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Herlinde Koelbl: Deutschlernen im Porträt

Herlinde KoelblCopyright: Herlinde Koelbl
Deutschlerner aus 18 verschiedenen Ländern standen der Fotografin Modell (Foto: Herlinde Koelbl)

27. September 2013

Den Partner in seiner Muttersprache verstehen, die Schauspielkarriere ankurbeln, der Wirtschaftskrise entgehen oder das eigene Sprachentalent herausfordern – es gibt viele Gründe, Deutsch zu lernen. 18 Begegnungen mit der deutschen Sprache.

Deutsch boomt. So verzeichnen die Goethe-Institute weltweit einen verstärkten Zulauf auf ihre Sprachkurse und Prüfungen. In den krisengeschüttelten Ländern Südeuropas versprechen sich junge Menschen von Deutschkenntnissen neue berufliche Impulse.

Aber auch in anderen Teilen der Welt interessiert man sich immer mehr für Deutsch: In Nordamerika und Subsahara-Afrika steigen die Lernerzahlen an den Goethe-Instituten. In Indien konnte mit einer staatlichen Schulkette sogar die Einführung von Deutsch an 1.000 Schulen erreicht werden. Bis zu einer Millionen indischer Schüler kommen so künftig mit Deutsch in Berührung. In Russland wurde mit einer großangelegten Werbekampagne der Rückgang von Deutschlernerzahlen gestoppt und Mehrsprachigkeit als Bildungsziel im nationalen Bildungssystem neu verankert.

Wer aber sind die Menschen, die die deutsche Sprache so attraktiv finden? Herlinde Koelbl hat 18 von ihnen getroffen und im Bild festgehalten. Klicken Sie auf die Bilder, um die Fotoserie anzusehen:

Herlinde Koelbl
Fotostrecke: Deutschlerner von Herlinde Koelbl

Mit unvoreingenommenem Blick hat die Fotografin Jugendliche und Erwachsene aus 18 Ländern, die an den Goethe-Instituten in Schwäbisch Hall und Hamburg Deutsch lernen, fotografiert und interviewt. Was vermissen Sie in Deutschland, was gefällt ihnen gut und – welche Lebensträume verbinden Sie mit der deutschen Sprache? Entstanden ist ein Bilderbogen einer mobilen Weltgemeinschaft, in der Deutsch einen wichtigen Platz hat. Er zeigt den islamischen Imam, der nach seinem Deutschkurs endlich ohne Übersetzer mit seiner Gemeinde in Hamburg kommunizieren kann genauso wie den mexikanischen Zahnarzt, der für die Liebe nach Deutschland gekommen ist und sich wundert, dass die Autos hier an roten Ampeln wirklich halten.

Die Fotos und Impressionen finden sich in der neuen Ausgabe des Magazins des Goethe-Instituts, das sich dem Erlernen der deutschen Sprache widmet.

-svs-
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