Hausbesuch
Annelies Verbeke

„Nicht sie hat das Thema der Migration als roten Faden für ihren Reisebericht gewählt, es hat sie aufgenommen, weil es schon dagewesen, allgegenwärtig ist.“
Aus: Annelies Verbeke, Hausbesuch

Annelies Verbeke Annelies Verbeke | © Alex Salinas

Annelies Verbeke, geboren 1976 in Dendermonde, schreibt Romane, Kurzgeschichten, Theaterstücke und Drehbücher auf Niederländisch. Ihre Werke wurden mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Bereits ihr Debütroman Slaap! (2003, Schlaf! 2005) wurde in 22 Ländern publiziert. Darauf folgten der Roman Vissen redden (2009, Fische retten 2011), mehrere Kurzgeschichtenbände sowie eine Sammlung an journalistischen Geschichten. Zuletzt erschien ihr Roman Dertig dagen (2015), für den sie mit dem F. Bordewijk Preis für den besten Roman des Jahres und dem Leserpreis der holländischen Zeitung NRC handelsblad ausgezeichnet wurde.

Annelies Verbeke ist Mitglied des PEN in Belgien und lebt in Gent.

Nachgefragt

Wie lautet ein kurzes Statement von Ihnen zu Ihrem Besuch in Genua?
 
„Ich hatte eine tolle Zeit in diesem wunderbaren Labyrinth am Meer, gefüllt mit versteckten Schätzen, diese Stadt im schillernden Licht und dunklen Gassen, geprägt von migrantischen Vergangenheiten und Neuankömmlingen von heute. Und ich mochte die Hausbesuche, die das Goethe-Institut für mich organisierte. Sie fanden in drei verschiedenen Stadtteilen statt und ermöglichten mir, mit vielen unterschiedlichen Leuten zu sprechen.“
  Annelies Verbeke