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Allied Aliens | v.l.n.r.: Jan Bosse (Zuschnitt) © Fabian Schellhorn; Camara Joof (Zuschnitt) © Maria Gosse; Gama Kipulu (Zuschnitt) © Carlo Vespertino; Modou Gueye (Zuschnitt) © Laura PandolfiniFotocollage © v.l.n.r.: Fabian Schellhorn; Maria Gosse; Carlo Vespertino; Laura Pandolfini

Tandem Mailand–Oslo
Allied Aliens

Die Tandem-Partner Mailand und Oslo haben zu sehr ähnlichen Themen zusammengearbeitet. Die Mailänder Fragestellung, die zusammen mit dem Verein Sunugal erarbeitet wurde, ist aus einer Überlegung zum Thema Zugehörigkeit oder Fremdsein bei den Italienern der neuen Generationen entstanden. Die Fragestellung aus Oslo, die aus der Zusammenarbeit mit Hedda Foundation entstanden ist, hat die Ängste hinterfragt, die die neuen Migrationswellen in der Bevölkerung Norwegens ausgelöst haben. Für beide Städte war das zentrale Thema die Anerkennung kultureller Unterschiede, neben der Vertiefung der Diskussion über Identitäts- und Integrationsdynamiken. Nach den verschiedenen Treffen mit den Partnern haben Mailand und Oslo beschlossen, eine gemeinsame und einzige Antwort auf beide Fragestellungen zu finden.

Die Antwort? Eine Theaterperformance

Die Antwort aus Mailand und Oslo war eine Theaterperformance, unter der Regie von Jan Bosse. Allied Aliens, so der Titel der Performance, wurde am 10. Mai 2018 in Oslo im Theater Den mangfaldige scenen, und am 29. November 2018 in Mailand im Kulturzentrum Zona K vorgestellt.

Auf der Bühne standen die Schauspielerin Camara Joof, deren Mutter Norwegerin ist und deren Vater aus Gambia kommt, der Schauspieler Modou Gueye aus Senegal, der aber schon seit 30 Jahren in Mailand wohnt, und Gama Kipulu, Italienerin, deren Eltern aus Kongo stammen. Sie hat in Mailand die Rolle der Schauspielerin Sarah Camille Ramin Osmundsen, deren Mutter aus Martinique stammt und deren Vater Norweger ist, übernommen. Das Thema der Identität, des Sich-Fremd-Fühlens zu Hause, stand im Mittelpunkt dieses Improvisationsstücks. Die Schauspieler haben sich auf der Bühne kennengelernt. Beim Erzählen über ihre Namen, ihre Erfahrungen, die eigenen Traditionen, haben sie den Zuschauern starke Emotionen vermittelt. Das Publikum konnte auch verstehen, was es bedeutet aus zwei Kulturen zu kommen – das Gefühl, dazu zu gehören oder nicht dazu zu gehören. Ihre Erzählungen, teils bitter, teils ironisch aber auch bewegend, haben ein Bild von ihrem Leben in Europa heute wiedergegeben.

  • Modou Gueye singt ein Lied aus dem Senegal © Rocco Soldini
    Modou Gueye singt ein Lied aus dem Senegal
  • Camara Joof und Gama Kipulu © Rocco Soldini
    Camara Joof und Gama Kipulu
  • Regisseur Jan Bosse und die Protagonisten der Performance während des Austausches mit dem Publikum © Rocco Soldini
    Regisseur Jan Bosse und die Protagonisten der Performance während des Austausches mit dem Publikum
  • Standbild der Performance im Mailänder Kulturzentrum Zona K © Rocco Soldini
    Standbild der Performance im Mailänder Kulturzentrum Zona K
  • Camara Joof im Vordergrund © Rocco Soldini
    Camara Joof im Vordergrund
  • Gama Kipulu © Rocco Soldini
    Gama Kipulu
  • v.l.n.r: Camara Joof, Gama Kipulu, Jan Bosse, Modou Gueye und Rosina Franzè des Goethe-Instituts Mailand © Rocco Soldini
    v.l.n.r: Camara Joof, Gama Kipulu, Jan Bosse, Modou Gueye und Rosina Franzè des Goethe-Instituts Mailand
  • Allied Aliens – Einladung zur Performance vom 29. November 2018 im Kulturzentrum Zona K, Mailand © Rocco Soldini
    Allied Aliens – Einladung zur Performance vom 29. November 2018 im Kulturzentrum Zona K, Mailand

Allied Aliens – Die Fragestellungen

Freiraum Mailand © Goethe-Institut Mailand

Mailand / In Verteidigung der Vielfalt
Eine Frage der Identität

TAUTÓTĒS – Identität: Miteinander oder Gegeneinander? Wir fragen uns, welche neuen Formate der Kunst, der Bildung und des sozialen, politischen und urbanen Umfelds wir benötigen, um zu einer neuen Reflektion der Identitäts-Dynamik zu gelangen. Damit die Pluralität und die Vielfalt als solche, als ein Mehrwert unserer Gesellschaft und unserer Stadt anerkannt und authentisch gelebt werden kann. Wie könnte eine konstruktive Auseinandersetzung gestaltet werden, die die Komplexität des Themas „Identität“ und seine Auswirkungen erforscht und mitberücksichtigt?

Freiraum Oslo - Unser Film Goethe-Institut Oslo

Oslo / In Verteidigung der Vielfalt
Gemeinsam frei

Wer bist du und wie können wir (uns) gemeinsam etwas schenken? Immigranten die nach Norwegen kommen, halten „Freiheit“ für den obersten Wert der norwegischen Gesellschaft, während zur gleichen Zeit Teile der norwegischen Gesellschaft, wegen der Migration anderer Kulturen und Religionen, Angst um ihre Freiheit haben. Hierfür müssen wir uns gegenseitig kennenlernen und uns ein gemeinsames Wissen erarbeiten.

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