Julian Rieken

Julian Rieken © Julian Rieken

Datum: Juni 2025
Residenzprogramm: Postnatural Independent Program
Partner: Institute for Postnatural Studies

Der Künstler, Kurator und Forscher Julian Rieken wurde für das PIP-Stipendium des Goethe-Instituts Madrid ausgewählt – ein Vollstipendium zur Teilnahme am sechsmonatigen Postnatural Independent Program des Institute for Postnatural Studies.

Über die Residenz

Julian explores rest not as escape, but as political refusal – walking, mourning, and pausing as acts of presence. Vika invited people to share sounds that feel like rest: not narrative stories, but ambient, intimate fragments – personal, political, embodied.
Julian Rieken
Von Januar bis Juni 2025 bietet das Programm eine experimentelle Plattform für ökologisches Denken und zeitgenössische Kulturproduktion – mit Fokus auf das Konzept der „Postnatur“. Die Teilnehmenden erwartet drei digitale Module mit renommierten internationalen Künstler*innen, Philosoph*innen und Kurator*innen sowie zwei Präsenzlabore in Madrid. Das PIP versteht sich als holistischer Lernraum, der individuelles Mentoring, kollektives Forschen und neue Formen künstlerischen Handelns zusammenbringt.

Julian Rieken bewegt sich in seiner künstlerischen Praxis an der Schnittstelle von experimentellen Klang- und Medienpraktiken, künstlerischer Forschung sowie ökologischer und sozialer Handlung. Er initiiert interdisziplinäre Ausstellungen, diskursive Foren und erfahrungsbasierte Werke, die politische Vorstellungsräume öffnen und ökologische Empathie fördern.

Das PIP-Programm bietet ihm nun einen einzigartigen Lernraum, um die Idee des „Postnatural“ gemeinsam mit renommierten Persönlichkeiten wie Silvia Federici, Coco Fusco oder Jussi Parikka zu erforschen.

Über den Künstler

Julian Rieken
Julian Rieken ist Künstler, Kurator und Forscher, sowie der resonante Umgebungen, kollektive Versammlungen und ausstellungsbezogene Formate entstehen lässt. Diese dienen weniger der Repräsentation, sondern fungieren vielmehr als Orte der Begegnung, der Beziehung und der Intervention. In seinen kuratorischen, klangkünstlerischen und forschenden Praktiken wird Zuhören zu einem Werkzeug, um ökologische Empathie, kollektive Agency und alternative Weisen des In-Beziehung-Seins zu kultivieren – und das Publikum einzuladen, Klang als Medium zu erfahren, durch das andere Welten, Geschichten, Imaginationen und Zukünfte wahrgenommen und erprobt werden können.

In Zusammenarbeit mit

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