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Erasmus+ Jugendbegegnung
„Super Helden machen Super Projekte“

Erasmus+ Superhelden machen Super Projekte © Shutterstock

Um eine konsistente europäische Identität zu entwickeln, bedarf es europäischer Erzählungen, in denen sowohl die kulturellen Unterschiede der Staaten-Gemeinschaft positiv, als auch die gemeinsamen Werte Europas konkret und anschaulich präsentiert werden. Helden eignen sich für diese Art von Erzählungen besonders, da sie als positive Identifikationsfiguren insbesondere Kindern und Jugendlichen Orientierung geben. Durch ihr Handeln können sie ein Bewusstsein für die europäischen Werte schaffen und eine europäische Identität stärken.
 
Die Projektziele
 
Ziel des Projektes ist, dass Jugendliche eine Reihe von Helden entwickeln, die einzeln oder auch im Team agieren und Europa sowohl in seiner Diversität als auch in den gemeinsamen Werten repräsentieren. Diese Helden zeichnen sich durch eine jeweils spezifische Herkunftsgeschichte aus, wobei ihre Wurzeln europäisch wie außereuropäisch sein können. Als Anknüpfungspunkte eignen sich traditionelle Heldenfiguren oder Legenden/Mythen der Ausgangskultur der jeweiligen Partnerschulen. Jede Figur sollte in ihrer individuellen Entwicklung und den daraus entstandenen Fähigkeiten, aber auch in ihrer Verwundbarkeit bzw. Schwäche unverwechselbar sein. Auch die langfristige Motivation, die alle Figuren zum gemeinsamen Handeln für das gemeine Wohl zusammenhält, muss deutlich werden. In Zusammenarbeit mit den Partnerschulen werden Episoden entworfen und die damit verbundenen Herausforderungen, wie z.B. die Mehrsprachigkeit und die Kooperation der Figuren, überwunden. Die Episoden beziehen sich sowohl auf historische als auch auf aktuelle Ereignisse und Problematiken Europas.

Die Projekthemen
 
Das Projekt, an dem Jugendliche aus vier Ländern und junge Erwachsene aus Deutschland teilnehmen, vereint zentrale Themen der ‚Strategie Europa 2020‘. Es handelt sich um ein bildungsorientiertes Jugenddialogprojekt, das eine interkulturelle Kooperation sowohl über digitale Plattformen als auch anhand gemeinsamer Workshops an den Partnerschulen bzw. an für das Projekt strategischen Orten vorsieht.
 
Der Fokus der ersten Phase liegt zum einen auf der Reflexion über Europa, d.h. seine Geschichte, seine Werte und Herausforderungen, zum anderen der kritischen Reflexion über die jeweils eigene Kultur. Die zweite Phase, die der Figuren- und Handlungsentwicklung gewidmet ist, fokussiert den Erwerb narrativer Kompetenzen unter besonderer Berücksichtigung der europäischen Werte und demokratischen Grundsätze, auch die 17 Ziele. In der dritten Phase werden Episoden einer gemeinsamen Narration entwickelt. In der finalen Projekt-Phase wird die entworfene Erzählung in verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen und Medien gestaltet (z.B. Erzählung, Hörspiel, Theater, Film, Comic, Cartoon, Videospiel etc.) und auf diese Weise einem breiteren Publikum zugänglich gemacht. Eine Publikation der entstandenen Erzählung wird angestrebt. Die im Rahmen des Projekts entwickelten didaktischen Strategien und Materialien werden öffentlich zugänglich gemacht.
 
Das Potential des Projekts liegt zum einen in seiner Anschlussfähigkeit an eine Vielzahl von aktuellen Themen, wie Migration, Klimaschutz, Innovation, Nachhaltigkeit, Digitalisierung etc. Zudem können bestimmte Arbeitsphasen mit einem CLIL-Projekt verbunden werden und der Kontakt zu Repräsentanten spezifischer Berufsgruppen, z.B. Graphik-Designern, hergestellt werden. Zum anderen erlaubt die Narration durch ihre beinahe unendlichen Möglichkeiten der Weiterentwicklung die sukzessive Einbindung weiterer Projektpartner und damit eine langfristige Fortführung des Projekts.

Der Kompetenzaufbau der Teilnehmenden 
 
Das Projekt erlaubt Jugendlichen, Aspekte ihrer eigenen Kultur zu vertiefen und ihre Kenntnisse über die Geschichte und aktuellen Herausforderungen Europas zu erweitern. Indem die Teilnehmenden Identifikationsfiguren für andere Jugendliche schaffen, setzen sie das erworbene Wissen auf kreative Weise in Erzählung um. Im entstehenden Austausch erweitern sie zudem ihre interkulturellen und sprachlichen Kenntnisse. Nicht zuletzt erhalten sie durch die Adaption der Erzählung in anderen Kunstformen die Gelegenheit, spezifische Fach-Kenntnisse zu erwerben und in Kontakt mit angehenden Profis, wie z.B. Graphik-Designer, zu treten.
 
Über die verschiedenen Phasen des Projekts erhalten die Teilnehmenden die Gelegenheit, ihre analytischen und kritisch reflexiven Fähigkeiten zu trainieren, um so Problemfelder zuerkennen und Lösungsstrategien zu entwickeln. Die dialogische Struktur des Projekts fördert die kommunikativen und kooperativen Kompetenzen und unterstützt die Teilnehmenden, durch die Nutzung verschiedener Plattformen mit digitalen Verfahren und Medien zu experimentieren. Im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit mit den Partnerschulen wird es den Jugendlichen möglich, ihre interkulturellen Fähigkeiten zu erproben und zu erweitern. Dadurch entstehen neue Perspektiven auf die jeweils anderen Kulturen, was wiederum auf das eigene Selbstverständnis zurückwirkt und zur Bildung einer transkulturellen Identität führt.
 
Das Projekt wird durch Erasmus+ Jugend in Aktion (Jugend für Europa) gefördert, vom Goethe-Institut Athen und der Europäischen Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar organisiert und in Zusammenarbeit mit folgenden Partnerschulen durchgeführt: Protipo Geniko Lykio Anavryton, Osnovna skola ''Mladost'' Osijek, Colegiul National Bilingv George Cosbuc und  Valjevska Gimnazija.

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