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Buchpaare für die Sekundarstufe I
Kindheits-Memoiren

  • Ein Kindheits-Memoir
    Manno! Alles genau so in echt passiert!
    Anke Kuhl
     
  • Eine italienische Kindheit
    Bacio a cinque
    Giulia Sagramola

Literarische Partnerschaften

Ein Kindheits-Memoir

Manno! Alles genau so in echt passiert!

Manno! Alles genau so in echt passiert! - Buchcover Anke Kuhl: Manno! Alles genau so in echt passiert! | © Klett Kinderbuch 2020, Leipzig Für alle, die sich schon mal gefragt haben, wie man den italienischen Ausdruck „uffa!“ ins Deutsche übersetzen könnte: „Manno!“ trifft es in den meisten Fällen sehr genau. Mit seinem ungeduldig-fordernden Unterton ist dieser Ausdruck nicht nur wie auf Kinder zugeschnitten, als Überschrift führt er auch direkt hinein in Anke Kuhls Comic-Kaleidoskop. Gegliedert in kleine Episoden mit Titeln wie „Brille“, „Barbiesalat“ oder „Katastrophe“, beleuchtet die Künstlerin schlaglichtartig Erinnerungen aus ihrer Siebziger Jahre-Kindheit. Schlaghosen oder ABBA in dieser garantiert Handy-freien Zone sind herrliche Reminiszenzen für alle Zeitzeugen. Aus der Perspektive der jungen Ich-Erzählerin Anke entfaltet sich aber ein geradezu universelles Kondensat dessen, was Kindheit eigentlich ausmacht: der vorurteilsfreie Blick auf die Welt, die Geborgenheit in der Familie, Staunen und Wundern über die Erwachsenen, Zoff unter Geschwistern, der Zauber des Spiels und kleiner Streiche.

Mit frechem Strich, stimmungsvoller Kolorierung, pointierten Dialogen und ansonsten sparsam eingesetzten Erläuterungen zündet Anke Kuhl ein echtes Kindheits-Feuerwerk. Es spart auch dramatische Momente nicht aus, glänzt durchweg durch Humor, Hintersinn und eine flirrende Dynamik der Bilder. Ein großer Schau- und Lesespaß, dabei noch „typisch deutsch“!

Manno! Alles genau so in echt passiert!

Anke Kuhl
Leipzig: Klett Kinderbuch 2020. 125 Seiten. € 18,00
Preis:
Ausgezeichnet mit dem Berthold-Leibinger-Preis. 
Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2021 (s. Jurybegründung)

Link: 
Interview mit Anke Kuhl zu Manno!

Leseprobe:
www.klett-kinderbuch.de


Eine italienische Kindheit

Bacio a cinque

Bacio a cinque - Buchcover Giulia Sagramola: Bacio a cinque | © Topipittori 2011, Mailand Giulia Sagramola, 1985 in Fabriano geboren, widmet diese Graphic Novel ihrer Kindheit in den Marchen und berichtet chronologisch von ihren ersten zehn Lebensjahren. Sie erzählt von ihrem ersten Kosenamen, von ersten Worten, von der Angst im Dunkeln, von Kinderreimen und vorgelesenen Geschichten, von Lieblingsspielsachen, von der Kita, dann von der Schule, den Lehrerinnen und Klassenkameraden, von Streit und Eifersüchteleien zwischen den Schwestern, aber auch von den großartigen gemeinsamen Stunden, von der unvermeidbaren Brille, die ihr eigentlich erst jenen intellektuellen Touch gibt, den sie so mag als große Zeichnerin von Anfang an. Es geht aber auch um die verhasste Zahnspange, die sie verliert und unverhofft wiederfindet, um Pfadfinderlager und darum, die eigene Mutter als Lehrerin zu bekommen, von dem engen Zusammenhalt im Familienverbund, anfangs noch zu dritt, dann bald zu fünft.
 
Giulia Sagramola haucht den Figuren mit ihrem unverwechselbaren Strich und ihren authentischen Dialogen Leben ein und versetzt uns so in eine typisch italienische Kindheit – obschon in einer anderen Zeit und an einem besonderen Ort. Wie der Klappentext verspricht, ist Giulia „vor allem ein starkes Mädchen, so wie alle Mädchen, denen dieses einzigartige, autobiografische Comicalbum gewidmet ist.“

Bacio a cinque

Giulia Sagramola
Mailand: Topipittori 2011. 160 Seiten. € 16,00

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