Initiative

DEUTSCH 3.0. Die Initiative

„DEUTSCH 3.0 – Debatten über Sprache und ihre Zukunft“ ist eine Initiative des Goethe-Instituts in Zusammenarbeit mit dem Duden, dem Institut für Deutsche Sprache und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft.



1. EINE REISE ZU NEUEN HORIZONTEN

In der Öffentlichkeit, in den Wissenschaften und insbesondere in der Kultur- und Forschungspolitik wird die Frage, welche Rolle dem Deutschen als Sprache zukommt und zukommen soll, mit großer Leidenschaft diskutiert – zumeist verbunden mit der Überlegung, ob, und wenn ja, welche Maßnahmen zur Förderung der deutschen Sprache erforderlich und hilfreich sind. Denn unsere Sprache und mit ihr unsere Kommunikationsgefüge sind im Wandel begriffen. Ein sinnvolles und bewusst seine Mittel einsetzendes Engagement zur Förderung des Deutschen bedarf jedoch zunächst eines präzisen Wissens über die Verwendungsbreite und die Verwendungsmuster des Deutschen; über die Stellung, die Bedeutung und den Umfang des Gebrauchs des Deutschen in den entsprechenden kommunikativen Kontexten.

2. GEMEINSAM IN VIELFALT

Eine gelebte Verständigung in Form eines breit angelegten, offenen und umfassenden Gedankenaustausches über aktuelle und zukünftige gesellschaftliche Anforderungen an unsere Sprache ist dafür eine wichtige Grundvoraussetzung. Die Initiative DEUTSCH 3.0 des Goethe-Instituts und seiner Kooperationspartner hat die aktuellen Diskussionen aufgegriffen und diese im Jahr 2014 gezielt in den öffentlichen Raum getragen, in die gesellschaftliche Breite geöffnet. DEUTSCH 3.0 war eine Einladung zum gemeinsamen Diskurs über die zukünftige Rolle und Bedeutung der deutschen Sprache als Schlüsselinstrument unserer sozialen, kulturellen und ökonomischen Weiterentwicklung.

DEUTSCH 3.0 wurde daher als ein Reflektionsraum, eine Plattform für sprachkulturelle Debatten, Vorträge, Performances, Dialoge und vieles mehr angelegt. Als temporäre Aktions- und Informationsplattform bot DEUTSCH 3.0 für ein knapp ein Jahr eine Bühne für Austausch und Interaktion, für den grenzüber-schreitenden Brückenschlag zwischen den Institutionen, für den Perspektivenwechsel zwischen den Disziplinen. In diesem Rahmen konnte das Thema aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden und wurden umfangreiche Mitwirkungs- und Beteiligungsmöglichkeiten angeboten, wodurch die Debatte zugleich bereichert und versachlicht wurde.

3. WISSEN ZUSAMMENBRINGEN

Indem namhafte Akteure, Organisationen und Institutionen ein-geladen wurden, sich an DEUTSCH 3.0zu beteiligen, wurden die vielgestaltigen Expertisen gebündelt und somit Perspektiven-vielfalt geschaffen: Vertreter aus Wissenschaft, Kultur, Politik und Wirtschaft haben sich den zur Debatte stehenden Fragen aus ihren spezifischen individuellen, institutionellen und gesellschaftlichen Positionen, Kompetenzen und Möglichkeiten heraus mit je unterschiedlichen Blickwinkeln angenähert.

4. VERÄNDERUNG ERKUNDEN

Indem die verschiedenen interessierten Kreise miteinander ins Gespräch gebracht wurden, konnten die Initiatoren und Mitwirkenden mit der Reihe DEUTSCH 3.0 maßgeblich zur bildungspolitisch relevanten Wahrnehmung, zur Problemsichtung und zu einer Verständigung über die Weiterentwicklung unserer Sprache sowie entsprechender Fördermöglichkeiten beitragen.

5. ERKENNTNISSE UND PERSPEKTIVEN

Via Staffelstabprinzip gingen die Fragen und Erkenntnisse der vorangegangenen Veranstaltungen in die jeweils nachfolgenden ein, bauten aufeinander auf und wurden zum Abschluss zusammengeführt. Durch DEUTSCH 3.0 wurden auf diese Weise nicht nur viele bereits bestehende Erkenntnisse erstmals miteinander verknüpft, sondern das aus diesen Debatten, Überlegungen und neu hinzugewonnene Wissen eröffnet uns auch neue Perspektiven und gibt uns Orientierung für die Ausgestaltung der Zukunftsfähigkeit unserer Sprache.

6. IDEEN UND IMPULSE

DEUTSCH 3.0 war auch ein gesellschaftspolitisches Bekenntnis zur deutschen Sprache, ein sichtbares Engagement für ihre Weiterentwicklung und ihre Förderung – im In- wie Ausland –, sowie ein zielgerichtetes sichtbares Eintreten für ihre Zukunft. DEUTSCH 3.0 stellt mit vierzig thematischen Veranstaltungen, rund 60 beteiligten Institutionen und weit über 4.000 Besucherinnen und Besuchern die bisher umfangreichste und aktuellste gesellschaftlich-wissenschaftliche Standortbestimmung.

DEUTSCH 3.0 in Zahlen

4 Veranstalter
2 Medienpartner
60 Institutionen in
8 Ländern beteiligten sich an DEUTSCH 3.0.
40 Veranstaltungen wurden im Rahmen von DEUTSCH 3.0 durchgeführt.
7 Projektschreiber sind zu den Veranstaltungen gereist und haben diese dokumentiert.
4.011 Personen haben an den Veranstaltungen teilgenommen.
30.556  Besucher haben www.deutsch3punkt0.de als Informations- und Austauschplattform genutzt.
53 % davon kamen aus dem Ausland.
23.685 mal wurden die DEUTSCH-3.0-Videos und die Beiträge aus der Sprach-Sprech-Fragen-Box angeschaut.

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Die Projektschreiber bereiten die einzelnen Live-Veranstaltungen journalistisch auf und geben atmosphärische Einblicke.
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