Oktoberfesta
Straßenfotografie

Oktoberfesta © Goethe-Institut Italien / Fabian Schreyer

6 Fotografen, 1 Mission: Sechs Straßenfotografen nehmen das sogenannte „Italiener-Wochenende“ zum Anlass für die Bestandsaufnahme einer Stadt im Ausnahmezustand.

Den ebenso ungewöhnlichen wie gewöhnlichen Wiesn-Wahnsinn vermitteln vom 16. September bis 1. Oktober 2017 auf dem Instagram-Kanal des Goethe-Instituts Italien neben Kurator/Fotograf Fabian Schreyer die italienischen Straßenfotografen Davide Albani, Riccardo Cattaneo, Lorenzo LessiMatteo Sigolo und Giacomo Vesprini.
 
Das Münchner Oktoberfest hat sich mit rund sechs Millionen jährlichen Besuchern zu einer globalen Attraktion entwickelt, einem milliardenschweren, polarisierenden Megaevent. Italien stellt hierbei, laut dem Referat für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München, mit den höchsten Anteil unter den ausländischen Wiesn-Besuchern. Speziell am mittleren Oktoberfest-Wochenende überqueren Tausende den Brenner und bevölkern die Festwiese und die Campingplätzen in und um die bayerische Landeshauptstadt. Dort trifft Brauchtum auf Kommerz, bayerische Gemütlichkeit auf internationalen Partytourismus, Patriotismus auf Weltoffenheit, Dirndl auf Hendl und der Flohzirkus auf den „Power Tower“. Manche lockt das Familienerlebnis, andere der kollektive Rausch. Etliche nehmen sich frei für die Wiesn, andere um ihr zu entfliehen. Unter dem Einfluss tausender Hektoliter Bier erzählt jeder Oktoberfest-Tag in unzähligen Einzelepisoden von neu geknüpften und beendeten Beziehungen, von Rivalität und Verbrüderung, blank liegenden Gefühlen und Nerven, überbordender Freude und unkontrollierter Aggression, vom Verlieren und Finden.

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