Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht

| Institution | Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht |
| Ort | Freiburg |
| Themen | ausländische, europäische und internationale Rechtsordnungen und Rechtspraktiken; Kriminalität und Kriminalitätskontrolle, europäische Integration |
| Ausrichtung | grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung, spezialisiert auf rechtsvergleichende, internationalrechtliche, interdisziplinäre und empirische Untersuchungen des Strafrechts, der Kriminalität, der Kriminalitätskontrolle |
| Gründung | 1938 (1966 aufgenommen in die Max-Planck-Gesellschaft) |
Das Forschungskonzept des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht baut auf unterschiedlichen, einander ergänzenden Untersuchungsansätzen und theoretischen Perspektiven strafrechtlicher und kriminologischer Forschung auf. Im Mittelpunkt stehen die Folgen des gesellschaftlichen Wandels auf den Gebieten der Strafrechtsentwicklung, der Kriminalität und der Sozialkontrolle, die mit Begriffen wie "Globalisierung und Internationalisierung" sowie "Informations- und Risikogesellschaft" beschrieben werden und nur noch interdisziplinär erfasst werden können.Die strafrechtliche Abteilung forscht zur Strafrechtstheorie und analysiert Themenstellungen vor allem auf der Grundlage von normativen Untersuchungsansätzen der Strafrechtsvergleichung. Die kriminologische Abteilung arbeitet zu theoretischen Ansätzen der Erklärung von Kriminalität und sozialer Kontrolle und untersucht die Erscheinungsformen sowie die Ursachen von Kriminalität und die Entwicklung sozialer Kontrolle auf der Grundlage von Methoden der empirischen Sozialforschung.







