Tennis

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Danilo (19) ist Brasilianer und spielt im offiziellen Tennisteam der Columbus State University im nordamerikanischen Bundesstaat Georgia, wo er seit August 2010 mit einem Stipendium Betriebswirtschaft studiert. „Wir sind ein internationales Team und nur unser Trainer ist Nordamerikaner. Hier in den USA spielen die Leute eher Basketball oder Baseball.“

Danilo begann mit 12 Jahren Tennis zu spielen. Aus dem Hobby wurde bald Ernst und er nahm an Turnieren in ganz Brasilien teil. Dafür musste er hart trainieren. Doch der Aufwand lohnte sich, denn mit 18 Jahren vertrat er Brasilien auch bei internationalen Wettkämpfen in Argentinien, Paraguay und Uruguay. „Das war eine tolle Erfahrung: weit weg von zuhause zu sein und Spieler aus der ganzen Welt zu treffen.“

Nun hat ihm sein Tennisspiel noch weitere Tore zur Welt geöffnet. Bei einem Turnier wurde er von einer Sportleragentur entdeckt, die ihm vorschlug sich für ein Stipendium bei einer us-amerikanischen Universität zu bewerben. „Diese Unis vergeben Stipendien an Sportler und gewährleisten so das Hochschulstudium. Bei Wettkämpfen vertritt man dann die entsprechende Universität.“

Danilo und seine Teamkollegen aus Frankreich, Schweden, Serbien und Bulgarien trainieren jeden Tag und sind mittlerweile auch außerhalb des Tennisplatzes Freunde geworden.„Interessant ist auch die verschiedenen Spielarten kennenzulernen: wir Südamerikaner haben mehr Kondition und spielen, wie auch beim Fußball, mit viel Herz. Die Europär dagegen haben eine bessere Technik und bei den Nordamerikanern sieht man eine Mischung aus beiden Spielweisen.“

Der schweizer Champion Roger Federer ist Danilos absolutes Vorbild, doch ob er es auch bis Wimbledon oder Roland Garros schaffen wird, steht in den Sternen. Aber eins ist sicher: „Im Sport und im Studium werde ich mein Bestes geben.“

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