Goethe-Medaille

Copyright: Goethe-Institut
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Einmal jährlich verleiht das Goethe-Institut die Goethe-Medaille, eine offizielle Auszeichnung der Bundesrepublik Deutschland. Bis 2008 fand dieser Festakt an Goethes Todestag, den 22. März statt, ab 2009 ist dafür der 28.August, Goethes Geburtstag vorgesehen. Mit dieser Medaille werden ausländische Persönlichkeiten bedacht, die sich um die Vereinszwecke des Instituts hervorragende Verdienste erworben haben.

Die Goethe-Medaille wurde 1954 vom Vorstand des Goethe-Instituts gestiftet und ist seit 1975 von der Bundesrepublik Deutschland als offizieller Orden anerkannt. Seit 1992 wird sie jährlich in Weimar verliehen.

Seit der ersten Verleihung 1955 sind insgesamt 312 Persönlichkeiten aus 57 Ländern geehrt worden. Unter den Preisträgern der letzten Jahre waren der Hölderlinforscher Pierre Bertaux, der Kultursoziologe Pierre Bourdieu, der Psychoanalytiker Bruno Bettelheim, der Komponist Pierre Boulez, der Regisseur Georgio Strehler, der Kunstwissenschaftler Sir Ernest Gombrich, der Ausstellungsmacher Jan Hoet, der Komponist György Ligeti, der Philosoph Sir Karl Raimund Popper, der Schriftsteller Michel Tournier und die Regisseure Istvan Szabo und Billy Wilder.