Hausbesuch
Marie Darrieussecq

„Die einen wollen Europa, die anderen hassen es. In diesem Sinne ist Dresden typisch europäisch.“
Aus: Marie Darrieussecq, Hausbesuch

Marie Darrieussecq Marie Darrieussecq | © Yann Diener Marie Darrieussecq, 1969 in Bayonne geboren, lebt als Schriftstellerin und Psychoanalytikerin in Paris. Sie studierte Literaturwissenschaft an der École Normale Supérieure in Paris, lehrte einige Jahre an der Universität in Lille und promovierte 1997 an der Universität in Paris. Während ihrer Promotion verfasste sie ihren Debütroman Truismes (1996, Schweinerei 1997), in dem sie einen unabhängigen Frauentyp skizziert. Er wurde zu einem weltweiten Erfolg. Darauf folgen weitere Romane: auf Deutsch sind u.a. Das Baby (2004), Prinzessinnen (2013) und Man muss die Männer sehr lieben (2015) erschienen. Man muss die Männer sehr lieben, dessen Titel auf ein Zitat von Marguerite Duras anspielt, handelt von der Beziehung zwischen einer erfolgreichen weißen Schauspielerin und einem schwarzen Filmregisseur und thematisiert so die Auseinandersetzung mit Rassismus und Rollenzuschreibungen.

Marie Darrieussecq wurde mehrfach für ihre Werke ausgezeichnet. 2013 erhielt sie für Man muss die Männer sehr lieben den Prix Médicis.

 

Marie Darrieussecq in Neapel