kriegenburg ihn schon in aller Subjektivität praktizierte. Trotzdem, oder gerade deshalb, stieß er in Berlin auf Widerwillen und mit Castorf zusammen, wurde als „Nischen-Ossi“ und „Stückeschänder“ verunglimpft – und verließ die Volksbühne 1996 im Streit. Es folgten jene Lehrjahre als Hausregisseur in Hannover und als Gast am Bayerischen Staatsschauspiel, in denen sich Kriegenburg von jeglichem Zynismus verabschiedete und sein melancholisches, komödiantisch-existentialistisches Körper- und Slapsticktheater ausbildete. Es ist ein menschenfreundliches Theater, das die kleinen Leuten, die Loser und Außenseiter, mit großer Zärtlichkeit umfängt und in den vermeintlichen Helden die armen Würstchen erblickt.

Christine Dössel

Inszenierungen - Eine Auswahl

  • Friedrich Schiller "Maria Stuart"
    2015, Münchner Kammerspiele
  • Ödön von Horváth "Don Juan kommt aus dem Krieg"
    2014, Salzburger Festspiele/Perner-Insel, Hallein
  • William Shakespeare "Was ihr wollt"
    2014, Staatsschauspiel Dresden
  • David Grossmann "Aus der Zeit fallen"
    2013, Deutsches Theater, Berlin
  • Anton Tschechow "Die Möwe"
    2013, Schauspiel Frankfurt
  • Frank Wedekind "Franziska"
    2012, Münchner Kammerspiele
  • Dea Loher "Am Schwarzen See"
    2012, Deutsches Theater, Berlin
  • Richard Wagner "Götterdämmerung"
    2012, Bayerische Staatsoper, München
  • Richard Wagner "Siegfried"
    2012, Bayerische Staatsoper, München
  • Richard Wagner "Die Walküre"
    2012, Bayerische Staatsoper, München
  • Richard Wagner "Der Ring des Nibelungen - Das Rheingold"
    2012, Bayerische Staatsoper, München
  • Heinrich von Kleist "Das Käthchen von Heilbronn"
    2011, Deutsches Theater, Berlin
  • Elfriede Jelinek "Winterreise"
    2011, Deutsches Theater, Berlin
  • Friedrich Hebbel "Judith"
    2011, Deutsches Theater, Berlin
  • Johann Wolfgang Goethe "Stella"
    2011, Schauspiel Frankfurt (Kammerspiele)
  • Andreas Kriegenburg "Alles nur der Liebe wegen"
    2010, Münchner Kammerspiele
  • Giuseppe Verdi "Otello"
    2010, Deutsche Oper, Berlin
  • Carlo Goldoni "Diener zweier Herren"
    2010, Schauspiel Frankfurt
  • Dea Loher "Diebe"
    2010, Deutsches Theater, Berlin
  • William Shakespeare "Hamlet"
    2009, Deutsches Theater, Berlin (Kammerspiele)
  • Heinrich von Kleist "Prinz Friedrich von Homburg"
    2009, Deutsches Theater, Berlin
  • Nach Joseph Conrad "Herz der Finsternis"
    2009, Deutsches Theater, Berlin
  • Anja Hilling "Radio Rhapsodie"
    2009, Thalia Theater, Hamburg
  • Friedrich Schiller "Kabale und Liebe"
    2009, Düsseldorfer Schauspielhaus
  • Molière "Der Menschenfeind"
    2009, Thalia Theater, Hamburg
  • Johann Wolfgang Goethe "Urfaust"
    2009, Thalia Theater, Hamburg
  • Andreas Kriegenburg "Die Zelle"
    2008, Bayerisches Staatsschauspiel, München
  • Alban Berg "Wozzeck"
    2008, Bayerische Staatsoper, München
  • Franz Kafka "Der Prozess"
    2008, Münchner Kammerspiele
    Eingeladen zum Berliner Theatertreffen
  • Anton Tschechow "Onkel Wanja"
    2008, Thalia Theater, Hamburg
  • Dea Loher "Das letzte Feuer"
    2008, Thalia Theater, Hamburg
    Eingeladen zu den Mülheimer Theatertagen
  • Gotthold Ephraim Lessing "Emilia Galotti"
    2007, Theater Magdeburg
  • Wolfgang Amadeus Mozart "Idomeneo"2007, Theater Magdeburg/Opernhaus
  • Dea Loher "Land ohne Worte/Berliner Geschichte"
    2007, Münchner Kammerspiele
  • William Shakespeare "Romeo und Julia"
    2007, Thalia Theater, Hamburg
  • Catherine Aigner "Hinter Augen"
    2007,Thalia Theater (Thalia in der Gaußstraße), Hamburg
  • Nach Ingmar Bergmann "Das Leben der Marionetten"
    Thalia Theater, Hamburg
  • Arthur Miller "Hexenjagd"
    Thalia Theater, Hamburg
  • Anton Tschechow "Drei Schwestern"
    2006, Münchner Kammerspiele, Einladung zum Berliner Theatertreffen
  • Jean Paul Sartre „Die schmutzigen Hände“
    2006, Thalia Theater, Hamburg, Einladung zum Berliner Theatertreffen 
  • Andreas Jungwirth "Schwarze Mamba"
    2006, Thalia Theater, Hamburg
  • Nach Christoph Willibald Gluck "Orpheus und Eurydike"
    2006, Theater Magdeburg/Opernhaus
  • Iwan Wyrpajew „Sauerstoff“
    2005, Thalia Theater in der Gaußstraße, Hamburg
  • Dea Loher nach Miguel de Cervantes “Don Quixote, der Ritter von der traurigen Gestalt“
    2005, Thalia Theater, Hamburg
  • William Shakespeare „König Lear“
    2005, Thalia Theater, Hamburg
  • Andreas Kriegenburg nach Lars von Trier "Idioten"
    2005, Schauspiel Frankfurt
  • Johann Friedrich Hebbel "Die Nibelungen"
    2004, Münchner Kammerspiele, Einladung zum Berliner Theatertreffen 
  • Friedrich Schiller "Die Jungfrau von Orléans"
    2004, Thalia Theater Hamburg
  • Dea Loher "Das Leben auf der Praça Roosevelt"
    2004, Thalia Theater Hamburg
  • Bertolt Brecht „Herr Puntila und sein Knecht Matti“
    2004, Schauspielhaus Zürich
  • Dea Loher „Unschuld“
    UA 2003, Thalia Theater Hamburg
  • Aischylos „Die Orestie“
    2002, Kammerspiele München, Jutierhalle, Einladung zum Berliner Theatertreffen
  • Henrik Ibsen „Stützen der Gesellschaft“
    2002, Schauspielhaus Zürich
  • Dea Loher „Magazin des Glücks 1-6“
    2001-2002, Thalia Theater in der Gaußstraße, Hamburg
  • Nach Jacques Prévert „Kinder des Olymp“
    2001, Thalia Theater Hamburg
  • Nach Georg Büchner „Dantons Tod“ / Heiner Müller „Der Auftrag“: „!Revolution!“
    2001, Burgtheater Wien
  • Maxim Gorki „Nachtasyl“
    2000, Thalia Theater Hamburg
  • Gerhart Hauptmann „Vor Sonnenaufgang“
    2000, Deutsches Theater Berlin
  • Robert Wilson / William S. Burroughs / Tom Waits „The Black Rider“
    2000, Bayerisches Staatsschauspiel München
  • Frank Wedekind „Lulu“
    1999, Burgtheater Wien
  • Heinrich von Kleist „Penthesilea“
    1999, Residenztheater München
  • Georg Büchner „Leonce und Lena“
    1998, Bayerisches Staatsschauspiel München
  • Dea Loher „Adam Geist“
    UA 1989, Staatstheater Hannover
  • Dea Loher „Olgas Raum“
    1998, Staatstheater Hannover
  • Henrik Ibsen „Ein Volksfeind“
    1997, Staatstheater Hannover, Einladung zum Berliner Theatertreffen
  • Gabriel García Lorca „Bernarda Albas Haus”
    1997, Bayerisches Staatsschauspiel München
  • Nach dem Film von Aki Kaurismäki „I Hired a Contract Killer“
    1997, Staatstheater Hannover
  • Wolfgang Borchert „Draußen vor der Tür“
    1996, Bayerisches Staatsschauspiel München, Einladung zum Berliner Theatertreffen
  • Heiner Müller „Zement“
    1996, Volksbühne Berlin
  • Dea Loher „Fremdes Haus“
    UA 1995, Staatstheater Hannover
  • Ödön von Horváth „ Kasimir und Karoline“
    1994, Staatstheater Hannover
  • Bertolt Brecht „Der gute Mensch von Sezuan“
    1994, Volksbühne Berlin
  • Marieluise Fleißer „Fegefeuer in Ingolstadt“
    1993, Theater Bonn
  • Rainer Werner Fassbinder „Katzelmacher“
    1993, Theater Basel
  • Gabriel García Lorca „In seinem Garten liebt Don Perlimpin Belisa“
    1992, Volksbühne Berlin
  • Georg Büchner „Woyzeck“
    1991, Volksbühne Berlin, Einladung zum Berliner Theatertreffen
  • Euripides / Heiner Müller „Medea / Medeamaterial“
    1991, Theater Frankfurt/Oder
  • Ludmilla Rasumowskaja „Liebe Jelena Sergejewna“
    1990, Theater Frankfurt/Oder