Iran-Horizonte:
Chancen für die Zukunft

  • Johannes Ebert, Generalsekretär des Goethe-Instituts © Goethe-Institut
    Johannes Ebert, Generalsekretär des Goethe-Instituts
    Iran-Horizonte halte ich für ein sehr wichtiges und spannendes Projekt. In den vergangenen zwei Jahren habe ich mehrmals Hospitantinnen und Hospitanten von Iran-Horizonte getroffen und war immer von ihrer hohen Motivation und Offenheit beindruckt. Die unmittelbaren Kontakte, die durch die Hospitationen entstehen, sind einmalig und wirken nachhaltig. Aus den bisherigen Durchgängen sind Beziehungen entstanden, die langfristigen Bestand haben und für beide Seiten als äußerst gewinnbringend bewertet werden.

    Neda Zargar Talebi, Ingenieurin für Elektrotechnik, Hospitantin bei Ferrostaal Air Technology GmbH
    Interessant war es, dass ungefähr alles, was ich zuvor als Motivation für die Teilnahme an diesem Projekt genannt habe, erfüllt worden ist.
  • Amir Djelweh, Ingenieur für Maschinenbau, Hospitant bei MPT Präzisionsteile GmbH © Goethe-Institut
    Amir Djelweh, Ingenieur für Maschinenbau, Hospitant bei MPT Präzisionsteile GmbH
    Das Projekt kann genauso wie eine wirksame Brücke sein, durch die sich deutsche Unternehmen im Iran mehr als vorher präsentieren können. Deswegen können unsere Länder neben des Austausches von Kultur und persönlichen Kontakten die technischen und wirtschaftlichen Beziehungen erweitern.

    Volker Köhler, Aquatherm GmbH
    Mithilfe des Projekts „Iran-Horizonte" wollten wir das Land und die Menschen im Iran besser kennenlernen. Das ist uns definitiv mit der Anwesenheit unseres Hospitanten gelungen. Im Nachhinein können wir auf eine tolle Zeit und eine wunderbare Zusammenarbeit zurückblicken.
  • Amir Parvinnabi, Wirtschaftsingenieur, Hospitant bei Villeroy & Boch AG © Goethe-Institut
    Amir Parvinnabi, Wirtschaftsingenieur, Hospitant bei Villeroy & Boch AG
    Für mich war die Hospitation eine ausgezeichnete Erfahrung und hat mir ermöglicht, zahlreiche Tätigkeitsfelder kennenzulernen. Durch die Teilnahme an dem Projekt eröffnen sich zahlreiche Möglichkeiten für meine berufliche Zukunft im Iran.

    Jens Ullmann, Industrie- und Handelskammer Potsdam
    Iran-Horizonte ist eine exzellente Möglichkeit für deutsche Unternehmen, knapp zwei Monate mit einer iranischen Fachkraft zu arbeiten. Dabei lernen sich Gastunternehmen und Hospitant kennen und es entsteht – wie in unserem Falle – eine enge langfristige Beziehung und gute Freundschaft. Eine echte Win-Win-Situation!
  • Tina Schömer, Villeroy & Boch AG © Goethe-Institut
    Tina Schömer, Villeroy & Boch AG
    Es freut uns, dass wir einem engagierten Hospitanten die Möglichkeit geben konnten, ein international tätiges Familienunternehmen wie Villeroy & Boch kennenzulernen und seine Sprachkenntnisse damit gleichzeitig verbessert werden konnten.

    Sara Karami, Elektroingenieurin, Hospitantin bei Hch. Perschmann GmbH
    Zum Beispiel ist das Äquivalent der Wörter „Spannung“ und „Stromzangen“ in Persisch sehr ähnlich zum englischen Wort, aber auf Deutsch ist alles anders! Meine Kollegen erklärten mir alles mit Hilfe von Fotos und Übersetzungsdiensten im Internet, so dass es für mich möglich war, zu verstehen und nach einer Woche konnte ich sogar schon selbst kalibrieren!
  • Maryam Zamani Nokabadi, Buchhalterin, Hospitantin bei der Industrie- und Handelskammer Potsdam © Goethe-Institut
    Maryam Zamani Nokabadi, Buchhalterin, Hospitantin bei der Industrie- und Handelskammer Potsdam
    Nach zweieinhalb Monaten als Hospitantin in Deutschland, mit Einblicken in das gesellschaftliche Leben und die Arbeitswelt, wünsche ich mir, künftig im Bereich Internationale Beziehungen zwischen Iran und Deutschland arbeiten zu können, um die bilateralen Beziehungen zu verbessern.

    Mostafa Aghabeigi, Ingenieur für Maschinenbau, Hospitant bei MPT Präzisionsteile GmbH
    Diese Reise war eine gute Gelegenheit für mich, bei der ich die deutschen Leute direkt und ohne Verzerrungen der westlichen und auch iranischen Medien kennengelernt habe.
  • Antje Reißmann, Beak Consultants GmbH © Goethe-Institut
    Antje Reißmann, Beak Consultants GmbH
    Im Rahmen von kommerziellen Projekten unterstützte die Hospitantin die Mitarbeiter bei der Programmierung von geowissenschaftlichen Informationssystemen in .Net und Oracle mit solider, anwendungsbereiter Programmiererfahrung. In kultureller Hinsicht fügte sie unserer spezifisch europäischen Sicht der Dinge interessante neue Aspekte hinzu; insofern war das Programm ein gutes Instrument, um auf beiden Seiten den beruflichen und privaten Horizont zu erweitern.

    Nora Noori, Architektin, Hospitantin bei Mababo Bau GmbH
    Auch das gemeinsame Kochen vieler deutscher Gerichte hat mir einen kleinen Einblick in die Traditionen, Sitten und Bräuche gegeben. Nicht nur die Zeit ist weiter gegangen, auch meine Sicht auf die Dinge hat sich in vielerlei Hinsicht verändert.
  • Andreas Peilke, ERFURT Bildungszentrum GmbH © Goethe-Institut
    Andreas Peilke, ERFURT Bildungszentrum GmbH
    Die Hospitantin hat uns alle mit ihrer offenen und ehrlichen Art und ihren erstaunlich guten Deutschkenntnissen beeindruckt. Trotz unserer jahrlangen internationalen Erfahrungen, vor allem in Asien, hat sie uns wieder neue Impulse gegeben und unsere interkulturelle Kompetenz weiter vertieft. Besonders schön war es, sie während einer kurz nach dem Projekt laufenden Delegationsreise in ihrer Heimatstadt Teheran wiederzutreffen. Alles in allem ein klasse Projekt.

    Jürgen Opitz, Satherm GmbH
    Der offizielle Spruch des Saarlandes: Großes entsteht immer im Kleinen. Diese Initiative ist lobenswert aus vielen Gründen.

Was entsteht, wenn junge, hochqualifizierte iranische Fachkräfte auf erfahrene deutsche Unternehmen treffen? – Kontakte auf Augenhöhe, von denen in Zukunft beide Seiten nachhaltig profitieren.

Die Gemeinschaftsinitiative „Iran-Horizonte: Chancen für die Zukunft“, getragen vom Auswärtigen Amt, dem Goethe-Institut, dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag und dem Bundesverband der Deutschen Industrie mit Unterstützung der Deutsch-Iranischen Industrie- und Handelskammer, ermöglicht solch einmalige Begegnungen.

Der nächste Durchgang des Projekts wird im Herbst 2018 stattfinden.

Die Bewerbungsphase ist abgeschlossen.


 

Iran-Horizonte ist ein Gemeinschaftsprojekt von