Musik

DJ Rachael und Sarah Farina legen 2018 bei „Mirembe Rhythm“ in Kampala, organisiert vom Goethe-Zentrum Kampala, auf DJ Rachael und Sarah Farina legen 2018 bei „Mirembe Rhythm“ in Kampala, organisiert vom Goethe-Zentrum Kampala, auf | Foto (Ausschnitt): © Derrick Kabuye Das Goethe-Institut vermittelt ein aktuelles Bild vom vielfältigen Musikleben in Deutschland und initiiert einen Austausch zwischen Künstlerinnen und Künstlern im In- und Ausland. Sowohl im Profi- als auch im Laien- und Nachwuchsbereich finden jährlich zahlreiche Musikprojekte wie Tourneen, Konzerte, Meisterkurse, Workshops oder Symposien statt. Dabei wird die gesamte Genre-Palette des deutschen Musiklebens abgedeckt – von Alter Musik und Klassik über Jazz, Rock und Pop, Elektronika bis hin zu Klangkunst und Neuer Musik.

Der Fachbereich Musik in der Münchner Zentrale agiert als Berater und Impulsgeber für die Goethe-Institute im Ausland und die Deutschen Botschaften. Zwei ehrenamtlich tätige künstlerische Fachbeiräte unterstützen den Bereich bei seiner Arbeit.

Aktivitäten im Profi-Bereich

Im Profibereich umfasst die musikalische Auslandsarbeit des Goethe-Instituts die Konzeption und Durchführung von Tourneen, Konzerten, Meisterkursen, Workshops und Symposien. Jährlich finden rund 1.000 Musikprojekte statt, die alle musikalischen Stilrichtungen abdecken.

Ein großer Teil der Programme entsteht durch das Zusammenspiel der Goethe-Institute im Ausland mit örtlichen Partnern wie Festivals, Konzerthäusern oder Clubs – unterstützt durch die Expertise des Fachbereichs Musik in der Zentrale des Goethe-Instituts. Andere Musikprojekte haben ihren Ausgangspunkt im Dialog des Fachbereichs mit renommierten Kooperationspartnern im Inland.

Berufsmusikerinnen und -musiker mit Lebens- und Arbeitsmittelpunkt in Deutschland, die sich für eine Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut interessieren, können beim Fachbereich in der Zentrale Informationsmaterial einreichen. Zusätzlich gibt es Möglichkeiten der direkten Projektförderung für Gastspiele und Arbeitsaufenthalte im Ausland. Auch Gastspiele von professionellen Musikerinnen und Musikern aus Entwicklungs- und Transformationsländern in Deutschland können gefördert werden.

Förderung im Profi-Bereich

Für Berufsmusikerinnen und -musiker aller Genres mit Lebens- und Arbeitsmittelpunkt in Deutschland bestehen folgende Möglichkeiten, mit dem Goethe-Institut zusammenzuarbeiten:

Das Goethe-Institut will mit dem Internationalen Koproduktionsfonds neue kollaborative Arbeitsprozesse und innovative Produktionen im internationalen Kulturaustausch anregen, um die Entstehung neuer Netzwerke und Arbeitsformen in globalen Zusammenhängen zu unterstützen und um neue Wege der interkulturellen Zusammenarbeit zu erproben.
 
Der Fonds richtet sich an professionell arbeitende Künstlerinnen und Künstler sowie Ensembles und Initiativen im Ausland und in Deutschland aus den Bereichen Theater, Tanz, Musik und Performance. Eine thematische oder regionale Einschränkung gibt es nicht, jedoch werden Projekte zwischen deutschen und außereuropäischen Partnern, insbesondere aus Transformationsländern, bei der Förderung bevorzugt.
Weitere Informationen sowie Details zur Bewerbung finden Sie unter goethe.de/ikf
Die musikalische Auslandsarbeit des Goethe-Instituts umfasst die Konzeption, Besetzung und Durchführung von Konzerten, Meisterkursen, Workshops und Symposien in fast allen Genres. Begleitet von einem ehrenamtlichen künstlerischen Beirat übernimmt der Fachbereich in der Zentrale die fachliche Beratung der Auslandsinstitute, die ihre Programmplanungen im Dialog mit verschiedenen lokalen Partnern festlegen.

Als Berufsmusikerin oder Berufsmusiker (solo oder im Ensemble) mit Lebens- und Arbeitsmittelpunkt in Deutschland können Sie beim Goethe-Institut Informationsmaterialien und eine möglichst aktuelle CD einreichen. Der Fachbereich Musik quittiert den Erhalt der Unterlagen und kommt auf Sie zu, falls sich eine Möglichkeit für eine Kooperation ergibt. Aufgrund der Vielzahl der bei uns eingehenden Angebote müssen wir darum bitten, von persönlichen Rückfragen abzusehen und können eingeschickte Materialien leider auch nicht zurücksenden.

Zusätzlich stellt das Auswärtige Amt über das Goethe-Institut einen Zuschussfonds bereit, aus dem Auslandsgastspiele und längere Arbeitsaufenthalte im Profibereich auch dann unterstützt werden können, wenn das Goethe-Institut nicht direkt daran beteiligt ist.

Bitte beachten Sie die geltende Datenschutzerklärung

Kontakt:

Goethe-Institut e.V.
Bereich Musik
Tel: +49 89 15921-506 (allgemeine Angebote)
Tel: +49 89 15921-878 (Zuschussfonds)
Fax: +4989 15921-671
profi@goethe.de (allgemeine Angebote)
fonds@goethe.de (Zuschussfonds)
Fonds zur Förderung von Gastspielvorhaben professioneller deutscher Musikensembles im Ausland

Mit diesem Fonds können Musikprojekte von professionellen, in Deutschland arbeitenden Ensembles oder Einzelmusikern unterstützt werden. Dabei handelt es sich nur um eine Teilfinanzierung von Projekten durch Reisekostenzuschüsse. Die beantragten Vorhaben müssen von hoher künstlerischer Qualität sein. Der Fachbereich Musik wird bei der Begutachtung der Projektanträge von seinem künstlerischen Beirat und den Programmverantwortlichen der relevanten Goethe-Institute im Ausland unterstützt.


Förderungskriterien:
  • Das antragstellende Ensemble/der Musiker arbeitet professionell
  • Das Ensemble hat seinen Arbeits- und Lebensmittelpunkt in Deutschland
  • Das Vorhaben ist von hoher künstlerischer Qualität und kulturpolitischer Bedeutung
  • Dem Ensemble liegen bereits konkrete Einladungen von Partnern aus dem Ausland vor
  • Grundsätzlich sind nur Teilfinanzierungen möglich. Diese beziehen sich ausschließlich auf Reisekostenzuschüsse. Die Finanzierung des Projekts sollte daher schon zu weiten Teilen gesichert sein
  • Grundsätzlich werden Vorhaben, in deren Rahmen mehrere Auftritte in einem Land oder einer Region zeitnah stattfinden, im Vergleich zu Anträgen für Einzelgastspiele bei der Förderung verstärkt berücksichtigt. Bei Reisen ins außereuropäische Ausland müssen mehrere Veranstaltungen (mindestens zwei) geplant sein.
  • Der Schwerpunkt der Gastspielreise sollte auf einer Konzerttätigkeit liegen. Im Zusammenhang mit Konzerten sind auch Veranstaltungen wie Meisterklassen, Seminare oder Workshops förderfähig.
  • Es können Projekte in nahezu allen Genres gefördert werden. Ausgenommen sind: Schlager, Blues, Kabarett, Musicals, internationale Folklore und volkstümliche Musik
  • Möglich sind Unterstützungen für Konzerte, Meisterklassen, Seminare, Workshops und Arbeitsaufenthalte außerhalb des Schul- und Hochschulbereichs
  • Die Auswahl erfolgt auch vor dem Hintergrund der Schwerpunkte und Leitlinien zur Auswärtigen Kulturpolitik, die vom Auswärtigen Amt festgelegt werden. So werden, sofern fachlich befürwortet, Gastspiele von Ensembles in Schwerpunktregionen der Auswärtigen Kulturpolitik besonders gefördert.
Nicht unterstützt werden:
  • Projekte im Bereich des künstlerischen Nachwuchses, der Laienmusik sowie professioneller Chöre (Betreuung durch den Arbeitsbereich „Laienmusizieren und Förderung des musikalischen Nachwuchses“)
  • Vorhaben mit musikpädagogischem Schwerpunkt (Betreuung durch den Arbeitsbereich „Laienmusizieren und Förderung des musikalischen Nachwuchses
  • Reisen mit kommerziellem oder touristischem Charakter (Promotiontourneen, Messeauftritte o.ä.)
  • Freundschafts- und Begegnungstreffen von eher lokaler Bedeutung
  • Kurz- und Wochenendreisen
  • Benefizveranstaltungen
  • Teilnahme an Kongressen, Symposien oder Wettbewerben
  • Vorhaben im schulischen Kontext oder Ausbildungszusammenhang (Stipendium, Dissertation, Forschungsarbeit)
  • Entwicklungshilfeprojekte
Benötigte Unterlagen:
  • vollständig ausgefülltes Antragsformular
  • offizielle Bestätigung des einladenden Partners inkl. Benennung der vereinbarten Termine und Veranstaltungen (Konzerte, Workshops, o.ä.) und der genauen Leistungen des Partners vor Ort (Höhe des Honorars, Übernahme der Kosten für Unterkunft, Technik, etc.)
  • aktuelles Hörbeispiel, nicht älter als drei Jahre (mp3, CD oder DVD)
  • zwei Angebote über die internationalen Reisekosten (von Internetportalen, Reisebüros etc.) als Nachweis über eine besonders günstige Reiseverbindung


WICHTIGER HINWEIS: Es besteht generell kein Anspruch auf finanzielle Unterstützung. Zuwendungen sind freiwillige Leistungen für Vorhaben, die den Zielsetzungen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik der Bundesregierung in besonderer Weise entsprechen und die ohne diese Unterstützung nicht durchführbar wären.
Begonnene Maßnahmen, d.h. Vorhaben, in deren Zusammenhang bereits Buchungen (z.B. für Flüge) getätigt wurden, können generell nicht gefördert werden. Bevor Sie verbindliche Buchungen eingehen, ist es daher erforderlich, möglichst 6 Monate vor Projektbeginn den sogenannten vorzeitigen Maßnahmebeginn formlos mit dem Einreichen des Antrags zu beantragen, ergänzt von drei Reisekostenvoranschlägen.Die Vergabe des vorzeitigen Maßnahmebeginns durch das Goethe-Institut ist nicht gleichbedeutend mit einer verbindlichen Förderzusage.

Bitte beachten Sie die geltende Datenschutzerklärung

Fristen:

Anträge sollten 6 Monate vor Projektbeginn vorliegen. Kurzfristige Anfragen sind nach telefonischer Rücksprache mit dem Bereich Musik möglich.

Antragsformular Gastspielreise
Verwendungsnachweis: Allgemeine Hinweise (Word-Dokument)
Verwendungsnachweis: Vordruck Sachbericht (Word-Dokument)
Verwendungsnachweis: Vordruck Zahlenbericht (Excel-Dokument)
Verwendungsnachweis: Vordruck Teilnehmerliste (Word-Dokument)
ANBest-P (Allgemeine Nebenbestimmungen Projektförderung)
BNBest-AA (Besondere Nebenbestimmungen des Ausw. Amtes)


Kontakt:

Goethe-Institut e.V.
Bereich Musik
FONDS
Tel.  +49 89 15921 878
Fax: +49 89 15921 671
fonds@goethe.de
Arbeitsaufenthalte für Musiker/innen und Komponist/innen aus Deutschland (Musikresidenzen)

Ein wichtiges Ziel des Goethe-Instituts ist es, durch Kooperationen und Koproduktionen den interkulturellen Austausch und die internationale Vernetzung der Kulturszenen zu stärken.

Die Aufenthaltsdauer von Künstlern im Rahmen von Gastspielen und Workshops ist in der Regel zu kurz, um sich intensiver mit musikalischen Ausprägungen im Gastland auseinanderzusetzen und nachhaltige Projekte zu initiieren.

Deshalb gibt es seit 2009 die Möglichkeit, für Arbeitsaufenthalte im Ausland bis zu sechs Wochen eine Förderung zu beantragen.

Ziele der Aufenthalte können sein:
  • Recherchen und Vorbereitungen für größere künstlerische Produktionen in Deutschland und/ oder im Gastland
  • Erstellung gemeinsamer Kompositionen / Koproduktionen mit Partnern in Deutschland und/oder im Gastland
  • Initiierung von Netzwerken mit Künstlern und Multiplikatoren
Sowohl Berufsmusiker/innen und Komponist/innen mit Arbeitsschwerpunkt in Deutschland als auch Goethe-Institute im Ausland können einen Förderantrag stellen.

Wir bitten um einen formlosen Antrag mit folgenden Angaben:
  1. Aussagekräftige Projektbeschreibung inkl.
    1. Kurzbeschreibung des genauen Vorhabens, der inhaltlichen Ziele des Arbeitsaufenthalts und der Anbindung des Projekts an die Musikszene des Gastlandes
    2. möglichst konkrete Darstellung des geplanten Reiseverlaufs (voraussichtlicher Reisezeitraum und Reisedauer, zu besuchende Orte, Institutionen, Personen etc.)
    3. ggf. Angaben zu weiteren Partnern und deren Rolle im Projekt (insbesondere bei Koproduktionen)
    4. ggf. Skizzierung möglicher Schnittstellen zum zuständigen Goethe-Institut im Ausland
  2. Künstlerische Biografie
  3. Kosten-/Finanzierungsplan (inkl. Angaben zu Leistungen lokaler Partner und zu weiteren Förderungen durch Dritte)
  4. Aktuelles Hörbeispiel, nicht älter als drei Jahre (mp3, CD oder Link)
Folgende Voraussetzungen sollten erfüllt sein:
  • Starke Einbindung des Projekts in die lokale Musikszene
  • Nachhaltiger Effekt auf die Musikszene im Gastland und/oder in Deutschland
  • Bei Antragstellung durch Künstler/innen: Bereitschaft, mit dem lokalen Goethe-Institut ggf. gemeinsame Veranstaltungsformate wie Workshops, Vorträge, Konzerte während des Aufenthalts zu entwickeln
  • Zum Zeitpunkt der Antragstellung sind noch keine festen Buchungen (Flüge, Hotels) für die beantragten Teile der Reise gemacht worden.
  • Die Auswahl erfolgt auch vor dem Hintergrund der Schwerpunkte und Leitlinien zur Auswärtigen Kulturpolitik, die vom Auswärtigen Amt festgelegt werden. So werden, sofern fachlich befürwortet, Residenzen in Schwerpunktregionen der Auswärtigen Kulturpolitik besonders gefördert.
Nicht gefördert werden können:
  • Gastspielreisen
  • Wissenschaftliche Forschungsaufenthalte und Dozenturen
Leistungen:
  • Reisekosten i.d.R. für eine Person
  • Stipendium für Unterkunft, Verpflegung und sonstige Aufwendungen
  • ggf. organisatorische Unterstützung durch das Goethe-Institut vor Ort im möglichen Rahmen
Es besteht generell kein Anspruch auf finanzielle Unterstützung. Zuwendungen sind freiwillige Leistungen für Vorhaben, die den Zielsetzungen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik der Bundesregierung in besonderer Weise entsprechen und die ohne diese Unterstützung nicht durchführbar wären.
 
Fristen:
Anträge sollten in der Regel 4-6 Monate vor Projektbeginn vorliegen.
Nach einem geförderten Residenzaufenthalt werden keine weiteren Residenzanträge von der/demselben Künstler/in, unabhängig von dem geplanten Reiseziel, für drei volle Kalenderjahre angenommen.

 Verwendungsnachweis: Vordruck Sachbericht (Word)

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Die Anträge richten Sie bitte an folgende Adresse:

Goethe-Institut e.V.
Bereich Musik
Stichwort: RESIDENZEN
Tel. +49 89 15921 - 894
musikresidenzen@goethe.de
 
Förderung von Gastspielreisen nach Deutschland

Es können nur Gastspielreisen von Ensembles aus Entwicklungs- und Transformationsländern gemäß der DAC-Liste gefördert werden, die aufgrund der wirtschaftlichen Situation nicht in der Lage sind, die internationalen Reisekosten zu finanzieren.

Hereinkommende Gastspiele sollen insbesondere folgenden Ziele dienen:
  • Förderung des weltweiten Dialogs der Kulturen und der Entwicklung von interkultureller Kompetenz
  • Förderung eines eigenständigen Kultursektors in Entwicklungsländern
  • Einbeziehung von Minderheiten in den internationalen Kulturdialog
Es können Projekte sowohl von professionellen Ensembles und Künstlern als auch von Amateur- und Jugend- bzw. Nachwuchsensembles gefördert werden.

Von der Förderung ausgeschlossen sind:
  • kommerzielle Gastspiele
  • Benefizveranstaltungen
  • Projekte von Ensembles, die bereits im Vorjahr von uns gefördert wurden. Der Mindestabstand zwischen zwei Förderungen beträgt i.d.R. ein Kalenderjahr.

WICHTIGER HINWEIS: Begonnene Maßnahmen, d.h. Vorhaben, in deren Zusammenhang bereits Buchungen (z.B. für Flüge) getätigt wurden, können generell nicht gefördert werden.
Bevor Sie verbindliche Buchungen eingehen, ist es daher erforderlich, möglichst 6 Monate vor Projektbeginn den sogenannten vorzeitigen Maßnahmebeginn formlos mit dem Einreichen des Antrags zu beantragen, ergänzt von drei Reisekostenvoranschlägen.
Die Vergabe des vorzeitigen Maßnahmebeginns durch das Goethe-Institut ist nicht gleichbedeutend mit einer verbindlichen Förderzusage.

Zuwendungsfähig sind die internationalen Transportkosten

Es besteht kein Anspruch auf finanzielle Unterstützung.

Bitte beachten Sie die geltende Datenschutzerklärung

Kontakt:

Goethe-Institut e.V., Bereich Musik
GASTSPIELE DEUTSCHLAND
Tel. +49 89 15921-894
Fax: +49 89 15921-671
nachwuchs@goethe.de

Anträge können ausschließlich per Email gestellt werden. Eine zusätzliche Sendung per Post ist nicht erforderlich.

Antragsformular Gastspiel in D
Erläuterungen zur Antragstellung
Die Förderung richtet sich an Einzelkünstler*innen aus Entwicklungs- und Transformationsländern (siehe DAC-Liste), die im Bereich Musik aktiv sind. Ziel des Aufenthalts ist die Vorbereitung neuer internationaler Programme und Produktionen mit Partnern in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen die künstlerische und partnerschaftliche Zusammenarbeit sowie der intensive Austausch.
 
Der Antrag kann sowohl von Einzelkünstler*innen aus dem Ausland als auch von Partnerinstitutionen in Deutschland gestellt werden. Bei erfolgreicher Bewerbung werden mit beiden Parteien entsprechende Verträge geschlossen.
 
Fördervoraussetzung:
  • Einladung und Betreuung durch eine Institution oder Einzelperson in Deutschland mit starker Relevanz in der nationalen Kulturszene
  • Nachhaltiger Effekt auf die Kulturszene in Deutschland und/oder im Heimatland
  • Aufenthaltsdauer von zwei bis nicht länger als sechs Wochen
  • Zum Zeitpunkt der Antragstellung noch keine festen Buchungen (Flüge, Hotels) für die beantragten Teile der Reise 

Nicht gefördert werden:
  • Meisterkurse, Summer Schools sowie andere Studienaufenthalte
  • Kommerzielle Fortbildungsseminare
  • Reisen, die vorwiegend einen touristischen Zweck verfolgen
  • Gastspielreisen und Tourneen von Ensembles (siehe hierzu: Förderung von Gastspielen aus Entwicklungs- und Transformationsländern in Deutschland)
 
Leistungen:
  • Internationale Reisekosten für die An- und Abreise der Künstlerin bzw. des Künstlers nach Deutschland
  • Abschluss einer Kranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherung für die Künstlerin bzw. den Künstler für die Zeit in Deutschland
  • Stipendium in Höhe von 400 Euro pro Woche für Unterkunft, Verpflegung und weitere Ausgaben. Eine Unterkunft wird vom Goethe-Institut nicht bereitgestellt.
 
Formloser Antrag auf Deutsch oder Englisch mit folgenden Angaben:

1. Aussagekräftige Projektbeschreibung inkl.
  • Kurzbeschreibung des genauen Vorhabens und der inhaltlichen Ziele des Arbeitsaufenthalts
  • konkrete Darstellung des geplanten Ablaufs
  • ggf. Angaben zu weiteren Partnern und deren Rolle im Projekt
2. Biografie der Künstlerin bzw. des Künstlers und Informationen über die Partnerinstitution in Deutschland

3. Bestätigung der jeweils anderen Partei (Künstlerin oder Künstler/Institution) über den geplanten Arbeitsaufenthalt: Motivationsschreiben der Künstlerin oder des Künstlers bzw. Einladung der Partnerinstitution

4. Kostenplan inkl. Angaben zu Leistungen der Partnerinstitution, weiteren Förderungen durch Dritte und Honoraren

5. Aktuelles Hörbeispiel und/oder Arbeitsbeispiele der Künstlerin bzw. des Künstlers (Link)
 
Fristen:
Die Antragsfrist für Projekte mit Beginn bis spätestens März 2020 ist der 15. November 2019. Die Förderentscheidungen, getroffen durch ein Fachgremium, werden drei Wochen nach der jeweiligen Frist bekanntgegeben. Nach einem geförderten Arbeitsaufenthalt werden für drei volle Kalenderjahre keine weiteren Anträge für Arbeitsaufenthalte in Deutschland von derselben Künstlerin bzw. demselben Künstler angenommen.
 
Es besteht generell kein Rechtsanspruch auf finanzielle Unterstützung. Zuwendungen sind freiwillige Leistungen für Vorhaben, die den Zielsetzungen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik der Bundesregierung in besonderer Weise entsprechen und die ohne diese Unterstützung nicht durchführbar wären.
 
 
Bitte beachten Sie die geltende Datenschutzerklärung.

Anträge und Rückfragen bitte an:

Goethe-Institut e.V.
Bereich Musik
ARBEITSAUFENTHALTE IN DEUTSCHLAND
musikresidenzen@goethe.de
Tel: +49 89 159 21 894
 

Aktivitäten im Nachwuchs- und Laienbereich

Die Nachwuchs- und Laien-Musikszene in Deutschland sucht an Vielfalt und Qualität weltweit ihresgleichen: Über acht Millionen Nachwuchs- und Laienmusikerinnen und -musiker spielen oder singen in einem Chor oder Orchester, in Rockbands, Jazzcombos oder Kammermusikgruppen. Jedes Jahr unterstützt das Goethe-Institut 300 bis 400 Auslandsprojekte dieser Ensembles, die gemeinsam mit ihren musikalischen Partnern Konzerttourneen, Begegnungskonzerte oder Workshops durchführen.

Zudem fördert das Goethe-Institut auch Gastspielreisen nach Deutschland: Musikerinnen und Musiker, Chöre und Orchester aus Entwicklungs- und Transformationsländern können so gemeinsam mit ihren deutschen Partnern Konzertreisen oder Auftritte auf Festivals organisieren.

Ein weiteres bedeutendes Arbeitsfeld betrifft die Förderung von Künstlern im Ausland: In Transformationsländern gibt es eine unübersehbare Zahl von musikalischen Talenten, gleichzeitig mangelt es oft an Ausbildungsstätten und geeigneten Musiklehrerinnen und -lehrern. Hier unterstützt und entwickelt das Goethe-Institut gemeinsam mit Partnern in den Zielländern musikpädagogische Projekte und Maßnahmen, die der Qualifizierung von Musiklehrerinnen und -lehrern, Chorleiterinnen und -leitern oder Instrumentalistinnen und Instrumentalisten zugute kommen.

Förderung im Nachwuchs- und Laienbereich

Für Nachwuchs- und Laienmusikerinnen und -musiker aller musikalischer Genres sowie professionelle Chöre gibt es Fördermöglichkeiten in folgenden Bereichen:

Die Musikszene in Deutschland ist im besonderen Maße von der Kreativität und dem Engagement seiner Nachwuchs- und Laienmusiker geprägt. Laien- und Nachwuchsensembles, die bereits mit überdurchschnittlichen musikalischen Leistungen auf sich aufmerksam gemacht haben – sei es bei Wettbewerben oder durch ihre Konzerttätigkeit – und die ein Auslandsgastspiel planen, können beim Goethe-Institut einen Reisekostenzuschuss beantragen. Es werden Auslandsmusikvorhaben im Chor- sowie im musikalischen Laien- und Nachwuchsbereich gefördert, und zwar Instrumentalensembles aller Besetzungen und Stilrichtungen - sowie musikpädagogische Projekte.

Wichtiger Hinweis: Begonnene Maßnahmen, d.h. Vorhaben, in deren Zusammenhang bereits Buchungen (z.B. für Flüge) getätigt wurden, werden generell nicht gefördert. Bevor Sie verbindliche Buchungen eingehen, ist es daher erforderlich, möglichst 6 Monate vor Projektbeginn den sogenannten vorzeitigen Maßnahmebeginn formlos mit dem Einreichen des Antrags zu beantragen.
Die Vergabe des vorzeitigen Maßnahmebeginns durch das Goethe-Institut ist nicht gleichbedeutend mit einer verbindlichen Förderzusage.
  • hohe musikalische Qualität des antragstellenden Ensembles
  • kulturpolitische Bedeutung des Vorhabens für das Zielland
  • im Mittelpunkt des Projekts muss der künstlerische Austausch stehen
  • schlüssige Programmgestaltung und -ablauf
  • Tonaufnahme neueren Datums in überzeugender Qualität
  • Einladung eines nichtdeutschen, unabhängigen Gastlandpartners; der Partner im Gastland muss in seinem Einladungsschreiben bestimmte Leistungen zusagen, etwa Unterstützung bei Übernachtungen, Verpflegung, Transport, Werbung, Nutzung von Übungsräumen, Konzertsälen o.ä.
  • grundsätzlich ist keine Vollfinanzierung möglich, das Projekt sollte bereits bei Antragstellung im wesentlichen durch den Eigenanteil der Teilnehmer sowie durch Zuwendungen aus dem öffentlichen u/o privaten Sektor finanziert sein
  • im Laien- und Nachwuchsbereich bezuschusst das Goethe-Institut in aller Regel keine Honorare
  • Projekte in Schwerpunktregionen (Afrika, Nahost und nichteuropäische Nachfolgestaaten der Sowjetunion) der Auswärtigen Kulturpolitik genießen Vorrang
Nicht gefördert werden können
  • Gastspielreisen, die überwiegend einen Benefizzweck verfolgen
  • Konzertreisen in Nachbarländer, mit denen ein umfangreicher Kulturaustausch auch ohne Zuschüsse aus öffentlichen Mitteln stattfindet
  • Kurz- und Wochenendreisen, sowie Reisen, die einen vorwiegend touristischen Zweck verfolgen
  • Folkloristische Veranstaltungen
  • Vorhaben mit der Zielsetzung, parteipolitische, religiöse oder ideologische Inhalte zu verbreiten
  • Projekte, die von kommerziellen Agenturen/Veranstaltern organisiert werden
  • Gastspielreisen von Ensembles oder Künstlern, die ihren künstlerischen Lebensmittelpunkt nicht in   Deutschland haben
  • i.d.R. Projekte von Ensembles, die bereits im Vorjahr von uns gefördert wurden
Benötigte Unterlagen
  • detaillierte Projektbeschreibung
  • eine aktuelle Tonaufnahme
  • Selbstbeschreibung des Ensembles inkl. Lebenslauf des musikalischen Leiters
  • konkreter Zeit- und Ablaufplan
  • Konzertprogramm
  • Einladung des Gastlandpartners, aus der die von ihm erbrachten Leistungen hervorgehen
  • Detaillierter Finanzierungsplan (auf den dafür vorgesehenen Formularen – s. Download am Ende der Seite)
  • zwei Kostenvoranschläge von zwei unabhängigen Reiseveranstaltern für Reisekosten und ggf. Instrumententransport
  • durchnummerierte Teilnehmerliste mit Funktionsangabe, Geburtsdatum und Angabe des Wohnorts
  • Pressematerial
Es besteht kein Rechtsanspruch auf finanzielle Unterstützung. Zuwendungen sind freiwillige Leistungen für Vorhaben, die den Zielsetzungen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik der Bundesregierung in besonderer Weise entsprechen.

Im Falle einer Förderung werden 80% der bewilligten Fördersumme überwiesen. Der Restbetrag wird erst nach Eingang des Verwendungsnachweises (bestehend aus Abrechungsunterlagen und Schlussbericht) beglichen.

Fristen

Anträge auf Förderung von Gastspielreisen und Austauschprojekten können von den deutschen Ensembles bzw. von den deutschen Partnern ausländischer Ensembles beim Goethe-Institut jederzeit per E-Mail gestellt werden. Der Antrag muss mindestens 6 Monate vor dem geplanten Beginn eines Projektes gestellt werden. Bei großen Ensembles wird eine noch frühere Antragstellung ein Jahr vor Projektbeginn empfohlen.

Wir weisen darauf hin, dass der Antragsteller verpflichtet ist, uns über den Fortgang und etwaige Änderungen der Planung des Vorhabens ständig zu informieren.

Bitte beachten Sie die geltende Datenschutzerklärung

Kontakt

Goethe-Institut e.V.
Bereich 37 - Musik
NACHWUCHS & LAIEN
Tel. +49 89 15921 293
Fax:+49 89 15921 671
nachwuchs@goethe.de

Anträge können ausschließlich per Email gestellt werden. Eine zusätzliche Sendung per Post ist nicht erforderlich.

 Antragsformular Gastspiel NL
Antragserläuterungen
ANBest-P (Allgemeine Nebenbestimmungen Projektförderung)
BNBest-AA (Besondere Nebenbestimmungen des Ausw. Amtes)
BNBest-AA (Besondere Nebenbestimmungen des Ausw. Amtes)
Förderung von Gastspielreisen nach Deutschland

Es können nur Gastspielreisen von Ensembles aus Entwicklungs- und Transformationsländern gemäß der DAC-Liste gefördert werden, die aufgrund der wirtschaftlichen Situation nicht in der Lage sind, die internationalen Reisekosten zu finanzieren.

Hereinkommende Gastspiele sollen insbesondere folgenden Ziele dienen
  • Förderung des weltweiten Dialogs der Kulturen und der Entwicklung von interkultureller Kompetenz
  • Förderung eines eigenständigen Kultursektors in Entwicklungsländern
  • Einbeziehung von Minderheiten in den internationalen Kulturdialog
Es können Projekte sowohl von professionellen Ensembles und Künstlern als auch von Amateur- und Jugend- bzw. Nachwuchsensembles gefördert werden.

Von der Förderung ausgeschlossen sind
  • kommerzielle Gastspiele
  • Benefizveranstaltungen
  • Projekte von Ensembles, die bereits im Vorjahr von uns gefördert wurden. Der Mindestabstand zwischen zwei Förderungen beträgt i.d.R. ein Kalenderjahr.
Wichtiger Hinweis: Begonnene Maßnahmen, d.h. Vorhaben, in deren Zusammenhang bereits Buchungen (z.B. für Flüge) getätigt wurden, können generell nicht gefördert werden.
Bevor Sie verbindliche Buchungen eingehen, ist es daher erforderlich, möglichst 6 Monate vor Projektbeginn den sogenannten vorzeitigen Maßnahmebeginn formlos mit dem Einreichen des Antrags zu beantragen, ergänzt von drei Reisekostenvoranschlägen.
Die Vergabe des vorzeitigen Maßnahmebeginns durch das Goethe-Institut ist nicht gleichbedeutend mit einer verbindlichen Förderzusage.

Zuwendungsfähig sind die internationalen Transportkosten

Es besteht kein Anspruch auf finanzielle Unterstützung.

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Kontakt

Goethe-Institut e.V., Bereich Musik
GASTSPIELE DEUTSCHLAND
Tel. +49 89 15921-894
Fax: +49 89 15921-671
nachwuchs@goethe.de

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Antragsformular Gastspiel in D
Erläuterungen zur Antragstellung

Durchführung von EUYO jetzt bei der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin.