Tauchen Sie ein in die Vernissage der Ausstellung Elima - NoBody des DUO Mukenge/Schellhammer am 13. März 2026.
Eröffnung & Begegnung
Zur Vernissage der Ausstellung am 13. März kamen ca. 300 Besucher:innen. Ganz im Sinne des künstlerischen Ansatzes von Mukenge/Schellhammer war das Publikum sehr vielfältig: Menschen mit unterschiedlichen sozialen Hintergründen fühlten sich angesprochen. Vertreter:innen der akademischen Kunstszene begegneten Künstler:innen der populären Malerei, Studierende und Kulturakteure standen mit Nachbar:innen des Quartiers und langjährigen Fans der Künstler:innen im Austausch.
Eröffnet wurde die Ausstellung durch die symbolische Durchtrennung des Bandes durch Franklin Mubuabue, Vertreter der Direktion der Nationalmuseen des Kongo.
In ihren Ansprachen hoben Joël Kenda, Direktor des MACM, Dr. Nadia Ismail, Direktorin der Kunsthalle Giessen und Kuratorin der Ausstellung, sowie Leonie Schoelen, Leiterin des Goethe-Instituts Kinshasa, die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit und des von Mukenge/Schellhammer entwickelten künstlerischen Ansatzes hervor. Die Ausstellung versteht sich als Plattform für einen transkulturellen Dialog und eröffnet neue Perspektiven auf Fragen kollektiver Autorenschaft und künstlerischer Produktion.
Gastkünstler an dem Abend waren Athou Molimo Bongonda alias Spiritus, Pigéon de la Terre und Beauté Sauvage. In einer eigens für die Eröffnung entwickelten Performance traten sie mit den ausgestellten Malereien in Dialog und erweiterten diese temporär um körperliche Präsenz und Bewegung. Die Grenze zwischen Werk, Raum und Publikum wurde dadurch bewusst aufgehoben und die Ausstellung als lebendiger Prozess erfahrbar gemacht.