Christoph Schlingensief

Foto (Ausschnitt): dpa

(geb. 24.10.1960 in Oberhausen; gest. 21.08.2010 in Berlin), Film- und Theaterregisseur, Aktionskünstler, Schriftsteller

Christoph Schlingensief studierte Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte. Seine Deutschlandtrilogie – „100 Jahre Adolf Hitler – die letzte Stunde im Führerbunker“ (1989), „Das deutsche Kettensägenmassaker“ (1990) und „Terror 2000“ (1992) – ließ ihn als Filmregisseur bekannt werden. Sein Wirken als Theaterregisseur begann 1993 mit dem Stück „Hundert Jahre CDU- Spiel ohne Grenzen“ an der Volksbühne Berlin. In den Folgejahren machte Schlingensief durch zahlreiche Projekte und Aktionen inner- und außerhalb des Theaters von sich reden, darunter die Gründung der Partei „Chance 2000“, eine Performance im Bundestagswahlkampf 1998. Seit Beginn 2009 arbeitete er an der Verwirklichung des „Operndorfes Afrika“ in der Hauptstadt von Burkina Faso. Seine Krebserkrankung, der er schließlich erlag, thematisierte Schlingensief in dem ebenfalls 2009 erschienenen Buch „So schön kann's im Himmel gar nicht sein!“

Website Christoph Schlingensief

Wikipedia Christoph Schlingensief

Übersetzte Werke (Auswahl)

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