Projekte für Geflüchtete

Projekte für Geflüchtete
Die Flüchtlingskrise ist eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Das Goethe-Institut leistet einen Beitrag zur Integration der Flüchtlinge in Deutschland und organisiert seit 2013 in den Herkunftsregionen gemeinsam mit Partnern verschiedene Kultur- und Bildungsprogramme, zum Beispiel im Zaatari Camp in Jordanien, in der libanesischen Bekaa-Ebene oder in mehreren Städten der Türkei. Hier werden die unterschiedlichen Projekte in Reportagen und Interviews vorgestellt.
Die Kinder der Notunterkunft freuen sich auf die anstehende Filmvorführung | Foto: Andrea Kueppers

Cinemanya – Filme für geflüchtete Kinder und Jugendliche

Seit 2015 sind die CINEMANYA-Filmkoffer des Goethe-Instituts für die medienpädagogische Arbeit mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen deutschlandweit im Einsatz. Über 10.000 Kinder und Jugendliche wurden damit allein im Jahr 2016 erreicht. Der Besuch einer Filmvorführung in der Erstaufnahmeeinrichtung des Deutschen Roten Kreuzes in Hamburg gibt Einblick in die Arbeit der Ehrenamtlichen.Mehr ...

    Literaturtransport: „Mein Buch – mein Lehrer“

    „Mein Buch – Mein Lehrer“ versorgt Kinder an Schulen, in Gemeindezentren und Flüchtlingsunterkünften in ganz Libanon mit Bilder- und Lesegeschichten. | Foto: Mwafak Maklad
    Mit Literatur Leselust wecken: Durch das Projekt „Mein Buch – Mein Lehrer“ des Goethe-Instituts Libanon in Kooperation mit Orienthelfer e.V. wurden im Januar und Februar diesen Jahres 33.000 Bücher kostenlos an Kinder im Libanon verteilt, die von Flucht betroffen sind.

    „Erzähl mir deine Geschichte“ – Ein Projekt des Goethe-Instituts Istanbul mit jungen syrischen Geflüchteten

    © Goethe-Institut Istanbul
    Junge syrische Geflüchtete erzählen mit Storytelling-Techniken, Fotografie, in Interviews ihre Geschichten aus ihrer Zeit vor, während und nach der Flucht aus Syrien in die Türkei. Diese zeugen oft von einer absurden Lebensrealität zwischen zerbrechlicher Normalität und banaler Brutalität.

    „Einfach Lesen!“ – Ankommen auf Arabisch und Deutsch

    Die deutsch-arabische Kinderbuchreihe „Einfach lesen!“ begleitet Kinder beim Einleben in der neuen Umgebung. | Foto: Jasmin Zikry
    Abenteuerlustige Straßenbahnen und wandernde Frösche: Mit deutsch-arabischen Kinderbüchern erleichtert das Goethe-Institut jungen Geflüchteten und ihren Eltern den Kontakt mit der fremden Sprache und dem fremden Land. Ein Besuch in einer Flüchtlingsunterkunft in Berlin zeigt, wie gut das Projekt „Einfach lesen!“ angenommen wird.

    Goethe-Institut Damaskus | Im Exil

    Goethe-Institut Damaskus | Foto: Björn Luley / Goethe-Institut
    Berlin, 20. Oktober bis 5. November 2016: Für zweieinhalb Wochen entsteht in Berlin ein temporärer Raum für den Kulturaustausch mit syrischen Künstlerinnen und Künstlern – das „Goethe-Institut Damaskus | Im Exil“.

    Jahrbuch 2015/2016: Fokus Flucht

    Ein Konzert in einem Flüchtlingscamp in Istanbul 2015 | Credit: Enis Yücel
    Migration und Flucht sind zentrale Themen für das Goethe-Institut. Deshalb liegt darauf der Fokus des aktuellen Jahrbuchs, das heute erscheint und unter anderem Einblicke in das Engagement des Goethe-Instituts für Flüchtlinge gibt – sowohl in Deutschland als auch in den Herkunftsregionen.

    Zur Zukunft der beruflichen Integration: Sprachbiographien und sprachliche Fertigkeiten von Geflüchteten

    Foto: Felix Rettberg
    Eine Untersuchung des Instituts für Deutsche Sprache Mannheim und des Goethe-Instituts e.V. in partnerschaftlicher Zusammenarbeit.

    No Limits? Überwindung von Grauzonen

    Florencia Young und Marula Di Como | © Migrantas
    Um globale Perspektiven auf Migration und Flucht geht es bei der  Veranstaltung NO LIMITS? des Goethe-Instituts und der Münchner Kammerspiele. Künstler aus  Mexiko, Istanbul und Deutschland diskutieren über Grenzen und fragen, welchen Beitrag Kunst in diesem Diskurs leisten kann. Das Künstlerkollektiv Migrantas aus Mexiko im Interview.

    Sprachführer für Flüchtlinge: Erste Schritte, erste Worte

    Den neuen Sprachführer gibt es in gedruckter Form und als PDF auf goethe.de/willkommen. | Foto: Cordula Flegel
    Ohne Sprache ist alles nichts. Das Goethe-Institut hat deshalb einen Sprachführer eigens für Arabisch sprechende Flüchtlinge erstellt. Das Büchlein soll den Neuankömmlingen bei ihren ersten Begegnungen in Deutschland eine Hilfe sein. Der freundliche Titel: „Willkommen!“

    Neue App: Ankommen in Deutschland

    Die App „Ankommen“ soll Flüchtlingen den Start in Deutschland erleichtern. | Foto: Kay Nietfeld © picture alliance / dpa
    Flüchtlinge, die neu nach Deutschland kommen, stehen vor vielen Herausforderungen – auch in kultureller und sprachlicher Hinsicht: Die neue App „Ankommen“ soll helfen, die ersten Wochen in Deutschland erfolgreich zu meistern.

    Hilfe für Sprachhelfer, digital

    Foto: Bettina Siegwart
    Vom Goethe-Institut produzierte Webinare für ehrenamtliche Flüchtlingssprachbegleiterinnen und –begleiter bieten Tipps und Tricks, wie Sprachvermittlung selbst unter widrigen Umständen klappen kann. Jetzt sind die Aufnahmen der Internet-Seminare auch online abrufbar.

    Literaturfest München: Mit Flüchtlingen – literarisch – in den Dialog treten

    Foto: Mirko Lux
    In dem von Albert Ostermaier kuratierten forum:autoren stellt das Literaturfest München in diesem Jahr politisch engagierte Literatur in den Mittelpunkt. Jeder Flüchtling, jede Geflohene bringt eine Geschichte mit.

    Erste Hilfe Deutsch – ehrenamtliche Sprachbegleiter in Göttingen

    Ehrenamtliche Deutschlehrer im Goethe-Institut Göttingen; Foto: Pepe Egger
    Ehrenamtliche Sprachbegleiter leisten für die Integration von Flüchtlingen einen wichtigen Beitrag. Das Goethe-Institut bietet deshalb kostenlose Wochenendkurse an, in denen Grundlagen für den Unterricht in „Deutsch als Zweitsprache“ vermittelt werden. Eine Reportage aus einem Kurs in Göttingen.

    Kulturelle Hilfe statt Events

    von links nach rechts: Yamen Hussein, Klaus-Dieter Lehmann, Amira El-Ahl, Basma El Husseiny, Albert Ostermaier; Foto: Mirko Lux
    Eine Podiumsdiskussion des Goethe-Instituts auf der Frankfurter Buchmesse setzt sich mit der Frage auseinander, was Kunst und Kultur angesichts von Flucht und Vertreibung zu leisten vermögen.

    Flüchtlingskrise – Sprache ist der Schlüssel

    Flüchtlinge bei der Ankunft in Deutschland: Wartezeit produktiv nutzen (Foto: Metropolico.org)
    Kunst gegen Krieg – ist das wirklich naiv? Nein. Kultur ist zwar kein Allheilmittel, aber ohne sie geben wir die Menschen auf. Was das Goethe-Institut konkret für Flüchtlinge tun kann – in Deutschland, aber auch in den Lagern in der Türkei, in Jordanien und Libanon.

    Kammerspiele werden zur Willkommensbühne

    Puppen unterwegs: Die Performance Paradise Mastaz der Gruppe Hajusom | Foto: Lutz Saure
    Mit einem Open Border Kongress widmen sich die Münchner Kammerspiele ganz den Themen Flucht, Ankunft und Asyl, das Theaterhaus wird zum Munich Welcome Theatre. Mit dabei: vom Goethe-Institut unterstützte Tanz- und Theaterprojekte sowie Filme für und mit Flüchtlingen.

    Kulturelle Flüchtlingshilfe – das verlorene Tagebuch

    Syrische Flüchtlingskinder bei einem Theaterworkshop von Action for Hope | Foto: Goethe-Institut Libanon
    Reden hilft. Ganz gleich ob sich die Geschichten über Filme, Theater oder Musik ihren Weg bahnen – sie müssen raus. Das Goethe-Institut und die Hilfsorganisation Action for Hope leisten deshalb in den Flüchtlinglagern im Nahen Osten kulturelle Erste Hilfe.

    Im Flüchtlingslager, in Istanbul: Überall ist Kunst

    Quelle: Still aus dem Video „Searching Traces“, einer Dokumentation von Sabine Küper-Büsch und Thomas Büsch des vom Goethe-Institut unterstützten Videoworkshops mit syrischen KünstlerInnen in Istanbul (mit Videos von Moawia Shannan, Mais Mhd, Renas Mele, Hossam Abuu Ali, Mohamad Fares, Bassel Halabi.) URL https://vimeo.com/118416233
    Wie arbeitet das Goethe-Institut in Istanbul angesichts der Millionen Flüchtlinge im Land? Ein Interview mit Institutsleiter Christian Lüffe.

    Auf der Flucht: Aman Sethi und Georg Diez diskutieren


    Was tun angesichts der Probleme, die die Flucht von Hunderttausenden in Richtung Europa mit sich bringt? Wie weit, für wen und für wie lange sollen die europäischen Nationen ihre Grenzen öffnen? Darüber debattieren der indische Journalist Aman Sethi und der deutsche Journalist Georg Diez regelmäßig auf der Seite des Goethe-Instituts Indien.

    Lern-App „Stadt der Wörter“ auf Arabisch


    Die „Stadt der Wörter“ auf Arabisch spielen! Seit heute kann man die Lern-App in arabischer Sprachfassung im App-Store herunterladen. Sie hilft euch vor allem beim Meistern von Alltagssituationen auf Deutsch.